Wie Trump die Wirtschaft in den Abgrund stürzt

Letzte Woche wurde die Meldung veröffentlicht, dass die amerikanische Wirtschaft im ersten Quartal um 3,2% gewachsen ist. Das ist ein ganzes Stück mehr als die bescheidenen 0,4% Wachstum der Eurozone.

Das Wachstum in Amerika ist allerdings teilweise auf den geringen Import und die steigenden Vorräte zurückzuführen. Also kein echtes Wachstum.

Zudem spricht niemand über den Einfluss stark steigender Staatsausgaben Amerikas. Denn wenn man sich Geld leiht und es ausgibt, dann wächst die Wirtschaft.

Nie zuvor erlebt
Die steigenden Regierungsausgaben verursachen Wirtschaftswachstum, heben die Staatsverschuldung jedoch zeitgleich auch an.

Wenn Sie sich einmal die folgende Abbildung anschauen, sehen Sie gleich, wie schwindelerregend hoch das Wachstumspotenzial ist.

Die Graphik oben zeigt, dass das amerikanische Haushaltsdefizit bis 2007 immer sank, wenn Wirtschaftswachstum herrschte.

Sogar in den Jahren 2003-2007 als Bush und Cheney haufenweise Gelder im Irak und in Afghanistan ausgaben.

Jetzt erleben wir zum ersten Mal, dass das Haushaltsdefizit drei Jahre infolge während einer Zeit des Wirtschaftswachstums stark steigt.

Trump schafft also etwas, was noch nie jemand vor ihm geschafft hat.

Doppelt so schnell
Die amerikanische Staatsverschuldung stieg 2018 zum Beispiel um ganze 1481 Milliarden Dollar. Sie stieg also doppelt so schnell wie die Wirtschaft.

Wie stark wäre die amerikanische Wirtschaft gewachsen, wenn Trump mit den Regierungsausgaben kontrollierter umgegangen wäre?

Wahrscheinlich weniger stark als die Euro-Wirtschaft.

Was Trump macht, hat daher auch nichts mit einem gesunden Wirtschaftswachstum zu tun. Trump stürzt die amerikanische Wirtschaft in den Abgrund.

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