Sie wissen, dass der Tag näher rückt…

Nachdem ich gestern über die enttäuschenden Zahlen von Netflix berichtet habe, habe ich mir das Ganze noch einmal etwas detaillierter angeschaut.

Als erstes fiel mir auf, dass Netflix es zustande gebracht hat, seine langfristigen Schulden innerhalb eines Jahres um satte 46% anzuheben. Von 8,3 Milliarden Dollar auf 12,1 Milliarden Dollar.

Dadurch waren die Zinskosten von Netflix in der ersten Jahreshälfte 2018 ganze 80% höher als in der ersten Jahreshälfte 2017.

Steigende Schulden + Steigende Zinsen = Explodierende Zinskosten

Noch mehr Geld aufnehmen
Nachdem der negative Cashflow in der ersten Jahreshälfte 845 Millionen Dollar betrug, hat die Geschäftsführung diese dann noch bestätigt, dass davon ausgegangen wird, im gesamten Jahr 3 bis 4 Milliarden Dollar zu „verbrennen“.

(Negativer Cash Flow bedeutet, dass bei Netflix effektiv 845 Millionen Dollar mehr ausgegeben als eingenommen wurden.)

Um 3 bis 4 Milliarden Dollar „verbrennen“ zu können, müssen Anleger auch im restlichen Jahr bereit sein, Netflix Geld zu leihen. Die Zinskosten werden dadurch dann bald noch schneller steigen.

Netflix hat ein großartiges Produkt, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Unternehmen auf diese Weise eine Überlebenschance hat.

Geschäftsführung ist meiner Meinung
Das Merkwürdige ist, dass die Geschäftsführung von Netflix meine Meinung zu teilen scheint. Sie verkauft ihre eigenen Aktien, sobald sich dazu die Gelegenheit ergibt.

Die Tabelle oben zeigt, dass der CEO Reed Hastings jeden Monat durch Optionen Aktien bekam und diese dann am gleichen Tag noch verkaufte. Dadurch kassierte er auf seinem Privatkonto mal eben 85 Millionen Dollar.

Die Tabelle zeigt nur die vergangenen drei Monate. Er macht das allerdings schon viel länger. Im letzten Jahr kassierte er insgesamt 245 Millionen Dollar.

Das machen sie alle
Es fällt ins Auge, dass wir diese Vorgehensweise bei fast allen Aktien erleben, die wir für unseren HypeAktien Report selektiert haben.

Die Geschäftsführungen cashen gerade ausgiebig. Sie wissen verdammt gut, dass diese Party bald zu Ende sein wird.

Die Devise ist simpel: Solange die Party andauert, werden jeden Monat Millionen einkassiert. Stürzen die Kurse dann bald in den Keller oder die Firmen gehen sogar Pleite, dann wurden zumindest privat die Schäfchen ins Trockene gebracht.

Sie wissen es. Wir wissen es.
Die Mitglieder der Geschäftsführungen dieser ganzen gehypten Tech-Unternehmen wissen, was passieren wird. Wir wissen das auch.

Diese Blase wird platzen. Laut platzen.

Wir werden davon profitieren. Sie auch?
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