Der Beginn einer Hyperinflation

Letzte Woche habe ich in einem Tweet ein Zitat von William White gelesen. White war Zentralbanker und ist inzwischen Berater beim OESO.

Er ist weltweit mehr oder weniger der einzige aktive Entscheidungsträger, der vor der Kreditkrise schon vor selbiger warnte.

Dieses Zitat trifft den Nagel ganz genau auf den Kopf.

Sobald die Menschen realisieren, dass die Regierung nicht länger selbständig de Staatsschulden tragen kann, also von einer Zentralbank abhängig ist, die die Schulden abkauft, verlieren diese Menschen das Vertrauen in ihre Währung und ist der Weg zu Hyperinflation frei.

Draghi warnt
Wie der Zufall es will, hat Draghi am Donnerstag in seiner Pressekonferenz genau das getan, wovor William White warnt. Siehe folgender Tweet:

Die EZB hört auf, Geld zu drucken und will die Zinsen ab 2019 anheben. Das wird sie wohl müssen, denn die Inflation ist inzwischen auf 1,9% gestiegen.

Gleichzeitig unterstrich Draghi aber auch, dass die EZB sich das Recht vorbehält, erneut Geld zu drucken, selbst wenn sie die Zinsen anhebt.

Der Anfang des Vertrauensverlustes
Damit hilft Draghi den Menschen zu verstehen, dass mehrere Euroländer (allen voran Italien), niemals in der Lage sein werden, selbständig ihre Staatsschulden zu finanzieren. Diese Länder werden chronisch auf die EZB angewiesen sein, die deren Schulden aufkauft.

Das ist der Anfang des Vertrauensverlustes in eine Währung. In diesem Fall in den Euro. Der Anfang von Hyperinflation.

Der Euro schoss am Donnerstag direkt in den Keller. Und damit kommen wir zu der dringenden Empfehlung, die ich Ihnen letzten Freitag bereits gab: tauschen Sie Ersparnisse in physisches Gold und Silber!

 

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