Nun, da die Banken ihre „eigentlichen” Aufgaben nicht mehr erfüllen können und wollen, vor allem, weil diese in ihren Augen nicht ausreichend gewinnbringen sind, entstehen neue „Banken“. In Amerika zum Beispiel entstand die Bank „Walmart“.
Sie haben richtig gelesen: Walmart. Der Riesensupermarkt in Amerika.
Ist das eine Bank?
Nein, im eigentlichen Sinn sicher nicht, aber sie wird dennoch Banktätigkeiten ausführen. Sie wird nämlich Lieferanten, mit starker finanzieller Grundlage die Möglichkeit eröffnen, rote Zahlen zu schreiben. Die Lieferanten können dann selber bei Walmart Geld aufnehmen.
Natürlich muss man auch bei Walmart vor Kreditabschluss beweisen, dass man das Geld im Grunde nicht nötig hat, denn nur dann, wenn man finanziell gut dasteht, kommt man in die Gelegenheit eines Kredits. Andererseits benötigen auch finanziell starke Unternehmen manchmal Geld um sich zum Beispiel zu vergrößern. Zu Banken können diese Unternehmen nicht wirklich gehen und darum greift sich Walmart nun diese Marktlücke.
Traders an der Börse
Es ist eine Denunzierung der Banken, aber die agieren lieber als Trader an der Börse. Sie verdienen damit viel mehr Geld. Das ist unter anderem der Fall, da sie bis dato auch Zugang zu allen Informationen von Unternehmen im Hintergrund haben. Diese nämlich sind wiederum Kunden von andern Bankabteilungen. Außerdem können sie mit Derivaten arbeiten.
Es bleibt nun abzuwarten, wann die Banken ihre Banktätigkeiten an Walmart und andere Unternehmen mit Bankambitionen verkaufen werden. Die „alten“ Banken sind nun zu den früheren Kursmakler geworden. Die konnten auch an allen Handelstagen Gewinne einheimsen.
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