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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Warum Griechenland und Portugal und nicht die Vereinigten Staaten und Großbritannien?
In den Nachrichten hören wir gerade ständig dass Griechenland, Portugal und die anderen PIIGS-Länder große Schwierigkeiten haben. Wenn Sie oben den Beitrag über die unglaublichen Defizite lesen, die die Vereinigten Staaten (Großbritannien ebenfalls) jedes Jahr produzieren und darüber, wie diese Länder ihre Staatsschulden in die Höhe treiben, dann wird man doch stutzig.

Wie ist es möglich, dass solch kleine Länder einen so großen Einfluss auf das Sentiment von Anleihen- und Aktienmärkten ausüben können, während man sich über die Vereinigten Staaten und Großbritannien keine Sorgen zu machen scheint? Im Gegenteil. In der Woche, in der der schlechteste Haushalt aller Zeiten präsentiert wurde, stieg der Dollar sogar!

Keine Chance neues Geld zu drucken
Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Die Griechen und Portugiesen haben keine eigene Währung und können sich nicht für die für Politiker einfachste Lösung entscheiden: Neues Geld drucken. Die griechische und portugiesische Regierung steht unter immensem Druck schnell ihre Kosten zu senken, denn andere Lösungen gibt es ganz einfach nicht.

Dabei ist die Aufmerksamkeit, die diesen Ländern derzeit von der Weltpresse geschenkt wird so groß, dass auch die griechische Bevölkerung allmählich zu realisieren beginnt, dass man kürzer treten muss. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die öffentliche Unterstützung für einen Streik abnimmt.

Der griechische Premierminister Papandreou kündigte diese Woche in einer Fernsehansprache an, dass die Beamtengehälter stagnieren werden und dass das Renteneintrittsalter erhöht werden wird. Zwei Dinge, die absolut entgegengesetzt der Wahlversprechen sind, mit denen er im Oktober an die Macht kam. Hoffnungsvolle erste Schritte – aber auch nicht mehr.

Vorübergehende Lösung
In den Vereinigten Staaten und Großbritannien hat man die Druckerpressen angeworfen und wird fröhlich weiter Geld ausgeben. Eine großartige Lösung für den Moment. Langfristig betrachtet hat das Gelddrucken einen Boomerang-Effekt und werden die Folgen diese Länder kalt erwischen. Für die Haushaltsdefizite gilt schließlich das Gleiche, was für alle anderen auch gilt: „Egal wie oder woher es kommt, aber gemachte Schulden müssen zurückgezahlt werden.“ Es sieht allerdings stark danach aus, als wäre es dafür in diesen beiden Ländern zu spät.