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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Lassen Sie sich von Ratings nicht zum Narren halten
In den Jahren vor der Krise waren es vor allem die Ratingbüros, die sich für viel Geld kaufen ließen und daraufhin hübsche Bewertungen abgaben. Man konnte als Bank im Grunde genommen ein gutes Rating für seine strukturierten Produkte kaufen.   

Ein perverser Lauf der Dinge, bei dem es in den Ratingbüros niemanden gab, der sich Gedanken darüber machte, ob das nicht vielleicht einem Betrug gleich käme.
Die Welt änderte sich. Die Ratingbüros wissen inzwischen, dass sie unter Beobachtung stehen. Sie tun jetzt mehr als nur Ratings abzugeben; sie geben nun sogar Investitionsratschläge und Prognosen. Sie nehmen auch nichts mehr einfach so an, und sogar ein Unternehmen wie Berkshire Hathaway mit 20 Millionen Bargeld wird niedriger eingestuft, denn... tja, warum eigentlich? Die Ratingbüros gehen kein Risiko mehr ein. Sie haben sich wegen der berechtigten Kritiken so erschrocken, dass sie nun lieber zu streng als zu lasch auftreten.

Anders ausgedrückt: Die Ratings haben uns damals schon nicht weitergeholfen und werden es auch jetzt nicht tun. Warum sagen sie nicht einfach, dass bestimmte Unternehmensarten auf Grund spezifischen Risikos, die z.B. Banken und Versicherungen mit sich bringen nicht zu beurteilen sind?

Das trauen sie sich dann scheinbar auch wieder nicht. Und schließlich bleibt hiermit für Banken und Versicherungen auch nichts andres als auf Pi mal Daumen-Basis zu arbeiten. Lassen sie sich von den Ratings darum nicht zum Narren halten. Sie sind strukturell ungenau und vom Marktsentiment abhängig.