| Der Weg aus der Wirtschaftsmisere |
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Wenn wir Politikern und Bankiers Glauben schenken müssen, gibt es nur wenige Wege, die uns aus der wirtschaftlichen Misere führen. Der wichtigste ist „Hilfe“, bei der die Regierung (Politiker) mit viel nicht vorhandenem Geld die Wirtschaft unterstützt. Ob das am Ende wirklich „Hilfe“ war, bleibt offen. Im Grunde ist es wie ein Fieber mit chemischem Müll unterdrücken...letztendlich bleibt man krank UND man hat im Körper noch zusätzliche Schadstoffe bekommen. Sprich: Das Problem bleibt und in der Zwischenzeit schwellen die Probleme nur weiter an. Das Kapital für das Zinsen gezahlt werden muss, nimmt immer weiter zu. Die andere politische „Hilfe“ sind Kürzungen und Sparmaßnahmen auf allen Gebieten. Außer natürlich in den Bereichen, die Beamte und Politiker direkt betreffen. Beinahe nirgendwo ist zu lesen, wie man aus der Wirtschaftskrise kommt indem man sich auf die (neue) Lage einstellt, indem man effizienter produziert und indem man mehr Gewinn durch mehr Umsatz macht. Einfach ausgedrückt: härter und länger arbeiten. Wachstum und Anstrengung zählen nicht mehr Diese Länder haben in den letzten Jahren stark von den niedrigen Zinsen, die Deutschland ihnen auf EU Kredite großzügig gewährt hat profitiert. Deutschland, das als Anke der EU galt und gilt. Den PIGS Ländern wurde seit 2002 viel günstiges Kapital zur Verfügung gestellt und dennoch haben sie ihre Schulden kräftig ansteigen lassen. Im Gegenteil zu Deutschland war deren Produktionsapparat jedoch nicht lean and mean. Viel des geliehenen Geldes ging für „schöne Dinge“ drauf. Deutschland hat währenddessen seit 2002 seine Ausgaben gemäßigt. Wie wir aus dieser Misere herauskommen ist ganz einfach… Es gibt keinen anderen Weg, als sich Wohlstand mit harter Arbeit zu verdienen. Wenn diese Länder (und wir) das nicht wollen, kann auch ich keinen einzigen Grund erkennen, warum Deutschland den PIGS Ländern zu Hilfe eilen sollte. |