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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Was hat sich jetzt eigentlich alles so sehr geändert?
Das fragt man sich, wenn man sieht, wie nervös die Börsen in weniger als einer Woche Zeit geworden sind. Das alles wegen Griechenland, das 1,5% der europäischen Wirtschaft darstellt und beinahe 0% der Weltwirtschaft? Ein Land, von dem bereits seit Januar bekannt ist, dass dort etwas nicht stimmt? Warum wurden die Börsen dadurch vor einem Monat noch nicht nervös?

Ich habe in der vergangenen Woche eine ausführliche Literaturstudie betrieben und bin zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gekommen, die nun eigentlich allesamt wieder einstürzen. Das, was gerade mit dem Euro geschieht, betrachte ich als nichts anderes als reine Marktmanipulation bei der versucht wird, Nervosität in Bezug auf den Euro zu schüren. Vor vier Monaten machte sich noch niemand Sorgen um Griechenland oder den Euro und der EUR/USD lag über 1,50.

Logik weicht der Emotion
Jetzt macht der Markt sich Sorgen über Spanien und Portugal, obwohl deren Situation objektiv betrachtet viel weniger beunruhigend ist als die griechische. An der finanziellen Situation dieser Länder hat sich innerhalb der vergangenen vier Monate kaum etwas geändert. Über die Vereinigten Staaten und Großbritannien scheint sich derzeit niemand Sorgen zu machen. Alle flüchten sogar in den "sicheren" Dollar. Wie kann es sein, dass die Märkte durch Spanien und Portugal augenscheinlich so nervös werden, obwohl es des Vereinigten Staaten und GB finanziell noch ein Stück schlechter geht? Warum macht sich scheinbar niemand Sorgen um die Vereinigten Staaten? Nur weil die Fed gerade ohne Ende Geld druckt?

Die Briten werden 2010 ein Haushaltsdefizit von ganzen 12% haben. Sollten die Griechen ihre Sparmaßnahmen tatsächlich durchboxen, ist GB in Europa bald mit Abstand das Land mit den schlechtesten Zahlen. Wie kann es sein, dass sich darüber niemand aufregt? Die Antwort ist ganz einfach: Logik hat ganz einfach Platz gemacht für Emotionen und Manipulationen.