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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Ruhe auf den europäischen Anleihemärkten
Auf den europäischen Anleihemärkten ist es kurz ruhig. Italien und Portugal konnten sich diese Woche auf den Kapitalmärkten problemlos Geld leihen. Darlehen mit einer Laufzeit von bis sogar 30 Jahren. Selbst Griechenland nahm 1,6 Milliarden auf, auch wenn das nur kurzfristiges Schuldpapier war. Man fragt sich, wie es dazu kommt, dass man sein Geld für einen so langen Zeitraum an einen zahlungsunfähigen Staat ausleiht. Die Antwort darauf finden Sie teilweise in meinen Artikel „der weltweite Geldtopf“ von letzter Woche (siehe hier). Es gibt schlichtweg zuviel Geld, welches eine Zweckverwendung sucht.

Parallel gilt, dass die Anleihen frei verhandelbar sind. Die institutionellen Anleger haben diese Anleihen gezeichnet, in der Erwartung, dass alles nun eine Zeit lang ruhig bleibt und haben sehr wahrscheinlich ihre Anleihen mit einem Stop-Loss-Auftrag verbunden. Dies geht natürlich gut, solange es nicht zu viele Stop-Loss-Aufträge von zu vielen institutionellen Anlegern zugleich trifft. Wenn dies passiert, dann entsteht Panik auf den Anleihemärkten.

Die oben beschriebene Situation hat auch das Selbstvertrauen der Europäischen Zentral Bank erneuert, denn die erklärten gestern, dass sie die Chance auf eine neue Rezession völlig ausschließen. Das ist eine gewagte Aussage von einem Institut, was mit seinen bisher getätigten Prophezeiungen nicht bewiesen hat, ein Genie zu sein. Ich kann diese Aussage dann auch nur als einen taktischen Zug sehen, damit die Ruhe auf den Anleihemärkten so lange wie möglich andauert.