| Zu viel Kapitalismus oder doch ein Mangel? |
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(Fortsetzung von letzter Woche) Mich erreichten in dieser Woche einige Reaktionen auf meinen Artikel von letzter Woche (klicken Sie hier um ihn noch einmal zu lesen). Diese Reaktionen gingen alle in dieselbe Richtung. Wenn die Finanzmärkte besser reguliert wären, wäre die Kreditkrise nie eingetreten. Diese Leser haben Punkt 2 meines Artikels wohl übersehen. Darüber werden wir nun jedoch nicht meckern. Alltägliches Geschehen Hierbei gilt: Je mehr Regeln man ins Leben ruft, desto mehr Menschen benötigt man um diese Regeln zu kontrollieren, desto niedriger ist die durchschnittliche Arbeitsqualität dieser Menschen, desto mehr Steuergelder kostet uns all dies, desto mehr Formulare werden hergestellt und ausgefüllt und desto mehr werden die Regierungsunternehmen (die Wirtschaft eingeschlossen) in ihrer Produktivität eingeschränkt. Es sollte also besser überhaupt keine Regeln geben und man sollte alles dem Markt überlassen an Stelle einer Vielzahl fehlerhafter Regeln zu hantieren, die obendrein auch noch schlecht kontrolliert werden und den Steuerzahler einen Haufen Geld kosten. Simpel, zielgerichtet und einfach Kontrollierbar Das Problem ist jedoch, dass einfache Regeln die auf gesundem Menschverstand basieren meistens nicht im Sinne der Politiker sind. Sie wollen ein größtmögliches Wirtschaftswachstum in möglichst kurzer Zeit. Das liegt an einem geistigen Horizont, der nicht weiter reicht als bis zu den nächsten Wahlen. |