Ja, schicken Sie mir den GRATIS Report
"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

Email:
Inflationsmanipulation und wishful thinking
Es bleibt erstaunlich, wie viel Aufmerksamkeit die Finanzmedien der Inflation in China widmen. Es herrscht dort eine hohe Inflation, aber es wurden zumindest Maßnahmen ergriffen, um diese Inflation im Zaum zu halten. Gleichzeitig bleibt es erstaunlich, wie wenig Aufmerksamkeit insbesondere der Inflation in den Vereinigten Staaten, aber auch der in Europa geschenkt wird.

In den Vereinigten Staaten hat man sich gegenseitig sogar weis gemacht, dass die amerikanische Inflation noch weit unter 2% läge. Man ist dort Meister darin, Rechenweisen so anzupassen, dass man beim gewünschten Resultat auskommt. Man ändert ganz einfach den Güterkorb, dessen Preise man vergleicht. Als die Methode, die bis 1980 hantiert wurde "zu hohe" Inflationswerte ergab, passte man die Methode ganz einfach an. 1990 tat man dies erneut. Jetzt kann die Rechenweise den Umständen entsprechend angepasst werden und die ermittelten Zahlen sind komplett wertlos.

Berechnungen auf Basis zweier Methoden, die bis 1980 und danach bis 1990 angewandt wurden, bescheren uns einen tatsächlichen Inflationswert von zwischen 4,8 und 8,9%. Anders ausgedrückt steigen die Preise laut Politiker kaum, während die Bürger im echten Leben kräftige Preissteigerungen aufs Brot geschmiert bekommen.

Die extra Waffe der Chinesen
Die Chinesen haben ihren Banken auferlegt, mehr Reserven zu schaffen und haben die Zinsen erhöht. Sie werden dies vermutlich noch ein oder einige Male wiederholen. Des Weiteren haben die Chinesen auch noch eine Waffe im Streit gegen Inflation. Eine Waffe, die wir im Westen nicht besitzen. Sie können ganz einfach das tun, was die Europäer und vor allem die Amerikaner so gerne tun würden: ihre Währung gegenüber dem Dollar aufwerten.

Das Importieren von Rohstoffen und Konsumgütern wird für die Chinesen günstiger werden und dadurch wird die Inflation gezügelt. Bei uns werden die aus China importierten Güter teurer und die Inflation wird einzig und allein zunehmen. Die chinesische Währung ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Dollar fast 4% teurer geworden, aber es wäre für China besser (und für uns schlechter), wenn sie diese Aufwertung etwas beschleunigen würden.

Wieso vorübergehend?
Ich habe voriges Wochenende ein Interview mit EZB-Präsident Trichet gesehen. Es wurde eine Frage zu der Tatsache gestellt, dass die Inflation eine steigende Tendenz verzeichnet und ob man darauf nicht mit einer Zinserhöhung reagieren müsse. Trichet reagierte mit der Aussage, dass die EZB keine Politik auf Basis eines "vorübergehenden" Anstiegs von Rohstoffpreisen machen könne. Wieso vorübergehend?

Komisch, dass wir schon seit zwei Jahren davor warnen, während es für jemanden wie Trichet ein unerwartetes und vorübergehendes Ereignis darstellt. Trichet erwartet, dass das Wachstum der Wirtschaft anhält und dass Rohstoffpreise wieder sinken werden. Erstaunlich, dass ein doch so intelligent wirkender Mann keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden Dingen sieht. Und dass er die teurer werdende chinesische Währung und dessen Effekt so völlig außer Acht lässt.

Entweder das eine oder das andere
Entschuldigung Herr Trichet, aber man kann nicht Beides haben. Entweder das eine oder das andere. Wenn die Weltwirtschaft wächst, dann bleibt die Nachfrage auf Rohstoffe hoch und die Rohstoffpreise werden zunehmen. Und darum wird auch die Inflation weiter steigen. Und bei einer kaum wachsenden europäischen Wirtschaft wird die Weltwirtschaft dennoch kräftig steigen und dadurch werden wir uns mit weitersteigenden Rohstoffpreisen in Kombination mit einem zu niedrigem Wirtschaftswachstum konfrontiert sehen.

Wie sollte man mit steigender Inflation umgehen?
In unserem Gratisbericht "Sei vorbereitet und habe einen Plan!" haben wir ausführlich beschrieben, wie wir in den kommenden Jahren mit der Inflation umgehen werden. Wir haben Ihnen also mitgeteilt, worin wir sehr wohl und worin wir keinesfalls anlegen werden. Haben Sie den Bericht noch nicht gelesen?
Klicken Sie dann hier und fordern Sie ihn nachträglich an.