| Politiker die den Spekulanten unter die Arme greifen |
| Montag, 14. Februar 2011 um 10:46 Uhr |
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Vorige Woche habe ich Ihnen erzählt, warum die stetig steigenden Nahrungsmittelpreise in den kommenden Monaten zu einer enormen Unruhe und einem kräftigen Börsenrückgang führen könnten. (Lesen Sie den Artikel hier noch einmal nach). Zeitgleich schaffte es der französische Präsident Sarkozy wieder, den "gewissenlosen Spekulanten" die Schuld für diese steigenden Nahrungsmittpreise in die Schuhe zu schieben. Eine einfache Strategie, um vom eigenen Versagen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf eine undefinierbare Gruppe von Menschen zu richten. Niemand weiß nämlich genau, wer diese Spekulanten sind. Subventionen die die Nahrungsmittelpreise in die Höhe jagen Außerdem bin ich letzte Woche per Zufall auf zwei kleinere Beispiele gestoßen. In Italien bekommen Bauern enorme Subventionen, wenn Sie Teile ihres Ackerlandes mit Sonnenkollektoren bestücken. Die so erzeugte Energie verkaufen die Bauern anschließend an das Stromunternehmen. In den Niederlanden bekamen Bauern in den vergangenen Jahren sogar Subventionen, damit sie ihr Ackerland in Naturschutzgebiet umfunktionieren können. Alles Ackerland, das nicht länger einen Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion leisten wird. Wie viele andere Situationen wird es weltweit geben, in denen Politiker den rasanten Anstieg der Nahrungsmittelpreise unterstützen? Dieselben Politiker sind im Anschluss verblüfft und entrüstet, wenn "Spekulanten" auf steigende Nahrungsmittelpreise reagieren. Wie abgedroschen kann ein Mensch sein? Garantiert weitere Volksaufstände Die ideale Strategie für eine unsichere Zukunft Sind Sie ein defensiv denkender Anleger? |