| Shadow Government Statistics |
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Letzte Woche konnten Sie in diesem Bericht schon lesen wie gut die Amerikaner im manipulieren der Zahlen sind. Das haben sie diese Woche einfach nochmal bewiesen. Bis 1980 hantierten sie eine feste Methode, mit der sie Preisinflation berechnen konnten. Als die daraus resultierende Inflationszahl für sie zu schlimm wurde, passten sie die Rechenmethode an. 1990 taten sie dies erneut. Dann aber gleich so, dass sie die Zahlen jetzt immer "den Umständen entsprechend" anpassen können.
Wenn ein Steak 5% teurer wird, gehen die Amerikaner davon aus, dass die Leute nur noch Hamburger kaufen und dass das Fleisch dadurch dann letztendlich günstiger wird. Dass der Preis pro Megabyte gesunken ist, wenn jemand einen leistungsstärkeren Computer kauft. Und für den Fall, dass trotz aller Manipulation doch eine unerwünschte Zahl aus dem Taschenrechner kommt, wurde in Amerika noch der Begriff "Core Inflation" ins Leben gerufen. Das bedeutet nichts anderes als eine Inflation, bei der Öl und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt werden. Letzte Woche wurde des Weiteren gemeldet, dass die Konsumentenpreise in den Vereinigten Staaten im Januar durchschnittlich 1,6% höher lagen als ein Jahr zuvor. John Williams von Shadow Government Statistics rechnet all dies wieder zurück in die früheren Rechenmethoden. Er kommt basierend auf der bis 1990 hantierten Rechenmethode bei 5% aus und basierend auf der Methode, die bis 1980 hantiert wurde, sogar bei 9,1%. Marc Faber startete in seinem monatlich erscheinenden Gloom, Boom & Doom Report einen Aufruf an seine Leser. Jeder Leser (weltweit, also auch in Europa), dessen monatliche Kosten um weniger als 5% gestiegen waren, sollte sich bei ihm melden. Er erhielt keine einzige Reaktion. |