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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Ziel erreicht
Die Nachricht von Bin Ladens Tod wurde in den Vereinigten Staaten wie ein großer Sieg gefeiert. Ich selber fand es ein wenig traurig, dass all die Amerikaner sich darüber so freuten. Es verlieh mir den Eindruck, als sei es um die geistigen Fähigkeiten der Amerikaner nicht so gut gestellt. Ist es nämlich nicht schon sehr lange offensichtlich, dass die Vereinigten Staaten eine enorme Niederlange erlebt haben und dass sie diese Niederlange sich selbst zuzuschreiben haben?

Collateral Damage
Nach dem 11. September 2001 haben viel mehr Amerikaner ihr Leben verloren, als an diesem bedauernswerten Tag selber. Zählen Sie zu dieser Zahl die vielen tausenden hinzu, die für den Rest ihres Lebens ohne Arm oder Bein auskommen müssen und dann ist das Bild beinahe vollständig. Final vervollständigt wird das Bild, wenn wir dann noch die vielen tausenden Iraker, Afghanen und Pakistani hinzuzählen, die als 'Collateral Damage' den Tod gefunden haben.

Auf in den Bankrott
Nebenbei ist die traurige Bilanz, dass die Vereinigten Staaten nun in drei aussichtslosen Kriegen in arabischen Ländern agieren und dass das Land ungebremst auf den Weg in den Bankrott ist. Ende 2001 lag die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten noch bei 5,8 Billion Dollar. Neun Jahre später (Ende 2010) war sie bereits auf 13,5 Billion Dollar angestiegen. Auch Dank der Kriege.

Hätten sie sich selbst nach dem 11. September die richtigen Fragen gestellt, hätten sie auch die richtigen Schlüsse gezogen. Bush kam jedoch nicht weiter als "The hate us for our freedom." Mit allen denkbaren Konsequenzen.

Das Fazit, das ich schon vor einiger Zeit gezogen habe ist, dass Bin Laden nach dem 11. September 2011 keine neuen Anschläge in den Vereinigten Staaten verüben musste. Aus seiner Perspektive gar nicht nötig. Er konnte ruhig dabei zusehen, wie die Amerikaner sich selber in den Ruin treiben. Und das tun sie...