| Amercans deserve better |
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Vergangenen Donnerstag habe ich zufällig Obama gesehen, als er mit einer Rede zum Mittleren Osten begann. Ich habe nicht zugehört. Sinnlos. Ich konnte es allerdings nicht lassen, zu meiner Frau zu sagen „Ach Gott, hält der Quacksalber wieder mal ´ne schöne Rede!“ Meine Frau, die sich prinzipiell nicht mit Wirtschaft oder Politik beschäftigt, sah mich überrascht an und fragte mich, ob ich mit meinem Urteil nicht ein wenig zu hart wäre.
Ich erzählte ihr, dass die Vereinigten Staaten gute 200 Jahre dafür gebraucht haben, eine Staatsverschuldung von 10 Billionen Dollar aufzubauen und dass Obama es geschafft hat, diese Staatsverschuldung in weniger als drei Jahren auf 14,3 Billionen Dollar zu erhöhen. Ihr Kinn fiel auf den Boden und sie staunte mit einem anerkennenden „Ooohhhh!“. Sie war sichtlich schockiert. Ich sagte ihr auch, dass Obama bei seinem Amtsantritt erklärt hatte, dass er „Zeile für Zeile“ alle Kosten durcharbeiten werde und dass alle unnötigen Kostenposten, Subventionen etc. gestrichen werden würden. Denn, so meinte er „Americans deserve better“. In diesem Artikel erklärte ich Ihnen bereits, wie Geithner mit versteinertem Gesicht gelogen hatte. Obama ist keinen Deut besser. Weiter erzählte ich meiner Frau, dass die Vereinigten Staaten ihren Schuldendeckel erreicht haben und von nun an kein neues Geld mehr leihen können. Obama wird also nun alles darum geben, diesen Schuldendeckel anzuheben. Als Kongressmitglied hat jedoch eben dieser Obama 2006 gegen die damalige Anhebung des Schuldendeckels gestimmt. Denn, so meinte er „Americans deserve better“. Vorige Woche habe ich gelesen, dass der amerikanische Senat sich nicht darauf einigen konnte, eine Subvention von 2 Milliarden Dollar zu streichen. An wen diese Subventionen gehen werden? An Ölgesellschaften wie Shell, Chevron und BP. An Unternehmen, die jeweils 20 Milliarden Dollar pro Jahr verdienen. |