| Andersherum denken |
| Donnerstag, 07. Juli 2011 um 07:21 Uhr |
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Letzten Montag konnten Sie in diesem Newsletter lesen, dass ich das Verhalten der Börse überhaupt nicht verstehe. Man liest häufig, dass die Börse vorausschaut. Ich sehe die Börse jedoch absolut nicht wie einen Markt, der vorausschaut. Ich betrachte sie eher als ein Phänomen, das darauf abzielt, Anleger frustriert und mutlos zu machen.
Die Börse hilft Anlegern, die während eines starken Börsenrückgangs (wie Ende 2008) mutlos und ängstlich geworden sind, ihre Aktien zu Bodenkursen loszuwerden. Und sie euphorisiert Anleger erst nach einem starken Börsenanstieg, wenn die Kurse viel zu hoch sind. Außerdem wiegt die Börse Anleger bei einer seitwärtsbewegenden Börse in den Schlaf. Fünf Monate Frustration Kein unbedingt positives Bild, das ich hier oben male. Man könnte glatt die Neigung bekommen, sein Geld direkt auf ein Sparbuch einzuzahlen! Ein vernünftiger Mensch denkt allerdings gar nicht erst daran, denn Dank sei der EZB bringt uns das jetzt garantiert Verluste ein, und diese Verluste würden in den kommenden Jahren nur noch größer werden (siehe Artikel). Immer andersherum denken! Um auf die frustrierende DienstagTrader Periode zurückzukommen: Je länger eine frustrierende Periode andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die nächstfolgende Periode fantastisch wird. Die Börse kann und wird sich nämlich nicht ewig weiter seitwärtsbewegen. Als erfahrenster DienstagTrader mache ich mir nicht so schnell Sorgen. Aber auch in mir als Privatanleger tun sich jetzt enorme Frustrationen auf. Und gerade das ist für mich ein Signal dafür, dass ich andersherum denken muss. Gerade diese Frustration ist ein perfektes Zeichen dafür, dass die Börse sich in den kommenden sechs Monaten wieder kräftig auf- oder abwärts bewegen wird und dass wir insbesondere mit DienstagTrader-Trend eine fantastische Phase erleben werden. Können Sie andersherum denken? |