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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Wo soll all das Geld herkommen?
Ein EU-Notfonds, der Allem und Allen helfen kann. Länder können uneingeschränkt zu 3,5% Gelder leihen und er darf sogar Banken finanzieren. Außerdem darf der Notfonds auch einfach Staatsanleihen aufkaufen, so wie es Bernanke in den Vereinigten Staaten tut. Glänzende Lösung!

Der einzige kleine Minuspunkt ist der, dass ein EU-Notfonds, der so viel Befugniss bekommt, auch viel Geld haben muss. Und die Frage ist natürlich, wo all dieses Geld herkommt. Antwort: Das Geld kommt letztendlich ganz einfach von uns, Steuerzahlern aus Ländern, die vom Kapitalmarkt (noch) nicht als Risikoländer eingestuft werden.

Spanien muss jetzt 5,8% zahlen, wenn es am Kapitalmarkt Geld leihen will. Italien 5,4%. Das bedeutet, dass die Unterstützung des EU-Notfonds diese Länder nun effektiv Geld kosten wird, während auch noch das Risiko besteht, dass sie ihren Beitrag an den Notfonds niemals wiedersehen werden. Wie lange wird es wohl dauern, bevor diese Länder anfangen darüber zu meckern, dass sie auch nur 3,5% Zinsen zahlen wollen?

Und wie groß muss der Fonds sein, um all den Anträgen auf Unterstützung gerecht werden zu können? Er wird bald zu klein sein, wenn die Geldpressen nicht im großen Stil angeschmissen werden. Ich betrachte "Geld drucken" als die einzige "Lösung" für die ganze Geschichte. Mit der Folge, dass der Euro rasend schnell in Richtung seines eigentlichen Wertes geht: Null.