| Kurzfristig ein großes Problem |
| Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 10:56 Uhr |
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Die Belgier und Italiener werden von ihren Politikern auf ihren Patriotismus angesprochen. Die Politiker wollen damit erreichen, dass die Bürger dem Staat möglichst viel Geld leihen. Wenn es schon so weit ist, dass man die Bürger, deren Steuergelder man jahrelang verschwendet hat, um Unterstützung bitten muss, sieht es schwer nach landunter aus. Dabei ist es vor allem für die Bürger traurig, die darauf reinfallen.
Obiges ist für mich das ultimative Zeichen dafür, dass ich mein gesamtes Geld, das ich nicht direkt benötige, aus dem Euro ziehe. Es stellt sich die Frage, ob die Eurozone auseinanderbrechen wird oder nicht und ob der Euro zerplatzt oder nicht. Ich erwarte, dass der Druck auf Deutschland und die EZB so sehr zunehmen wird, dass die Geldpressen im großen Stil angeschmissen werden. Wenn sich meine Erwartung in Bezug auf den Euro bewahrheitet, ist der Euro zwar nicht direkt in Gefahr, aber dennoch indirekt. Der Wert des Euro wird dann nämlich in den kommenden Jahren stark zurückgehen. Wenn Deutschland sich allerdings weigert, die Geldpressen anzuschmeißen oder sogar aus dem Euro aussteigt, haben wir in kurzer Zeit ein riesiges Problem. Und dem Risiko möchte ich mich natürlich nicht aussetzen. |