Stanley Druckenmiller – Lektion 2

Nachdem ich Ihnen letzten Donnerstag die erste Lektion erläutert habe, die Superinvestor Stanley Druckenmiller als junger Kerl von seinem Mentor gelernt hat, möchte ich heute auf Lektion zwei eingehen.

Diese Lektion ist möglicherweise etwas allgemeiner, aber dennoch enorm wichtig.
Die zweite Lektion lautet folgendermaßen:

„Earnings don’t move the overall market. It’s the Federal Reserve. Whatever you do, focus on central banks and the movement of liquidity. It’s liquidity that moves markets.“

Es gibt Zentralbanken, die mit ihrem Handeln die Geldströme beeinflussen. Und es sind diese Geldströme, die die Börse insgesamt bewegen.

Dass die Börse aktuell teuer ist, ist egal. Wenn die Zinsen gering bleiben, wenn Zentralbanken weiterhin Geld drucken (und so weiterhin Liquidität in den Markt pumpen), wird die Börse weiter steigen.

Wenn Rentenfonds Anleihen aufgeben
Ein kurzes Beispiel: In diesem Artikel berichte ich Ihnen von der zunehmenden Angst am Anleihemarkt. Traditionell steckt ungefähr 40% des Anlagevermögens von Rentenfonds in Anleihen.

Sobald diese Fonds Anleihen für zu risikoreich halten und entscheiden, 50% weniger Geld in Anleihen zu investieren, fließt eine Menge Geld aus dem Anleihemarkt weg. Dieses Geld wird zu einem großen Teil Richtung Aktienmarkt fließen. Dadurch werden Börsen steigen.

So geschehen an der japanischen Börse im letzten Jahr.

 

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