| Bis zum bitteren Ende |
| Mittwoch, 01. Juni 2011 um 09:01 Uhr |
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Die Frage, ob Griechenland extra Kredite aus dem EU-Notfonds bekommen sollte wird in Europa gerade von den eher rechtspositionierten politischen Parteien (Wilders, Le Pen) mit einem energischen "Nein" beantwortet. Die Regierungsparteien hingegen versuchen der Bevölkerung weis zu machen, dass es keine andere Möglichkeit gibt.
Es ist eins der wenigen Dinge, bei denen ich Politikern wie Wilders und Le Pen zustimme. Ich befürchte nur, dass sie den Griechen aus populistischen Gründen kein Geld geben wollen. Dass sie denken, eine Unterstützung der PIIGS-Länder verweigern zu können und damit dann ohne Krise davon kommen zu können. Diese Rechnung geht nun wirklich nicht auf. Die europäischen Regierungsspitzen haben nämlich zu 100% Recht, wenn sie behaupten, dass die Konsequenzen enorm ausfallen werden. Wenn wir den PIIGS-Ländern keine Unterstützung mehr bieten, werden wir in eine enorme Wirtschaftskrise geraten. Dieselben Regierungsspitzen vergessen jedoch zu erwähnen, dass der Versuch die PIIGS-Länder über Wasser zu halten (und damit unsere Banken und Rentenfonds) nichts anderes bedeutet, als ein immer größer werdendes Problem auf die lange Bank zu schieben. Und das werden sie bis ans bittere Ende so weitermachen. Was dieses bittere Ende beinhaltet? Dass die EZB die Geldpressen mindestens ebenso ausgiebig anschmeißen wird, wie die amerikanische Federal Reserve und damit Hyperinflation verursacht und so den Wert des Euro rasant herabsenkt. Für den durchschnittlichen Bürger bedeutet dies, dass seine Kaufkraft jedes Jahr um ein Prozent sinken wird. Und das Jahre für Jahr. Für uns Grund genug, unser Geld mit dem Kauf von Gold und Silber zu schützen. Vergangenen Freitag erschien übrigens unser nagelneuer "Top Aktien Report", über den ich mich sehr freue. Wir haben nämlich endlich wieder eine günstige Silberaktie gefunden! Schauen Sie sich den Artikel weiter unten in diesem Newsletter an. Noch einmal kurz zurück zu den Geldpressen. Das ist für Politiker und Zentralbanker die letzte "Rettung", wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind. Und das Ziel ist einfach: Die Staatsverschuldung finanzieren, indem man jedes Jahr ein paar Prozent der Kaufkraft der Bürger stielt. Politiker packen Probleme nie direkt beim Schopfe. Nur eine wirkliche Führungsperson würde das machen. Eine richtige Führungsperson würde der Bevölkerung aufrecht sagen, dass eine riesige Wirtschaftskrise unausweichlich ist und dass wir die Krise darum besser direkt beginnen lassen sollten, denn dann haben wir sie auch schneller hinter uns. Und weiter, dass jeder Bürger in den kommenden Jahren viel Leid ertragen werden muss, aber dass wir nach ein paar Jahren doch wieder eine gesunde Wirtschaftsbasis haben werden, von wo aus eine gesunde Wirtschaft aufgebaut werden kann. Wir sehen allerdings überall Indikatoren dafür, dass die europäische Bevölkerung nicht bereit ist für die Wirtschaft zu leiden und dass eine richtige Führungsperson innerhalb eines Monats aufgebrachte und streikende Menschenmassen vor seiner Türschwelle hätte. Und bei einer Bevölkerung, die nicht bereit ist wirtschaftlich zu leiden, bekommt man automatisch politische Führungskräfte, die keine Führungskräfte sind. Es ist darum unausweichlich, dass letztendlich die Geldpressen angeschmissen werden und dass wir die enormen Schulden mit jahrelangem stetigem Verlust der Kaufkraft bezahlen werden. Außer natürlich, der Euro/die EU bricht bald aufgrund der Streitereien auseinander. In diesem Fall entstände doch noch diese enorme Krise. |