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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Business as usual
Freitag, 03. Juni 2011 um 20:32 Uhr
Vergangenen Montag erläuterte ich in diesem Artikel bereits, warum wir über den Euro und den Dollar so negativ denken. Ich habe vergessen das Britische Pfund zu erwähnen, denn von dem halten wir ebenso wenig. In der Frankfurter Allgemeinen fand ich diese simplen Tabellen, die all dies fantastisch zusammenfassen.

In der mittleren Tabelle sehen Sie die erwarteten Haushaltsdefizite für 2011 und 2012. Sie zeigt, dass sogar im vierten Jahr nach Ausbruch der Krise alle Länder nach wie vor viel mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Unten in der Tabelle sieht man, dass die Vereinigten Staaten in Bezug auf ihr Haushaltsdefizit, auf gleichem Niveau mit Irland und Griechenland liegen.
 

Eigentlich aber finde ich die deutschen Zahlen noch am traurigsten. Diese Zahlen nämlich spiegeln am deutlichsten wieder, dass Politiker es sogar während eines spektakulären Wirtschaftswachstums (= höhere Steuereinnahmen) nicht schaffen, einen Haushaltsüberschuss zu realisieren. Hinzukommt, dass all diese Zahlen von einem "Business as usual"-Szenario ausgehen. Sollte es bald in einem der PIIGS-Länder daneben gehen, werden die Haushaltsdefizite direkt viel höher ausfallen.