| Ein Kartenhaus |
| Freitag, 26. November 2010 um 16:12 Uhr |
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Die Unterstützung für Irland ist wiederum nichts anderes, als ein armseliger Versuch, in den "sicheren" Ländern Probleme mit Banken und Rentenfonds zu verhindern. Dass auch die "sicheren" Länder längst nicht so sicher sind, wie alle denken, beschreiben wir in dem im Juni erschienenen gratis Bericht "Sei vorbereitet und habe einen Plan!".
Auf den Seiten zwei bis vier dieses Berichts schildern wir Ihnen, warum die Situation in der Eurozone hoffnungslos ist, und wir erläutern Ihnen, wie Sie sich in den kommenden Jahren dagegen wappnen können. Fordern Sie diesen Bericht hier an. Die Kapitalmärkte sind rücksichtslos und werden Ihre Fühler immer mehr auf Portugal richten. Dass diese Märkte rücksichtslos sind, liegt nicht daran, dass dort ein bösartiger Jemand am Ruder sitzt, der sich händereibend sein nächstes Opfer sucht. Es ist einfach so, weil der Markt aus Menschen besteht, und weil diese Menschen immer weniger Lust haben, Ländern Gelder zu leihen, die jahrelang auf zu großem Fuss gelebt haben. Sie und ich würden ja auch niemandem Geld leihen, wenn wir vermuten, dass das Risiko besteht, dass wir das geliehene Geld nie wieder zurückbekommen. Für mich ist es sogar ein Wunder, dass es Menschen gibt, die sich trauen, ihr hartverdientes Geld einem Staat zu leihen, der von Politikern mit einem Mangel an finanzieller Disziplin geführt wird. Die Eurozone ist ein finanzielles Kartenhaus, das mit Ach und Krach aufrechterhalten wird. Vorerst noch. |