| Europas Währung |
| Donnerstag, 07. Juli 2011 um 07:31 Uhr |
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Vergangene Woche schrieb ich in diesem Artikel über die EU-Misswirtschaft und wie diese in den vergangenen zehn Jahren zu einem starken Wertverlust des Euro im Vergleich zum Schweizer Franken geführt hat. Ich berichtete darin auch darüber, wie wir genau das als Touristen während unseres Fahrradurlaubes bemerkten. Wir bekamen anschließend sogar eine E-Mail eines Lesers, der uns beschuldigte, eine Hetzjagd gegen den Euro zu führen.
Ich wüsste nicht, warum wir eine Hetzjagd gegen eine Währung führen sollten. Ich selber bin ein großer Fürsprecher des Euro. Solange die Herren Politiker gute Absprachen treffen ist alles in Ordnung. Und diese Absprachen auch einhalten! Letzteres hat kein einziges Land seit der Einführung des Euro gemacht. Nur Luxemburg erfüllt noch die Normen des Maastrichter Vertrages. Wir werden in naher Zukunft noch weiter auf dieses Thema eingehen. Die Nachfrage auf den Donnerstag erschienenen "TopAktienReport" (mit Gold- und Silberaktie!) ist übrigens enorm. Wenn es so weitergeht, werden wir die maximal zur Verfügung stehenden Einzelausgaben schnell erreicht haben. Aber keine Bange, ein Abonnement ist im Verhältnis günstiger und bei einem Abonnement bekommen Sie noch sehr interessante extra Bonusberichte. In diesem Artikel können Sie übrigens nachlesen, warum wir in Bezug auf Aktien auf lange Sicht positiv denken. Dass man übrigens keine gemeinsame Währung benötigt, um den Wert der Währung komplett auszuhöhlen, beweisen die Briten. Sie sind auf gutem Wege dafür zu sorgen, dass das Britische Pfund bald auf der Müllkippe landen wird. In dieser Graphik können Sie sehen, dass das Britische Pfund im Vergleich zum Euro in den vergangenen fünf Jahren 25% an Wert verloren hat. Und das wird nur noch schlimmer werden, denn die Inflation im Vereinigten Königreich ist viel höher, als in der Eurozone, und die Bank of England hat überhaupt keine Eile daran etwas zu ändern. Wenn Sie also ein Unternehmen mit britischen Kunden haben, empfehle ich Ihnen gut aufzupassen. Wenn es nämlich so weitergeht, werden die Briten immer weniger aus der EU importieren und die britischen Touristen werden Europa immer häufiger meiden. |