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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Trichet schon ein Stück weniger lakonisch
Montag, 31. Januar 2011 um 16:04 Uhr
Am Donnerstag gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die deutsche Inflation im Januar bei 1,9% lag. Im Oktober lag sie noch bei 1,3% und seitdem stieg dieser Wert jeden Monat um ein Zehntel Prozent. Da die deutsche Inflation niedriger ist als der europäische Durchschnitt, wird die Inflation in der gesamten Eurozone vermutlich auf 2,4% steigen.

Vergangenen Donnerstag berichtete ich in diesen Artikel noch über Trichets lakonischer Reaktion vom Vorwochenende. In Davos klang er letzte Woche schon ein Stück weniger lakonisch, denn er warnte davor, dass die Zinsen möglicherweise steigen müssen, um einer Inflation vorzubeugen. Hierbei hoffend, dass die Drohung nur den Euro steigen lassen würde und eine Inflation damit automatisch gedämpft würde.

In England und den Vereinigten Staaten weisen Zentralbanker gerne daraufhin, dass es lediglich Nahrungsmittel- und Energiepreise seien, die Inflation verursachen und dass die "Core Inflation" nach wie vor sehr niedrig sei. Glücklicherweise haben wir in Europa auch Zentralbanker mit gesundem Menschenverstand. Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark beschrieb das Konzept der "Core Inflation" als eine Inflationsmessung, die sich perfekt für Zentralbanker eignet, die nicht essen und nicht autofahren.

Bei wem es übrigens wirklich schlecht läuft, sind die Briten. Einen halben Prozent Wirtschaftsrückgang im vierten Quartal 2010 und hinzu kommen noch satte 3,7% Inflation. Das wurde vorige Woche noch dadurch getoppt, dass das Konsumentenvertrauen auf das Niveau von März 2009 gesunken ist. Damals hatte die Kreditkrise ihren Höhenpunkt erreicht.