Wenn man eine Kakerlake findet…

Die gängigen Medien haben diesem Thema so wenig Aufmerksamkeit gewidmet, dass Sie es vielleicht gar nicht mitbekommen haben.

Letzte Woche drohte die spanische Bank Banco Popular pleite zu gehen, woraufhin die Bank, nach Einmischung der EZB für nur 1€ von der Banco Santander übernommen wurde.

Ich habe Ihnen schon häufiger mitgeteilt, dass viele europäische Banken finanziell nicht gesund sind. Jetzt erleben wir ein klares Beispiel.

Diese Bank wurde gerettet, weil Santander das Ganze übernimmt (Santander wird dadurch nicht unbedingt stärker). Dadurch verlieren nur Aktionäre und Obligationäre ihr Geld.

Als ich diese Nachricht las, dachte ich zu allererst an die folgende Aussage von Warren Buffett:

Wenn man eine Kakerlake in der Küche findet, findet man immer auch weiter.

Diese Übernahme erinnert an die Übernahme von Bear Stearns im März 2008. Direkt im Anschluss war wieder alles business as usual. Sechs Monate später stand die Welt Kopf.

Zweite Kakerlake
Die zweite Kakerlake zeigte sich übrigens direkt einen Tag später. Siehe diese Schlagzeile:

Auch italienische Banken stecken in großen Schwierigkeiten und müssen gerettet werden.

Kleinere Banken können noch von größeren aufgekauft werden. Aber wir werden bald von ganz alleine einer großen Kakerlake begegnen. Bzw. einer Bank, die pleitegeht und die niemand übernehmen will oder kann.

Fortsetzung folgt…

 

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