| 2011 gab es nichts zu jubeln |
| Donnerstag, 29. Dezember 2011 um 12:10 Uhr |
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2011 war ein Börsenjahr, das man schnell vergessen sollte. Es war ein Jahr, in dem die Börse sich vom Hickhack der Politiker und Zentralbanker sehr beeinflussen ließ (siehe Artikel). Es konnte sich im Grunde fast niemand mit Ehre bekleckern.
Um Gewinne zu machen, hätte man sein Geld am 31. Dezember 2010 in Gold und amerikanische Staatsanleihen investieren müssen. Ersteres hätte man damals eigentlich schon anhand einer nüchternen Analyse wissen können. Letzteres widersetzt sich jeglicher normalen Logik, denn es ist nicht unbedingt logisch, jemandem im großen Stil Geld zu leihen, dem es superschlecht geht und trotzdem weiterhin fröhlich Geld verschwendet. Dass amerikanische Staatsanleihen vergangenes Jahr Geld einbrachten, verdanken wir insbesondere unseren europäischen Politikern und Zentralbankern. Diese haben es 2011 geschafft, wiederholt mit einer "allesumfassenden Lösung" für die Eurokrise zu glänzen, die sich jedoch jedes Mal als eine unausgereifte Lösung erwies. Infolgedessen flüchteten Anleger sich in die so liquiden amerikanischen Staatsanleihen. Schauen Sie sich noch einmal diesen Artikel über die Liquiditätslüge an. Amerikas Finanzlage hat sich im Jahr 2011 nur noch weiter verschlechtert (und gar nicht mal so unerheblich!), und währenddessen hat sich die Seifenblase am amerikanischen Anleihenmarkt nur noch weiter aufgeblasen. Im Laufe dieses Newsletters nenne ich Ihnen einige Fakten, die darauf weisen, dass die Blase schnell platzen könnte. Aktien blieben per Saldo unverändert und auch Rohstoffe brachten im Jahr 2011 kein Heil. Nur Gold brachte in Euro gemessen ungefähr 15% Gewinn ein, während Silber preislich ungefähr 4% sank. Silber scheint in besonderem Maße Opfer der Manipulation geworden zu sein. Genau als der Silberpreis im Mai und September eine Korrektur in Gang setzte, hob Comex die Margin-Verpflichtung stark an, und dadurch wurden enorm viele Anleger dazu gezwungen, ihr Silber zu verkaufen und der Silberpreis sank kräftig. Dieser starke Rückgang verschaffte großen Mitspielern die Möglichkeit, ihr Short Positionen ohne allzu große Verluste abstoßen zu können. Das ist für die Zukunft äußerst günstig, denn die Margin-Verpflichtung kann nicht mehr viel weiter angehoben werden. Ich halte Silber daher jetzt auch für interessanter als Gold. Es wäre jedoch vernünftig, nicht mit ETF´s in Gold und Silber anzulegen, sondern vor allem in physisches Gold zu investieren. Mit einem Goldkonto oder einer einfachen Lieferung nach Hause. Klicken Sie hier für weitere Informationen darüber. |