| Bei Währungskrise zurück zum echten Geld |
| Donnerstag, 22. Dezember 2011 um 08:16 Uhr |
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Letzte Tage habe ich einen Bericht der Boston Consulting Group gelesen. Der Bericht war nicht an Anleger gerichtet, sondern an Unternehmer und CEOs von Unternehmen. Es ging darum, wie man sich als Unternehmen auf die kommenden Jahre vorbereiten sollte.
BCG beschreibt in dem Bericht vier Szenarien, zwischen denen Politiker sich entscheiden könnten, um das Problem der aktuellen Schuldenkrise zu lösen. Sparen und Schulden abzahlen, Wirtschaftswachstum, Schulden verlagern oder abschreiben und als letztes Szenario die Inflation. Die ersten drei Szenarien sind aus unterschiedlichen Gründen nicht wünschenswert oder unrealisierbar und daher wird die Inflation für Politiker eine attraktive Option. Also Geld drucken. BCG nennt in diesem Zusammenhang noch kurz Deutschland in den Zwanzigern. Die damalige Reichsbank hat in erster Instanz ohne Ende Geld gedruckt, ohne großartig drohende Inflation. Das wurde als normal betrachtet, denn es gab auch kein Wirtschaftswachstum. Das ging gut, bis die Bevölkerung ab einem bestimmten Moment das Vertrauen in die eigene Währung verlor. Dann nahm das Übel seinen Lauf, Hyperinflation entstand und das Ersparte der Bevölkerung war blitzschnell nichts mehr wert. Bemerkenswert ist, dass die BCG den Unternehmern und CEOs zwar unterschiedlichste Maßnahmen vorschlägt, mit denen mit einer hohen Inflation umgegangen werden könnte, dabei jedoch eine einfache und effektive Maßnahme vergisst: Kassengeld in Form von Gold und Silber führen. BCG referiert über die deutsche Hyperinflation von vor 90 Jahren und vergisst dabei zu erwähnen, dass auch damals der Besitz von Gold und Silber Schutz vor einem gigantischen Verlust der Kaufkraft bot. Bei einer Währungskrise muss man nämlich zurück zum echten Geld. Mein Erspartes setzte ich darum Schritt für Schritt in physisches Gold und Silber um. Ich habe nämlich keine Lust darauf, die Kaufkraft meines Ersparten bald wie Schnee in der Sonne schmelzen zu sehen. |