Erspartes in Gold und/oder Silber umsetzen

Am vergangenen Wochenende sah ich eine Reportage, in der gezeigt wurde, wie Goldman Sachs den Griechen dabei half, ihre Staatsverschuldung um einige Milliarden Euro zu schönen und dafür dann 300 Millionen Euro bekam. Griechenland wurde mit diesem Trick den Euro reingemogelt, und sowohl die Europäische Kommission als auch Eurostat standen da und schauten zu.

Die griechische Situation ist gänzlich dramatisch, und viele der aktuellen Maßnahmen werden nicht ausschließlich helfen, sondern das Problem auch noch verschlimmern. Und dasselbe gilt auch für die meisten anderen Euroländer. Ich erwarte vorläufig jedoch keine Panik aufgrund hochschnellender Leitzinsen auf Euro-Staatsanleihen.

Die EZB hat den Banken im Dezember nämlich bereits 489 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 1% geliehen, und den Erwartungen nach wird sie Ende Februar erneut mit einem Paket von 1.000 Milliarden um die Ecke kommen. Die Banken investieren dieses Geld (teils) in Euro-Staatsanleihen, bekommen dafür dann 3 – 5% und sacken sich die Differenz als Gewinn ein. Kostenloser Gewinn aus frischgedrucktem Geld.

Irgendwer wird das jedoch bezahlen müssen, denn umsonst geht nur die Sonne auf. Wer dafür aufkommen wird? Der einfache Bürger mit normalem Gehalt und einem Sparkonto. Er wird das Opfer der Inflation werden, die durch solche Praktiken verursacht wird. Darum betone ich auch jede Woche wie wichtig es ist, unser Erspartes (teilweise) in Gold und/oder Silber zu führen.

In einem amerikanischen Newsletter habe ich diese Woche auch noch gelesen, dass Gold- und Silberaktien im Verhältnis zum Gold- und Silberpreis unglaublich günstig sind. Gold und Silber stiegen in den vergangenen zwölf Monaten preislich an, während die Kurse der Gold- und Silberaktien sanken. Im Grunde nichts Neues für uns, aber das letzte Mal als sich eine solche Situation ergab, stiegen die Kurse der Gold- und Silberaktien innerhalb eines Jahres um 121%!