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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Nur in den letzten 40 Jahren nicht...
Donnerstag, 22. September 2011 um 06:45 Uhr
Ich lese viel. Ich betrachte es als meine Pflicht, so viel Wissen wie möglich über die Zusammenhänge der Weltwirtschaft zu generieren und darüber, wie wir als Anleger am besten damit umgehen sollten.

Aktuell lese ich das Buch "Gold, the once and the future money" von Nathan Lewis. Der Vorteil eines guten Buches liegt darin, dass man gleichzeitig Geschichtsunterricht bekommt. Das könnten unsere Politiker auch gut vertragen. Die Geschichte des Geldes lehrt, dass es bis 1971 nie vorgekommen war, dass sämtliche Weltwährungen unabhängig vom Goldstandard waren. Geld war immer irgendwie unmittelbar in Gold und/oder Silber wechselbar.

Griechen und Römer
Aristoteles wurde 385 vor Christus bekannt, weil er den Goldstandard hantierte. Genau wie anschließend Alexander der Große und viel später Julius Cäsar, dem es 50 v.Chr. gelang, den einsetzenden wirtschaftlichen Zerfall des Römischen Reiches zu stoppen, indem er die römische Währung wieder direkt an Silber und Gold knüpfte.

Es gab jedoch immer wieder Nachfolger, die der Verführung, zu viel Geld ausgeben zu können, nicht standhalten konnten. Die Griechen gingen daran zu Grunde, ebenso wie das Römische Reich.

England
In England wurde im Jahr 1697 entschieden, dass ein Englisches Pfund etwas mehr als drei Unzen Silber enthalten sollte. Eine lange Zeit des wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittes folgte, und das auch, weil der Wert des Englischen Pfundes ganze 233 Jahre stabil blieb.

Die Vereinigten Staaten
Die amerikanische Geschichte begann im Grunde mit einer Hyperinflation. Die "Founding Fathers" beschlossen daraufhin, dass sie so etwas kein zweites Mal miterleben wollten. 1789 wurde die Herausgabe von Papiergeld ohne Gegenwert in Gold oder Silber gesetzlich untersagt. Die amerikanische Wirtschaft erlebte eine bis dato beispiellose Blütezeit, bis Nixon 1971 den Goldstandard abschaffte.

In den 80er und 90er Jahren folgte noch eine stabile Phase, insbesondere, weil Reagan eine starke Währung als wichtig empfand und eigentlich am liebsten zum Goldstandard zurückkehren wollte. Das schaffte er jedoch leider nicht.

Was die Geschichte uns lehrt
Länder binden ihre Währung nicht länger an Gold und/oder Silber, wenn Politiker nicht länger die Disziplin haben, ihre Regierungsausgaben unter Kontrolle zu halten. Und danach geht es IMMER schief.

Auch derzeit geht es ganz schön schief. Und es gibt keinerlei Aussicht auf eine strukturelle Lösung. Gold und Silber werden darum in die Höhe schießen.

Bei Misswirtschaft zurück zum echten Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney zu führen, weil das in meinen Augen der verlässlichste Anbieter ist. Ich kaufe phasenweise hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Hinauszögern einer Rezession. Das wird eines Tages passieren, aber aktuell liegt es noch in sehr weiter Ferne.

Wenn Sie noch kein Goldmoney Account haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall noch ein solches zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie deutsche Hilfe dabei benötigen.