So druckt man Geld

Ich berichte nun schon seit Wochen über das ausführliche Gelddrucken der Zentralbanken. Superinvestor Jim Rogers sagt gerne:“They will keep printing money until the world runs out of trees“. Uns erreichten einige E-Mails von Lesern, die sich nicht gut vorstellen konnten, wie dieses Gelddrucken ganz genau funktioniert. Natürlich drucken Zentralbanken nicht massenhaft Geldscheine.

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich über das Internet in Ihr Bankkonto einloggen und dort eigenhändig Ihr Saldo anheben könnten. Ohne dass das Geld also von einer anderen Person auf Ihr Konto gebucht wird. Genau das tun Zentralbanken. Sie heben einfach eigenhändig ihr Banksaldo an. Kurz im Computer eingeben – fertig. Und anschließend kaufen sie Staatsanleihen, vergeben Banken Kredite etc.

Die Gesamtmenge des Geldes steigt; es gerät effektiv mehr Geld in Umlauf, während die Menge der zur Verfügung stehenden Rohstoffe und Güter nicht mit ansteigt. Darum kann man in einer solchen Situation besser in Gold, Silber und Rohstoffe anlegen als in Geld.

Ich habe Ihnen auch schon erzählt, dass ich einige Fünf Gramm Goldbarren und Silbermünzen zu einer Unze gekauft habe und sie einzig für den Fall angeschafft habe, dass ich die Edelmetalle als Geld verwenden kann, sollte der Euro zerbrechen. Ein kleiner Vorrat, um mindestens drei Monate überleben zu können. Für die größeren Beträge ziehe ich persönlich ein Goldkonto vor.

Außerdem habe ich mich entschieden, einen kleinen Vorrat an Euro cash aufzubewahren. Also doch unters Kopfkissen. Es könnte nämlich auch passieren, dass der Euro überlebt, die Banken jedoch in Schwierigkeiten geraten und die Politiker einen „Bank Holiday“ ausrufen. Im Anschluss könnten Banken tage- oder vielleicht sogar wochenlang nicht mehr erreichbar sein. Auch auf eine solche Situation möchte ich vorbereitet sein.

 

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