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Zum Tode verurteilt
Freitag, 10. Dezember 2010 um 13:22 Uhr
Wenn Sie in den vergangenen Tagen die Nachrichten rund um die Probleme in der Eurozone gut verfolgt haben, haben Sie vielleicht selber schon das Fazit getroffen: Der Euro ist zum Tode verurteilt.

Politiker aus unterschiedlichen Ländern meinten, ihre eigenen Banken retten zu müssen. Diese hatten einen Trümmerhaufen verursacht, der für die Tragweite ihrer Staatshaushalte viel zu groß ist. Und das, obwohl diese Staatshaushalte in so gut wie jedem Euroland ohnehin schon nicht berauschend aussahen. Politiker hassen es nämlich, die Ausgaben in guten Zeiten einzuschränken, um damit einen Puffer für die Zukunft zu schaffen.

Hinter den Tatsachen her rennen...
Am Montag kam der Vorschlag, Euro-Anleihen herauszugeben, sodass zukünftige Schulden von der gesamten Eurozone getragen werden müssen. Dieser Vorschlag wurde bereits von Merkel abgeschossen, bevor die Finanzminister überhaupt mit ihrer Sitzung anfangen konnten. Zeitgleich wurde entschieden, dass der EU Notfonds nicht erhöht wird. Kein starkes Signal. Ganz besonders nicht, weil schon so gut wie feststeht, dass Spanien den Fonds bald in Anspruch nehmen muss. Die Wahrscheinlichkeit ist darum auch groß, dass der Anleihenmarkt und der Euro wieder unter Beschuss geraten werden. Und wieder laufen die europäischen Politiker hinter den Tatsachen her und tragen ihre Meinungsverschiedenheiten wiederum in den Medien aus...

Trichet wird in naher Zukunft auch keine andere Wahl mehr haben, als spanische, portugiesische, irische, griechische und eventuell sogar belgische Staatsanleihen zu kaufen. Damit wird er also Geld aus heißer Luft schaffen, das den grundlegenden Wert des Euro sinken lassen und eine Inflation anfachen wird. Bis dann bald das erste Land verkündet, dass es ihm reicht und sich selbst für bankrott erklärt oder einfach austritt...

Erspartes und Renten in Gefahr
Unser Erspartes und unsere Rente sind in Gefahr. Unser Erspartes, weil der Wert des Euro in den kommenden Jahren stetig sinken wird, bevor er ganz auseinanderbrechen wird. Unsere Rente, weil die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass Rentenfonds früher oder später kräftige Verluste für Anlagen in unter anderem Staatsanleihen hinnehmen werden müssen.

Wir betonen darum weiterhin, dass es entsetzlich wichtig ist, einen Teil unseres Ersparten in physischem Gold und Silber zu führen. Haben Sie noch kein Goldkonto? Klicken Sie dann hier, um doch noch eines zu eröffnen.

Das Eröffnen eines Kontos ist sehr leicht. Wir haben Ihnen dennoch eine kurze gratis Beschreibung verfasst. Klicken Sie hier für die deutsche Erläuterung, die Ihnen dabei hilft, ein Konto zu eröffnen.