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Donnerstag, 02. Februar 2012 um 09:19 Uhr |
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Ich berichte nun schon seit Wochen über das ausführliche Gelddrucken der Zentralbanken. Superinvestor Jim Rogers sagt gerne:"They will keep printing money until the world runs out of trees". Uns erreichten einige E-Mails von Lesern, die sich nicht gut vorstellen konnten, wie dieses Gelddrucken ganz genau funktioniert. Natürlich drucken Zentralbanken nicht massenhaft Geldscheine.
Stellen Sie sich vor, dass Sie sich über das Internet in Ihr Bankkonto einloggen und dort eigenhändig Ihr Saldo anheben könnten. Ohne dass das Geld also von einer anderen Person auf Ihr Konto gebucht wird. Genau das tun Zentralbanken. Sie heben einfach eigenhändig ihr Banksaldo an. Kurz im Computer eingeben - fertig. Und anschließend kaufen sie Staatsanleihen, vergeben Banken Kredite etc.
Die Gesamtmenge des Geldes steigt; es gerät effektiv mehr Geld in Umlauf, während die Menge der zur Verfügung stehenden Rohstoffe und Güter nicht mit ansteigt. Darum kann man in einer solchen Situation besser in Gold, Silber und Rohstoffe anlegen als in Geld.
Ich habe Ihnen auch schon erzählt, dass ich einige Fünf Gramm Goldbarren und Silbermünzen zu einer Unze gekauft habe und sie einzig für den Fall angeschafft habe, dass ich die Edelmetalle als Geld verwenden kann, sollte der Euro zerbrechen. Ein kleiner Vorrat, um mindestens drei Monate überleben zu können. Für die größeren Beträge ziehe ich persönlich ein Goldkonto vor.
Außerdem habe ich mich entschieden, einen kleinen Vorrat an Euro cash aufzubewahren. Also doch unters Kopfkissen. Es könnte nämlich auch passieren, dass der Euro überlebt, die Banken jedoch in Schwierigkeiten geraten und die Politiker einen "Bank Holiday" ausrufen. Im Anschluss könnten Banken tage- oder vielleicht sogar wochenlang nicht mehr erreichbar sein. Auch auf eine solche Situation möchte ich vorbereitet sein.
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Das griechische Chaos - einige Beispiele |
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Donnerstag, 02. Februar 2012 um 09:13 Uhr |
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Ich lese gerade das Buch "Boomerang" von Michael Lewis. Empfehlenswert. Er beschreibt in diesem Buch, wie unter anderem in Island, Irland und Griechenland die Länderkrisen entstanden sind.
Was Griechenland betrifft, so hat sich klar gezeigt, dass das Land sich in die Eurozone gelogen hat. Der Kopf des statistischen Bundesamtes dort hat es geschafft, die Zahlen so zu manipulieren, dass man ihm als Spitznamen "The Magician" gab. Die EU-Politiker sind mit offenen Augen darauf hineingefallen, obwohl ein kleines bisschen logisches Nachdenken schon genügt hätte, um dahinter zu kommen, dass die griechischen Staatsfinanzen ein großer Trümmerhaufen sind. Einige Beispiele aus dem Buch, die amüsant und gleichzeitig traurig sind:
- Zwei Drittel der griechischen Mediziner haben ein offizielles Jahreseinkommen unter € 12.000 (unter € 12.000 muss man keine Steuern zahlen).
- Wenn jemand der Steuerhinterziehung überführt wird, dauert es 15 Jahre bis eine Verurteilung stattfinden kann.
- Die griechische Bahngesellschaft setzt 100 Millionen Euro um. Allein die Personalkosten liegen bei 400 Millionen Euro. Übrige Kosten umfassen 700 Millionen Euro.
- Ein durchschnittlicher griechischer Bahnmitarbeiter verdient € 65.000 im Jahr.
- Das griechische Bildungssystem ist das schlechteste Europas, hat aber pro Schüler viermal mehr Lehrer, als es durchschnittlich in Europa der Fall ist.
- Für belastende Berufe wird ein Renteneinstiegsalter von 55 Jahren bei Männern und 50 Jahren bei Frauen hantiert. Über 600 Berufe werden als belastend eingestuft.
An den obigen Dingen wurde infolge des europäischen Druckes zweifelsohne bereits das nötigste geändert, aber eine Kultur in der Bürger in Vielzahl Steuern umgehen und in der die Regierung ein großer Trümmerhaufen ist, lässt sich nicht mal eben in einem Jahr verändern. Auch nicht in zehn Jahren.
Wenn man das alles liest, kann man nur zu einem Schluss kommen: Jeder Euro, der Richtung Griechenland fließt, ist weggeschmissenes Geld.
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Gold und Silber bieten gerade jetzt Schutz |
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Montag, 30. Januar 2012 um 13:36 Uhr |
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Ach dieser Bernanke! In diesem Artikel habe ich Ihnen mitgeteilt, dass 2012 das Jahr des unverfrorenen Gelddruckens werden wird. Und schon hat Bernanke unsere Erwartung komplett in die Realität umgesetzt. Er kündigte an, dass er die Zinsen bis Ende 2014 bei 0 - 0,25% beibehalten möchte und dass er wo nötig dabei helfen werde, die Wirtschaft wachsen zu lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er erneut im großen Stil amerikanische Staatsanleihen aufkaufen wird.
Traurig ist jedoch, dass Bernanke ohne rot zu werden sagt, dass es Ziel der Fed sei, die Inflation knapp unter 2% zu halten. Und das obwohl die aktuelle Inflation bei 3% liegt. Bernanke scheint also zu prophezeien, dass die Inflation sinken wird, obwohl er die Wirtschaft kräftig stimuliert. Diese Prophezeiung wird nicht aufgehen. Genauso wenig wie alle anderen Prophezeiungen Bernankes, die in den letzten fünf Jahren nicht aufgegangen sind.
Es ist jetzt also klarer denn je, dass man für den Besitz von Cash oder Anleihen in den kommenden Jahren hart bestraft werden wird. Kaum Zinsen während das Geld schon jetzt jährlich 3% seiner Kaufkraft verliert. 2012 wird ein Spitzenjahr für Gold, Silber und Rohstoffe und auch sehr gut für Aktien.
Bernanke hat zwar gesagt, dass 2% Inflation sein Ziel seien, meiner Ansicht nach aber weiß er verdammt gut, dass er dieses Ziel niemals erreichen wird. Und das macht es in meinen Augen so kriminell. Der einfache Bürger mit normalem Einkommen und Geld auf einem Sparkonto wird durch diese Politik am härtesten getroffen.
Ich teile hier meine Meinung mit und wer dieser Meinung zustimmt, kann daraus seine Vorteile ziehen. Wer mir nicht zustimmt, ignoriert meine Meinung. Jeder wie er mag. Aber jetzt würde ich gerne jeden Leser an seinen Ohren packen und zu einem Goldanbieter schleifen, damit er oder sie doch etwas Gold und/oder Silber kauft. Nicht so sehr wegen des Kursgewinns, sondern insbesondere aufgrund des Schutzes den Gold und Silber bieten.
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