Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben am vergangenen Wochenende eine „Heldentat“ verrichtet. Sie haben sich an der Rettung des spanischen Bankensektors beteiligt. Kosten: 100 Milliarden Euro. Die Eurozone hat insgesamt 332 Millionen Einwohner und damit haben Sie 301 Euro beigesteuert.

Haben Sie einen Partner und zwei/drei Kinder? Dann hat Ihre Familie 1.505 Euro beigesteuert. Diese Berechnung ist vielleicht ein wenig simpel dargestellt, aber im Grunde genommen sieht es genau so aus.

Selbstverständlich waren die stolzen Ministerpräsidenten am Wochenende ganz schnell parat, um Ihnen glaubwürdig zu vermitteln, dass wir den spanischen Banken dieses Geld lediglich geliehen haben. Und dass wir es natürlich zurückbekommen werden. Mit Zinsen!

Wie sich 17 Minister an einem Samstagmittag mal eben trauen können, eine solche Entscheidung zu treffen, ist mir ein Rätsel. Insbesondere nach dem ganzen Geld, das wir den Griechen bereits geliehen haben und in tausend Jahren nicht zurückbekommen werden.

Ach ja! Jetzt vergaß ich fast, dass diese 100 Milliarden Euro sehr wahrscheinlich nicht einmal ausreichen werden. Dass wir also bald von ganz allein wieder hören werden, dass die spanischen Banken Regierungszuschüsse anfordern.

Und haben Sie die Halleluja-Stimmung an den Börsen am Montagmorgen erlebt? Ganz klare Pavlovsche Reaktion! Ich ging sogar davon aus, dass diese positive Stimmung einen ganzen Börsentag anhalten würde. Es erwies sich als etwas weniger euphorisch. Mittags um vier Uhr war die Party vorbei.

Die Börse sank gestern um 1,5% und unsere DienstagTrader-Trend Abonnenten verdienten satte 3%. Nach den Fed- und EZB-Meetings und der spanischen Rettungsaktion geht es wieder bergab. Schlechte Wirtschaftsnachrichten und sinkende Börsen. Es scheint mir sehr vernünftig, in dieser Situation auf sinkende Kurse zu setzen. Ihnen auch? Klicken Sie dann hier, um von dieser besonderen Strategie zu profitieren.

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