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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Ist Ihnen in letzter Zeit auch afgefallen,...
Freitag, 28. Oktober 2011 um 09:58 Uhr
...dass es so wirkt, als habe nur Europa eine riesiges Problem? Es heißt Europa, Europa, Europa. Ob der Unterstützungsfonds ausreichen wird? Ob Griechenland Pleite geht oder nicht? Ob die Eurozone in ihrer derzeitigen Form bestehen bleibt? Wie es mit den europäischen Banken jetzt wohl weiter geht? Ob Italien in Schwierigkeiten geraten wird? Usw. Insbesondere für die Medien gibt es ausreichend Stoff worüber es sich zu berichten lohnt.

Es ist auch erstaunlich, dass die Aufmerksamkeit für die amerikanischen Regierungsfinanzen so sehr abgenommen hat. Und das alles, weil Bernanke mit seinen Manipulationen, mit denen er den Zins niedrig hält, kurzzeitig erfolgreich war?

191 Milliarden Dollar in einem Monat
In der Zwischenzeit wächst die amerikanische Staatsverschuldung vergnügt weiter. Letzten Monat (14. Sept. - 14. Okt.) wuchs die Staatsverschuldung um satte 191 Milliarden Dollar. 600 Dollar pro amerikanischen Staatsbürger. Innerhalb eines Monats! Noch erstaunlicher ist, dass in Washington nichts unternommen wird, um diese enormen Ausgaben zurückzuschrauben. Sie geben weiterhin uneingeschränkt Geld aus, und Bernanke darf das mit dem Kauf amerikanischer Staatsanleihen glattbügeln.

Die Vereinigten Staaten können aktuell zum niedrigsten Zins seit 80 Jahren Gelder leihen, obwohl die Staatsverschuldung noch nie so hoch war. Eine absurde Situation. Dank Bernanke, der in den vergangenen drei Jahren Staatsanleihen im Wert von 2.000 Milliarden Dollar aufgekauft hat und innerhalb der nächsten zwei Jahre Staatsanleihen im Wert von 1.500 Milliarden Dollar aufkaufen wird.

Kleiner Haken
Es gibt für Bernanke jedoch einen kleinen Haken. Wenn man Geld druckt, entsteht Inflation. Inflation führt wiederum dazu, dass Anleger Verluste auf Ihre Staatsanleihen hinnehmen müssen und die Anleger diese Anleihen loswerden wollen. Und dann, so läuft es immer, wollen ab einem bestimmten Zeitpunkt alle gleichzeitig ihre Staatsanleihen loswerden.

Wann dieser Wendepunkt eintritt, ist ungewiss. Das er eintritt, steht für uns fest. Anleger leihen der amerikanischen Regierung jetzt für zehn Jahre Geld und bekommen 2% Zinsen. Eine lächerliche und untragbare Situation.

Zins auf 15% und mehr
1980 stieg genau dieser Zins infolge der Inflation auf 15%. Damals war die amerikanische Wirtschaft jedoch viel stärker als heute. Die Staatsverschuldung lag lediglich bei 33% des BIP. Man kann darum aus vielerlei Gründen davon ausgehen, dass dieser Zins in den kommenden Jahren stark steigen wird und letztendlich weit über 15% enden wird. Man darf also auch aus vielen Gründen davon ausgehen, dass wir hunderte Prozent Gewinn erzielen werden.

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