Meine dreijährige Nichte kann das auch!

Seit Ausbruch der Kreditkrise bekommen wir als Bürger immer größer werdende Summen/Zahlen über Defizite, Schulden, Rettungspakete, Staatsunterstützungen etc. um die Ohren.

In letzter Zeit überkommt mich dabei immer häufiger das Gefühl, dass der durchschnittliche Bürger die Größe dieser Zahlen geistig nicht mehr verarbeiten kann. Menschen denken: „Ja, ja…“. Durchaus nachvollziehbar, aber es ist meiner Meinung nach nicht sehr klug, seine Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

14.300.000.000.000 Dollar
Schauen wir uns das amerikanische Haushaltsdefizit an. Es beträgt jetzt 14,3 Milliarden Dollar. Oder 14.300.000.000.000 Dollar. Wie will jemand das je zurückzahlen? Man sollte meinen, dass in Washington die Alarmglocken läuten, dass Panik entsteht, dass alle Verlob ungen unmittelbar wieder gelöst werden, dass die Gürtel haufenweise enger geschnallt werden. Ganz im Gegenteil.

In diesem Artikel erzählte ich Ihnen vor einigen Wochen bereits, dass die amerikanischen Politiker es sogar nicht schafften, sich darauf zu einigen, eine 2 Milliarden Subventionen für superreiche Ölgesellschaften zu streichen. Sehr bezeichnend.

Wie lange würden Sie das aushalten?
Noch schlimmer. Obama hat für 2011 sogar einen Haushalt präsentiert
(siehe Bericht, Seite 3), in dem die Einnahmen auf 2.174 Milliarden Dollar geschätzt werden und die Ausgaben auf 3.819 Milliarden Dollar. Er gibt also auch dieses Jahr ganze 75% mehr aus, als er einnimmt. Können Sie sich vorstellen, was mit Ihnen passieren würde, wenn Sie ein Paar Jahre hintereinander 75% mehr Geld ausgeben würden, als Sie einnehmen?

Wenn Sie den Haushaltsplan für den Mehrjahreszeitraum betrachten, sehen Sie auch, dass es laut Obama in den nächsten Jahren „besser“ laufen wird. Niedrigere Haushaltsdefizite. Um dies umzusetzen, kürzen sie jedoch ganz bestimmt nicht in den Ausgaben. Sie gehen ganz einfach davon aus, dass die Einnahmen steigen werden. So kann meine dreijährige Nichte auch einen Haushaltsplan zusammenschustern!

Das kann nur daneben gehen
Wenn man sich das alles anschaut, kann es einfach nur schiefgehen. Die amerikanische Regierung leiht sich durch die Vergabe von Staatsanleihen Geld. Und sie muss jedes Mal mehr Geld leihen, um ihr verschwenderisches Verhalten zu finanzieren und demnach jedes Mal mehr Staatsanleihen vergeben. Aber wer bitte ist bald noch so verrückt und leiht ihnen Geld? Ich auf jeden Fall nicht!

Wir werden dasselbe erleben, wie mit Griechenland. Irgendwann geht die Bombe hoch, jeder flüchtet in Richtung des einzigen Ausgangs und der amerikanische Anleihenmarkt kollabiert. Es gibt Anzeichen dafür, dass dies bereits im Juli/August passieren kann, aber kein Mensch weiß das genau.

Eine Sache weiß ich allerdings ganz sicher
Sobald die Bombe hochgeht, werden wir mit unserer Anleihenstrategie einen Megagewinn realisieren. Wenn Sie auch zu dem Schluss kommen, dass diese Situation unvermeidbar ist, sorgen Sie dann dafür, dass Sie diese einzigartige Chance nicht verpassen.
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