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Special: Das Ende von QE2 - Was folgt?
Freitag, 15. April 2011 um 15:05 Uhr
Das Ende von QE2 nähert sich. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies großen Einfluss auf die Finanzmärkte haben wird und dementsprechend viel Bewegung mit sich bringen wird.

Wenn sich ein Unwetter ankündigt, sollte man sich besser darauf vorbereiten und schon einmal Regenjacke und Regenschirm bereitlegen. Genau das gilt auch fürs Anlegen. Wenn sich an den Finanzmärkten viel Bewegung ankündigt, sollte man sich als Anleger doch besser darauf vorbereiten.

 

Die Situation 
Im Newsletter vom vergangenen Montag habe ich das Ende von QE2 bereits erwähnt, aber nachdem ich die notwendige Lese- und Denkarbeit verrichtet hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich viel ausführlicher auf dieses Thema eingehen sollte.

QE2 ist also das Programm mit dem der Fed-Vorsitzende Bernanke mit einemKnopfdruck das Kontoguthaben der Fed um 600 Milliarden Dollar erhöht hat, um damit dann anschließend 150 Tage lang jeden Tag für 4 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Auf elektronische Weise Gelder drucken.

QE2 hat einen großen Teil zum Börsenanstieg der vergangenen sieben Monate beigetragen. Wie ich Freitag bereits schrieb, ist die Börse seit Ende August, seit dem Tag an dem Bernanke zu ersten Mal anschnitt, dass QE2 kommen würde, gestiegen.

Es stehen große Veränderungen des Börsenklimas bevor 
Im Juni wird dieses Programm auslaufen. Und dann wird die Fed also damit aufhören, jeden Tag Staatsanleihen für 4 Milliarden Dollar zu kaufen. Die Frage ist dann, was passieren wird, sobald dieses Programm endet und kein neues Geld mehr Richtung Finanzmärkte fließt.

Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines QE3? Der erste Hinweis darauf wird nach dem Fed-Meeting diesen Monat erwartet. Und ab diesem Moment könnten sich die Finanzmärkte sehr stark bewegen.

In diesem Newsletter betrachten wie die möglichen Szenarien und erläutern Ihnen, welche Waffen wir bei den jeweiligen Szenarien einsetzen können.

 

1. Direkter Übergang zu QE3 

Wir beginnen mit dem unserer Meinung nach unwahrscheinlichsten Szenario. Wenn die Fed bald ankündigt, nach QE2 direkt überzugehen auf QE3, könnte zwar mehr Bewegung entstehen, aber die Grundsituation würde dieselbe bleiben. Es würde jeden Tag neues Geld in Richtung Finanzmärkte fließen und dieses Geld sucht nun einmal eine Bestimmung.

Dieses Szenario würde die Inflation nur noch weiter anfachen. Wie ich in diesem Artikel bereits schrieb, führt es zu Verlusten Geld 'auf Zinsen' zu setzen und dadurch würden Börsenindices und Rohstoffpreise nur noch weiter anziehen.

QE3 müsste jedoch größer als QE2 sein, um die Märkte zufrieden zu stellen. Es verhält sich ein wenig so wie bei einem Alkoholiker, der immer mehr Alkohol benötigt, um den Kater zu betäuben.

Geringe Wahrscheinlichkeit 
Wir halten die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios für gering. Verschiedene Mitglieder der Fed haben nämlich bereits ihre Sorge in Bezug auf die zunehmende Inflation geäußert. Inflation wird auch nicht länger dementiert, sondern befindet sich nun 'auf dem gewünschten Niveau' und ist 'unter Kontrolle'.

Unsere Waffe: Der Rapport "Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!". Ungeachtet Bernankes massenhaften Ankaufs amerikanischer Staatsanleihen sind die Anleihenkurse gesunken. QE3 und die zunehmenden Inflation werden das Vertrauen in Staatsanleihen weiter herabsenken. Bestellen Sie hier diesen einzigartigen Anleihenrapport.

  

2. Vorläufig kein QE3 
Unseren Erwartungen nach wird dieses Szenario eintreten. Die Fed ist zufrieden mit der 'Wirtschaftserholung' und hat die 'Deflationsgefahr in die Schranken gewiesen'. Bernanke sagt, dass die Wirtschaft nun gesund genug sei, um auf eigenen Beinen zu stehen, er stünde jedoch bereit einzugreifen, sollte es sich in Zukunft als 'notwendig erweisen'.

Dieses Szenario kann zwei Folgen haben. Wir unterteilen es darum nun kurz:

2a. Aktienkurse und Rohstoffpreise sinken stark 
Das gleiche Szenario wie 2008, nur weniger dramatisch. Die Börse ist seit dem Moment in dem Bernanke QE2 ankündigte gestiegen. Nicht mit QE3 weiterzumachen würde zu Enttäuschungen führen. Wenn dies mit der Angst vor stagnierender Wirtschaftserholung einhergeht, könnten Aktienkurse in rasantem Tempo sinken.

Großanleger parken ihr Geld vorläufig im Seitenaus und warten ruhig ab, bis Bernanke auf QE3 übergeht. Wir sehen einen (vorläufig) steigenden Dollar, sinkende Zinsen, sinkende Rohstoffpreise, einen sinkenden Goldpreis und sinkende Aktienkurse.

Wir erwarten, dass Bernanke sich bei einem Börsenrückgang von 20-25% aufgerufen fühlen wird, QE3 anzukündigen.

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2b. Der amerikanische Anleihenmarkt bricht zusammen 
Bernanke hat in den vergangenen Monaten täglich für 4 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen gekauft. Bernanke hat damit in den vergangenen Monaten satte 70% der neu herausgegebenen Staatsanleihen gekauft.

Wenn QE2 sich bald seinem Ende neigt und Bernanke beendet den Ankauf amerikanischer Staatsanleihen, wer wird dann Bernankes Platz übernehmen? Der weltgrößte Obligationsfonds PIMCO schon mal nicht!
(
Schauen Sie sich diesen Artikel an.)

Wenn Szenario 2a (siehe oben) sich nicht bewahrheiten sollte, dann gibt es niemanden der Bernankes Platz übernimmt. Die Kurse amerikanischer Anleihen werden dann einstürzen.

Unsere Waffe: Auch hier ist es der Rapport "Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!". Wir sind zu 100% davon überzeugt, dass der Einsturz bevorsteht. Man weiß jedoch nie genau wann. Wenn dieses Szenario eintritt, werden wir mit unserer Anleihenstrategie bereits in kurzer Zeit einen Megagewinn machen.Bestellen Sie hier diesen einzigartigen Anleihenrapport.

  

2. Es wird niemals einen QE3 geben
Dieses Szenario erscheint uns so gut wie unmöglich. Wenn Politiker und Zentralbanker plötzlich zur Vernunft kommen sollten, würden sie sofort aufhören neue Gelder zu drucken. Wir sind davon überzeugt, dass die große Depression in Bezug auf die Wirtschaft noch kommen muss. Wenn sie den Gelddruck beenden, würde diese Depression beschleunigt eintreten und mit ihr alle unüberschaubaren Folgenerscheinungen.

Bernanke ist jedoch nur in einer Sache gut und dass ist die Bedienung der Geldpresse. Er wird selbige mit großem Vergnügen anschmeißen, sobald er wieder die Chance dazu bekommt. Hinzukommt, dass Politiker und Zentralbanker Meister darin sind, Probleme vor sich herzuschieben.

Dieses Szenario wird sich nur dann vollziehen, wenn sich zeigen würde, dass sich die amerikanische Wirtschaft wirklich aus eigener Kraft erholen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintreten wird halten wir für gleich Null.

QE3 wird unserer festen Überzeugung nach sicher kommen; die Frage ist nur wann.

 

Die beste Waffe in allen Szenarien 
Welches Szenario auch eintreten wird, an der Börse gibt es immer drei Möglichkeiten: sie steigt, sinkt oder bewegt sich seitwärts. (
Schauen Sie sich diesen Artikel an.)

Egal welches der oben beschriebenen Szenarien auch eintreten wird, wenn Sie DienstagTrader anwenden, dürfen Sie all das, was Sie soeben gelesen haben direkt wieder vergessen. Mit DienstagTrader nehmen Sie nämlich automatisch Rücksicht auf den Börsentrend und werden somit kein Opfer eines starken Börsenfalls. 

Bei starkem Börsenrückgang wird gefeiert 
Wir denken, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Szenario 2a eintreten wird. Und dann wird DienstagTrader-Trend groß feiern. Mit dieser Strategie werden Sie nämlich zuerst enorm vom starken Börsenrückgang profitieren, um dann im Anschluss ebenso kräftig von der darauffolgenden Erholung zu profitieren.

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