| Viele Fragen zur größten Seifenblase seit Jahren |
| Montag, 22. August 2011 um 11:35 Uhr |
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Wir erhielten insbesondere aufgrund dieses Artikels viele Fragen zu unserer Überzeugung, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die jeden Moment zerplatzen könnte.
Wir werden in den kommenden zwei Wochen in jeder Ausgabe eine Frage behandeln. Diese Woche: Auch Japans Staatsverschuldung ist enorm hoch, aber die Zinsen sind dort bereits seit 20 Jahren enorm niedrig. Warum ist die amerikanische Lage anders? Unsere Antwort: Japan ist ein Land, das jedes Jahr mehr exportiert als importiert und das Land hat eine sparende Bevölkerung. Ein Land mit diesen beiden Charakterzügen geht nicht so schnell Pleite. Hinzukommt, dass Japans Staatsverschuldung fast ausschließlich in japanischen Händen liegt. Die USA ist ein Land, das im Gegenteil mehr importiert als exportiert und seine Bevölkerung hat wenig Erspartes und hohe Schulden. Aufgrund dessen liegt ein großer Teil der amerikanischen Staatsverschuldung in ausländischer Hand. Sobald diese ausländischen Gruppen es zu risikoreich finden, der USA Geld zu leihen, hat Amerika ein riesiges Problem. Großer Unterschied bei realer Rendite Die reale Rendite auf amerikanische Staatsanleihen ist schon jetzt stark negativ. Vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass die Vereinigten Staaten im Juli eine Inflation von 3,6% hatten. Eine solche Inflation hat man in Japan während der vergangenen 20 Jahre nicht erlebt. Und dann sprechen wir auch noch von der offiziellen, manipulierten Zahl! Die tatsächliche Inflationsrate liegt viel höher. Unser Fazit: Wer ist so verrückt? Die großen Anleger sind wirklich nicht so verrückt! Sie führen ihr Geld jetzt kurz vorübergehend im Anleihenmarkt, sind jedoch bereit, ihr Geld dort schnell wieder herauszuholen, bevor die große Meute Richtung Ausgang will. Meine eigene Position um 20% angehoben Profitieren Sie von der letzten großen Blase an den Finanzmärkten. |