Auch der IWF warnt vor Finanz-Tsunami

Ende letzter Woche häuften sich die Meldungen in den Zeitungen über die zunehmende Instabilität des Finanzsystems. Unter anderem die FAZ stützte sich auf den halbjährlich erscheinenden Global Financial Stability Report des IWF.

Einige Fakten, die der IWF in seinem Report nennt:

      • Banken in der Eurozone sind mit faulen Krediten in Höhe von ganzen 900 Milliarden Euro belastet. Ein Betrag, der dreimal so hoch ist wie das gesamte österreichische BIP.

 

      • Beim derzeitigen Zinsniveau wird es für die europäischen Rentenfonds und Lebensversicherer unmöglich, versprochene Renditen zu erzielen.

 

      • Ein Viertel der europäischen Lebensversicherer kann unter dem aktuellen Zinsniveau seine zukünftigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Versicherten nicht erfüllen.

Dank der Zentralbanken
Laut José Viñals, Direktor der Kapitalmarktabteilung des IWF, sind die negativen Nebenwirkungen der aktuellen Politik der Zentralbanken, wie der EZB das Problem. Und die Spannungen innerhalb des Finanzsystems haben infolge dieser Politik stark zugenommen.

Erschreckende Zahlen
Das sind erschreckende Zahlen, wenn ich darüber nachdenke, welche Konsequenzen das für die normalen Bürger haben wird. Da läuft es mir kalt den Rücken hinunter!

Meiner Ansicht nach sollte jede der o.g. Meldungen an sich bereits großes Aufsehen erregen. Und alle Meldungen zusammen dann erst recht!

Es scheint jedoch so, als würden Politiker, andere Entscheidungsträger und die Bevölkerung derartige Meldungen hinnehmen und sofort zum Tagesgeschäft übergehen.

Alle stecken den Kopf in den Sand. Wenn man aber logisch nachdenkt, ist schon klar, dass das unmöglich ein gutes Ende nehmen kann.

Kapitalflucht Richtung USA verursacht großen Schaden
Zudem warnt der IWF vor einer großen Kapitalflucht in Richtung USA, weil Anleger weltweit Sicherheit suchen. Schwellenländer würden dadurch Milliarden durch die Lappen gehen, wodurch ihre Wirtschaft und Währung großem Druck ausgesetzt wären.

Im Bericht des IWF ist zu lesen, dass gerade in den Schwellenländern viele Unternehmen Dollar z.B. für Investitionen in die Rohstoffgewinnung aufgenommen haben. Das könnte zu großen Problemen führen.

Einerseits belasten diese Kredite die Unternehme infolge des steigenden Dollars stärker und andererseits verdienen sie weniger Geld weil die Rohstoffpreise gerade niedrig sind.

Wenn Unternehmen die Kredite nicht mehr abzahlen können, ziehen sie Banken mit in den Abgrund.

Finanz-Tsunami
Das, verehrter Leser, ist genau das, worüber ich seit Dezember bereits in einigen Artikeln berichtet habe. Und genau darauf spekulieren wir mit unserem Report „Der Dollar steigt!„.

Aber nicht nur Schwellenländer haben Schwierigkeiten. In unserem Report behandeln wir auch „reiche“ Länder, die am Rande des Abgrunds stehen.

Das Fazit ist genauso simpel wie es unvermeidbar ist. Es entsteht gerade ein Finanz-Tsunami, der seinesgleichen noch nicht kennt.

Ein Dominostein nach dem anderen wird kippen
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