Der eine Tropfen zu viel

Es ist immer dieser eine Tropfen, der zu viel ist. Der das Fass zum Überlaufen bringt.

Ich glaube, dass dieser eine Tropfen am vergangenen Dienstag in das Wirtschafts- und Finanzsystem getropft ist. Der eine Tropfen, der alles überschwemmt. Ich wusste es, als ich am Dienstagmorgen die Meldung zur Geldabwertung in China hörte.

Ich denke, dass das Fass jetzt überläuft.

Es war ein Muss
Wenn man alle Meldungen in den Medien liest, geht man automatisch davon aus, dass es sich hier um eine bewusst, freie Entscheidung der chinesischen Regierung handelt. Ich glaube jedoch, dass das gezwungenermaßen stattgefunden hat.

China hat seine Währung 2006 mehr oder weniger an den Dollar gekoppelt. Und der Yuan konnte langsam steigen. In der Graphik unten sehen wir, dass der Dollar in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zum Yuan um satte 25% gesunken ist.

Verrückt
Der Yuan ist im Verhältnis zum Dollar in den vergangenen zehn Jahren also um 25% teurer geworden. Und ganze 30-40% teurer im Verhältnis zum Euro und Yen.

China war in den letzten zehn Jahren also praktisch verrückt. Andere große Länder haben ihre Zinsen auf 0% herabgestuft und ohne Ende Geld gedruckt. China aber tat nichts. Ließ die eigene Währung immer teurer werden.

Das konnte natürlich auf Dauer nicht gutgehen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt verliert man an Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaft leidet unter der teuren Währung. In den vergangenen Monaten gab es daher immer mehr negative Meldungen über die chinesische Wirtschaft.

Man kann es dem Land nicht verübeln
Wenn Sie sich die obige Langzeitgraphik anschauen, werden Sie sofort verstehen, dass China seine Währung noch viel weiter abwerten muss, um wieder etwas wettbewerbsfähiger werden zu können.

Das wird passieren. Schrittweise. Und man kann es dem Land nicht verübeln.

Ein zusätzliches Problem
Mit der Abwertung des Yuan exportiert China praktisch Deflation in Richtung Westen. Genau zu dem Zeitpunkt, in dem die Zentralbanken der USA, Europas und Japans alles daran setzen, die Inflation in Richtung der angestrebten 2% zu bekommen.

Das wird hier bei uns in Europa zu einem gigantischen Wirtschaftsproblem führen.

Dim Sum
Zudem haben sich Großanleger in den vergangenen Jahren massenhaft Dollar zu 2% Zinsen geliehen. Und dieses geliehene Geld haben sie dann in chinesische Anleihen (Spitzename: Dim Sum Bonds) investiert, für die sie ungefähr 8% Zinsen erhielten. So kassierten sie kostenlos 6% Gewinn ein. Jahr für Jahr.

Dieser sogenannte Carry Trade führt nun zu einem zusätzlichen Problem. Im Wert von 2.000 Milliarden Dollar.

Es werden Dollar im Wert von 2.000 Milliarden Dollar gekauft
Denn diese ganzen Anleger werden ihre Positionen in nächster Zeit schließen müssen. Dadurch werden Yuans im Wert von 2.000 Milliarden Dollar verkauft und Dollar im Wert von 2.000 Milliarden Dollar gekauft. Damit wäre die nächste Phase des aktuellen Dollar Bullenmarkts eingeläutet.

Die Kombination aus einem steigenden Dollar und einem sinkenden Yuan, führt zu einem Finanz-Tsunami, der seinesgleichen noch nicht kennt.

Ein Gewinn-Tsunami
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