Warum verkauft dieser Mann ALLE Aktien?

Am Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel eine Übersicht der Insider Transactions von Netflix CEO Reed Hastings der letzten drei Monate gezeigt.

Hier sicherheitshalber noch einmal die Tabelle:

Wenn wir uns einmal nur den letzten Monat anschauen, sehen wir, dass Hastings durch seine Optionen 79.800 Netflix Aktien für 4,17$ pro Stück gekauft hat.

Am gleichen Tag hat er diese 79.800 Aktien zum derzeitigen Börsenkurs von 415,15$ verkauft, und so wurden seinem privaten Bankkonto 33.128.993$ gutgeschrieben.

33 Millionen Dollar. Innerhalb eines Monats.

Jeden Monat ALLE Aktien direkt verkaufen
So wiederholt es sich jeden Monat. Jeden Monat bekommt er ein enormes Aktienpaket. Jeden Monat verkauft er direkt ALLE Aktien.

Reed Hastings ist CEO und das Aushängeschild von Netflix. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Aktienanleger, vor allem aber auch Anleiheanleger Netflix positiv betrachten und das auch in Zukunft tun werden.

Insbesondere für ein Unternehmen, das von einer externen Finanzierung abhängig ist, ist das von entscheidender Bedeutung.

Was würde ich als CEO von Netflix tun?
Wäre ich der CEO von Netflix und mein Ziel wäre es, ein erfolgreiches Unternehmen zu schaffen, was würde ich dann tun?

Ich hätte Angst, dass ich ein falsches Signale abgebe, wenn ich jeden Monat ALLE erhaltenen Aktien verkaufe.

Ich wäre der Ansicht, dass ich, auch wenn ich jeden Monat nur ein Viertel der erhaltenen Aktien verkaufte, dennoch jeden Monat Millionen kassieren und stinkreich werden würde.

Ich würde aber zeitgleich auch ein positives Signal an Anleger senden, weil ich auch Netflix Aktien behalten würde.

Solange es gut geht
Hastings hält das offensichtlich für unwichtig. Er verkauft jeden Monat ALLE Aktien. Er möchte jeden Monat die höchstmögliche Summe auf seinem privaten Bankkonto sehen.

Diese einfache Vorgehensweise bestätigt noch einmal das, was ich letzten Freitag bereits schrieb.

Die Mitglieder der Geschäftsführungen dieser gehypten Tech-Unternehmen cashen gerade möglichst ausgiebig, weil sie verdammt genau wissen, dass das Ende dieser großen Party näher rückt.

Sie kassieren möglichst viele Millionen, solange es noch geht.

Sie wissen es. Wir wissen es.
Die Mitglieder der Geschäftsführungen dieser ganzen gehypten Tech-Unternehmen wissen, was passieren wird. Wir wissen das auch.

Diese Blase wird platzen. Laut platzen.

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Ein paar Ärgernisse nach enormem Knall

Nach der ganzen Hektik der vergangenen Woche, ist es an der Zeit, den Schaden einmal aufzunehmen.

Dazu schauen wir uns die Kursgraphik des S&P-500 Index an.

Wenn Sie sich diese Kursgraphik ansehen, sehen Sie sofort, dass der Anstieg der vergangenen Tage noch wenig Bedeutung hat im Verhältnis zum enormen Dämpfer, den die Börse letzte Woche abbekam.

Das passt genau ins Muster
Das erinnert an einen Boxer, der einen enormen linken Haken verpasst bekommt (4% Rückgang Donnerstag) und anschließend ein paar nette Schläge austeilt, die den Gegner nicht wirklich nervös machen.

Die Erholung der vergangenen Börsentage war also zu schwach für kurzfristigen Optimismus über einen erneuten Börsenanstieg.

Eher im Gegenteil, diese Entwicklung passt genau ins Muster der jetzt sinkenden Börse. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Rückgang sich fortsetzt, ist daher auch immens groß.

Sie sollten zumindest Schutz einbauen
Vor allem wenn Sie die steigenden Zinsen, die aktuelle Fed-Politik der Bilanzverkürzung und die wackelige Grundstruktur (mit geliehenem Geld anlegen, Schrottanleihen, ETF-Blase) berücksichtigen.

Ich widerhole darum weiterhin, dass Sie jetzt zumindest Schutz einbauen müssen.

Steigende Zinsen werden zu Pleiten führen
Ich wiederhole auch weiterhin, dass Sie auf Kursrückgänge der verwundbarsten Aktien spekulieren müssen, wenn Sie richtig von diesem Börsenrückgang profitieren möchten.

Viele völlig überteuerte Tech-Aktien sind reif für Kursrückgänge von 90 bis 100%.

Auch Rückgänge um 100%, denn die steigenden Zinsen verursachen enormen Schaden bei vielen verlustreichen Tech-Unternehmen, die von Krediten abhängig sind.

Wenn Sie ein offensiver Anleger sind…
Auf unserer Liste aus völlig überteuerten Aktien stehen inzwischen 30 Aktien. Allesamt reif für enorme Kursrückgänge.

Letzte Woche haben wir im Rahmen unseres HypeAktien Reports schon acht Signale verschickt. In den kommenden Tagen/Wochen werden weitere folgen.

Wenn Sie ein offensiver Anleger sind, der von den größten Kurseinbrüchen profitieren möchte, ist dies für Sie eine einmalige Chance.

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Tech-Aktien massenweise im Ausverkauf!

Wir erleben schon seit der Wahl Trumps, dass die Stimmung in Bezug auf Tech-Aktien bei weitem nicht so gut ist, wie bei anderen Aktien.

Seit Mitte letzter Woche erleben wir jedoch, dass Tech-Aktien in Hülle und Fülle verschachert werden. Der Nasdaq-100 sank letzte Woche stark weiter und notiert jetzt sogar unter dem Niveau des Wahlvortages.

In der folgenden Kursgraphik sehen wir, dass die Aktie Facebook letzten Monat viel schlechter performte als die Börse.

Facebook ist ein sog. Bellwether. Eine führende Aktie, die für die allgemeine Stimmung unter Tech-Aktien entscheidend ist.

Der Kurstrend ist jetzt klar sinkend und wir gehen davon aus, dass der Kurs von Facebook noch ein Stück weiter sinken wird.

Facebook ist für unseren HypeAktien Report jedoch nicht interessant. Die Aktie ist zwar teuer, aber Facebook ist ein gesundes Unternehmen, das Gewinn macht und ansehnliches Gewinnwachstum realisiert.

Viel teurere, schwächere Aktien
Für unseren HypeAktien Report haben wir viel teurere Aktien von Unternehmen selektiert, die oftmals keinen Gewinn verbuchen. Die jetzt Verlust machen und auch weiterhin machen werden.

Aktien also, die viel teurer und viel schwächer sind als Facebook.

Die Kurse dieser Aktie sinken darum jetzt auch sehr stark. Und sie werden noch um 80 bis 100% sinken.

Anleger, die in diese Aktien, bestehend aus nichts als heißer Luft, investiert haben, haben jetzt allen Grund zur Nervosität. Und davon werden wir ausgiebig profitieren.

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So armselig sind die CEOs von Tech-Unternehmen!

Amazon. Ein Unternehmen, das es seit nunmehr 15 Jahren nicht schafft, strukturell profitabel zu sein.

Eine Aktie, deren Kurs auf ein hohes Niveau stieg, weil CEO Jeff Bezos so tolle Reden über eine großartige, profitable Zukunft schwang.

Seit Ende letzten Jahres sank der Kurs um fast 30%. Das macht die Vorstandsmitglieder nicht glücklich. Denn ihre Stock Options verlieren dadurch an Wert.

Fünf Milliarden zum Fenster hinaus
Also erreichte uns letzten Donnerstag folgende Meldung:

Fünf Milliarden vom Geld, das in Amazons Kasse steckt, wird jetzt für den Kauf eigener Aktien ausgegeben. Über die Hälfte des greifbaren Eigenvermögens. Das Geld kann also nicht mehr für tatsächliche Investitionen in das Unternehmen eingesetzt werden.

Und das zielt einzig und allein auf einen kurzfristigen Effekt ab. Demnach ein armseliger Versuch, den Aktienkurs aufrecht zu erhalten.

So armselig!

182 Millionen Dollar in die eigene Tasche gesteckt
Letzte Woche haben wir im Rahmen unseres HypeAktien Reports ein Signal verschickt. Der CEO dieses Unternehmens hat alleine im Jahr 2015 gratis Aktien im Wert von 182 Millionen Dollar bekommen.

Jedes Mal als er Aktien bekam, verkaufte er sie am gleichen Tag noch. Dadurch wurden ihm diese 182 Millionen Dollar auf seinem Konto gutgeschrieben.

Als CEO eines Unternehmens, das 2015 jedes Quartal Verlust verbuchte.

Die Party ist vorbei – für sie
Dieses Verhalten halten CEOs von Tech-Unternehmen für normal. Denn Anleger kauften ihre Aktien schließlich blind.

Die Zeiten sind jetzt vorbei. Das zeigt sich sehr deutlich an den Kursen der für unseren HypeAktien Report selektierten Aktien.

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