So schütze ich mich vor dem, was kommen wird (3)

Die aktuelle Krise hat meiner bescheidenen Meinung nach gerade erst begonnen. Und ist damit auch noch lange nicht vorbei. Und darum treffe ich bestimmte Maßnahmen, denn ich möchte kein naives Opfer werden, sollte es letztendlich wirklich schiefgehen. Die ersten beiden Maßnahmen, die ich getroffen habe, können Sie hier noch einmal nachlesen.

Heute Schritt 3:

Wie hoch wird unsere Energierechnung in fünf Jahren sein?
Und in zehn Jahren? Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir bald (vorübergehend) überhaupt keine Energie mehr geliefert bekommen? Dass man das Thermostat morgens auf 21 Grad einstellt und die Heizung nicht wärmer wird? Dass man tanken möchte, aber die Tankstellen geschlossen sind?

Das Erdgas, das wir für unseren Energiebedarf benötigen, wird unter anderem von Lybien un Russland geliefert. Nicht unbedingt Länder, denen ich auf lange Sicht viel Vertrauen schenke! Und auch ein großer Teil des weltweiten Ölangebotes kommt aus Ländern, die mich nicht unbedingt fröhlich stimmen.

Protektionismus steht bevor
Hinzukommt, dass auch Politiker aus westlichen Ländern bei zunehmender Krise protektionistische Maßnahmen treffen. Mich würde es daher auch nicht wundern, wenn ein westliches Land in einigen Jahren ein Exportverbot von Öl und Erdgas verkündet. Ich möchte darum möglichst unabhängig sein, wenn es um Energie geht!

Die Maßnahmen, die ich getroffen habe:

    1.   Ein Dach voller Sonnenkollektoren
    2.   Ein perfekt isoliertes Haus
    3.   Einen großen offenen Kamin, der mit Holz beheizt wird

Entscheiden Sie anhand Ihrer eigenen Situation, was am klügsten ist
Es ist jedoch wichtig zu schauen, was man in der jeweils persönlichen Situation am besten tun kann, um unabhängiger zu werden. Oder um zumindest dafür zu sorgen, dass man durch steigende Energiepreise möglichst geringe Probleme bekommt. Eine Möglichkeit ist es, in günstige Aktien von starken Unternehmen zu investieren, die von steigenden Energiepreisen profitieren.

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So schütze ich mich vor dem, was kommen wird (1)

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich nicht unbedingt optimistisch, wenn es darum geht, was uns die Zukunft bringen wird. Die Probleme, die den Ursprung der aktuellen Krise bildeten wurden nicht angefasst, und das einzige, was Politiker und Zentralbanker tun, ist, die Probleme zu verdrängen und Geld entgegenzusetzen, das aus heißer Luft geschaffen wurde.

Wenn man finanzielle Probleme nicht rigoros anfasst, werden sie von ganz allein größer. Die echte Krise wird daher noch kommen. Sollten der aktuell enorm niedrige Zins und das viele gedruckte Geld eine künstliche Wirtschaftserholung verursachen, dann wird die echte Krise danach nur noch heftiger werden.

Einfache Maßnahmen
Man kann als Bürger einige einfache Maßnahmen ergreifen, um sich selber zu schützen, ohne auch nur einen Funken der aktuellen Lebensqualität einbüßen zu müssen. In den nächsten Wochen werde ich Ihnen erklären, welche Maßnahmen ich selber ergriffen habe, um mich zu schützen. Einfache Maßnahmen. Finanziell und nicht-finanziell.

Heute Schritt 1:

Wie abhängig sind Sie von Ihrer Bank?
Wir sind in Bezug auf unser Geld heutzutage fast komplett abhängig von Banken. Unsere gesamten Zahlungen verlaufen über die Bank und das wenige Bargeld, das wir noch benötigen, ziehen wir am Geldautomaten.

Wir sind was unsere Finanzen angeht komplett abhängig von genau den Institutionen, die die aktuelle Krise verursacht haben. Und denen es finanziell momentan nach wie vor am schlechtesten geht. Sollte es mit den Banken bald wirklich schief gehen und ihnen das Wasser bis zum Hals stehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Banken ganz einfach ihre Türen schließen, dass Internetseiten stillliegen und dass Geldautomaten leer sind.

2008 lag eine Schließung von Banken viel näher als viele denken. Erinnern Sie sich einmal daran. Was, wenn Sie nach dem Ausbruch der Kreditkrise eine Zeitlang nicht an Ihr Bankkonto gekonnt hätten? Wären Sie noch in der Lage gewesen, sich und Ihre Kinder zu versorgen?

Stecken Sie einige Euro unter Ihre Matratze oder in einen alten Socken
Ich habe eine einfache Maßnahme getroffen. Ich habe einen kleinen Vorrat Bargeld (also Euro) im Haus. Ausreichend, um davon einige Monate den Einkauf erledigen zu können, sollten Banken tatsächlich ihre Pforten schließen. Also genauso wie früher, unter der Matratze, in einem alten Socken oder wo auch immer Sie Ihr Geld am besten aufbewahren können.

Und wenn nichts passiert?
Dann habe ich nichts oder kaum etwas verloren. Erstens geht es um eine übersichtliche Summe und zweitens sind die Zinsen für ein Sparkonto so enttäuschend niedrig, dass es kaum Unterschied ausmacht.

 

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Kapitalismus den Hals umgedreht

Als ich (vor zu langer Zeit) noch ein kleiner Junge war, haben wir uns oft die teuren Autos der reichen Einwohner unseres Dorfes angeschaut. Wir wussten sehr gut, wie diese reichen Leute ihr Brot verdienten. Es waren erfolgreiche Unternehmer. Und damit war es in meiner Jugend schon für jeden klar: Wer reich werden möchte, muss ein Unternehmen gründen und damit erfolgreich werden.

Seit den vergangenen fünfzehn Jahren geht das allerdings viel einfacher. Und vor allem ohne finanzielles Risiko, so wie es an einem Unternehmen klebt. Man arbeitet bei einer Bank und kämpft sich mit viel Ellbogen hinauf in die höheren Etagen. Anschließend kann man sich mit dem Geld der anderen alles erlauben und versucht auf diese Weise in möglichst kurzer Zeit möglichst hohe Boni einzufahren. Geht es unverhofft schief, dann bekommt man eine dicke Abfindung und sucht sich etwas anderes.

Eine risikofreie Win-Win Situation
Sollte es so schief gehen, dass die Bank in finanzielle Probleme gerät, gibt es da immer noch die Regierung und die Zentralbank, die Hilfen dazu steuern. Aus Bankierssicht eine risikofreie Win-Win Situation. Auf Kosten der Sparkunden und Steuerzahler.

So gut wie jeder Bürger weiß, dass ein solches Phänomen die aktuelle Krise verursacht hat. Zeitgleich kommt es mir so vor, als denke so gut wie jeder Bürger, dass die Krise durch eine Überdosis Kapitalismus verursacht wurde.

Der Punkt ist jedoch, dass das, was die Bankster sich erlaubt haben, absolut nichts mit Kapitalismus zu tun hat. Was Sie im ersten Absatz dieses Artikels lesen (reich werden durch erfolgreiches unternehmen), das ist Eigenschaft des Kapitalismus!

Eine Regierung die sich nicht überall einmischt
Kapitalismus wird außerdem charakterisiert durch eine Regierung, die sich auf ihre Kernaufgaben beschränkt und sich möglichst wenig mit Privatpersonen und Unternehmern beschäftigt. Und eine Zentralbank, die sich nicht mit dem Leitzins beschäftigt und vor allem kein Geld druckt, um die Wirtschaft zu stimulieren.

Low taxes, free trade, stable money
Das sind die wichtigsten Säulen des Kapitalismus. Wir haben keine niedrigen Steuern, es gibt keinen freien Handel und von einer stabilen Währung kann schon gar keine Rede sein.

Ob (und in welchem Maß) Sie Befürworter oder Gegner des Kapitalismus sind, müssen Sie vor allem mit sich selber klären. Aber denken Sie bitte nicht, dass die vergangenen 20 Jahre von aufkeimendem Kapitalismus gekennzeichnet sind. Politiker, Zentralbanker und einfache Banker haben dem Kapitalismus eher den Hals umgedreht…

 

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