Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze…

In der vergangenen Woche habe ich wieder einige Schlagzeilen gelesen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Finanz-Tsunami über den ich dieses Jahr schon häufiger berichtet habe, wird immer heftiger und rückt immer näher.

Wir verknüpfen darum einige Schlagzeilen der vergangenen Woche miteinander. Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze des aktuellen Währungskrieges.

Zuerst in die USA…
Letzte Woche Donnerstag wurde bekannt, dass die amerikanische Wirtschaft im Vergleich zum ersten Quartal im zweiten Quartal um fast 1% wuchs. Das entspricht einem Wirtschaftswachstum von 3,7% auf Jahresbasis.

Daraufhin trafen sich am Wochenende die Zentralbanker zu ihrem jährlichen Gespräch unter vier Augen in Jackson Hole, Wyoming. Dort ließ der Vizevorsitzende der Fed, Stanley Fischer (der laut Fed-Kenner eher der Boss ist als Yellen) in einer Rede durchblicken, dass eine Zinsanhebung im September eine gute Idee wäre.

Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Zinsanhebung am 17. September nimmt also zu. Positiv für den Dollar. Negativ für die amerikanische Wirtschaft und die Weltwirtschaft.

…dann kurz nach Japan…
Letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass die Inflation in Japan zum dritten Mal seit Beginn der Abenomics auf 0% zurückgefallen ist. Und dass der japanische Konsument sein Geld nicht rausrückt. Trotz der unglaublichen Geldmenge, die die BoJ jeden Monat druckt.

Dieser Artikel der japanischen Times zeigt ganz klar, dass die japanischen Medien immer mehr Druck auf Abe und Kuroda ausüben. Sie sollen mehr unternehmen, um die Inflation hinaufzudrücken indem der Yen abgewertet wird.

Neben all den Dingen, die ich in diesem Artikel bereits nannte, ist die ein neuer handfester Indikator dafür, dass der BoJ-Chef Kuroda am 14./15. September neue Maßnahmen verkünden wird, die die Inflation auf 2% bringen sollen. Japan wird also noch mehr Geld drucken.

…und wir Enden in Südkorea
Über Südkorea habe ich am Dienstagmorgen diese Schlagzeile gelesen:

Südkorea, dessen Export fast die Hälfte des BIP umfasst, exportierte letzten Monat ganze 14,7% weniger als ein Jahr zuvor. Rückgang von fast 15%!

Die Graphik unten macht deutlich, wie dramatisch die Lage ist.

Das, verehrter Leser, ist ein beispielloses wirtschaftliches Drama für Südkorea! Und natürlich werden Japan, Europa (sie drucken Geld) und China (Währungsabwertung) von den koreanischen Medien die Schuld dafür bekommen.

Es ist daher auch nicht schwer vorherzusagen, was Südkorea jetzt tun wird. Zinsen weiter senken und Geld drucken. Um auf diese Weise den Kurs des koreanischen Won stark herabzusenken, sodass Marktanteile der größten Konkurrenten Japan, Deutschland und China zurückgewonnen werden können.

Idealer Nährboden für Finanz-Tsunami
Der steigende Dollar wird in den Schwellenländern einen immer größeren Schaden anrichten. Und zugleich wird der aktuelle Währungskrieg zwischen den großen exportierenden Ländern viel heftiger werden.

Durch die Kombination eines steigenden Dollars und eines immer heftiger werdenden Währungskriegs wird der auf uns zusteuernde Finanz-Tsunami noch stärker werden.

Opfer oder Gewinner?
Wenn Sie nichts unternehmen, könnten Sie dem zum Opfer fallen. Oder Sie reagieren pro-aktiv darauf und profitieren so maximal von dieser Situation.

Mit unserem Report „Der Dollar steigt!“ helfen wir Ihnen dabei so richtig von dieser Entwicklung zu profitieren. Bestellen Sie ihn hier.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Der wahnsinnig mutige Paul Volcker (2)

Vor gut einer Woche habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, dass der frühere Fed-Chef Paul Volcker der Inflation den Hals umdrehte, indem er die Zinsen stark anhob. Dadurch drehte er zugleich dem damals stark steigenden Goldpreis definitiv den Hals um.

Ich habe Ihnen auch mitgeteilt, wie mutig man sein musste, um solche Maßnahmen zu ergreifen. Volcker wurde zu einer Art Paria, denn sich Geld zu leihen wurde für die Bevölkerung und Unternehmen viel zu teuer und amerikanische Unternehmen gerieten infolge des steigenden Dollars in Schwierigkeiten.

Gelinde gesagt, können wir behaupten, dass Paul Volcker in den Jahren 1980-1983 ein nicht unbedingt angenehmes Leben hatte.

Dank des Vorgängers
Und das hatte er im Grunde genommen seinem Vorgänger Arthur Burns zu verdanken, der Anfang der 70er Jahre schon hätte einschreiten müssen, das jedoch nicht tat. Burns gab später zu, dass er schlicht und ergreifend nicht mutig genug war, dem Druck des Weißen Hauses standzuhalten.

Paul Volcker war also enorm mutig. Aber auf der folgenden Graphik ist zu sehen, dass das in einer Zeit stattfand, in der die amerikanische Staatsverschuldung lediglich 30% des BIP betrug.

Von einer so geringen Staatsverschuldung können wir jetzt nur noch träumen! Mit einer so niedrigen Verschuldung war es damals für die USA überhaupt kein Problem, einige Jahre enttäuschende Steuereinnahmen (bzw. heftige Haushaltdefizite) zu verdauen.

Wer möchte schon die ganze Welt gegen sich haben?
Aktuell herrscht (noch) keine Inflation. Es ist jedoch allseits bekannt, dass die Wirtschaft in eine tiefe Rezession verfällt, sobald Zentralbanken den Zins nicht weiter niedrig halten und kein Geld mehr drucken.

Und wenn das passiert, steigen die amerikanischen und europäischen Staatsschulden bis weit über 100% des BIP.

Sollte anno 2014 ein Zentralbanker die Unverfrorenheit besitzen, das zu tun was nötig wäre, gingen verschiedene Länder sofort Pleite. Anleihemärkte gerieten sofort in Panik. Börsen schössen sofort in den Keller.

Kein Zentralbanker nimmt in Kauf, dafür die ganze Welt gegen sich zu haben!

Fazit
Zentralbanken werden die Zinsen auch weiterhin niedrig halten und viel Geld drucken. So lange, bis Inflation überhandnimmt. Und wenn die Inflation anschließend zu schnell steigt, werden sie nicht den Mut besitzen und hart durchgreifen.

Und daher ist der Rückgang des Goldpreises seit 2011 nichts weiter als eine Korrektur innerhalb eines stark steigenden Langzeittrends. Und darum wird der Goldpreis in den kommenden Jahren enorm steigen. Und Papiergeld wird letztendlich wertlos werden.

Weil für mich 100% feststeht, dass Zentralbanker die heutige Politik bis zum bitteren Ende fortsetzen werden, kaufe ich auch weiterhin regelmäßig physisches Gold und Silber. Ich kaufe bei diesen Anbietern.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Pensionierter Buchhalter redet Tacheles

Unten ein Clip, den Sie sich unbedingt anschauen müssen. Er wurde von einem ganz normalen, besorgten Amerikaner gemacht. Ein pensionierter Buchhalter.

Er zeigt auf sehr deutliche Art und Weise, warum das amerikanische Haushaltsdefizit (und damit die zunehmende Staatsverschuldung) faktisch ein unlösbares Problem ist. Selbst wenn Obama alle Beamten nach Hause schicken und die gesamte amerikanische Bundeswehr abschaffen würde!

Den USA stehen griechische Verhältnisse bevor…

Mit unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ profitieren Sie größtmöglich, sobald diese unvermeidbare Krise wirklich losbricht. Bestellen Sie ihn hier.

 

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Die Ersten liefen diese Woche Richtung Ausgang…

Ich habe Ihnen letzten Donnerstag in diesem Artikel bereits mitgeteilt, dass die amerikanische Regierung im Fiskaljahr 2012 ohne jegliche Skrupel auch weiterhin Geld verschwendet. Nach fünf Monaten hat die Regierung schon fast 600 Milliarden Dollar mehr ausgegeben als hineinkommt und damit steuert Amerika auf ein Haushaltsdefizit von 1.400 Milliarden Dollar zu.

8% Gewinn in nur wenigen Tagen
Diese Woche haben wir die ersten Anzeichen dafür gesehen, dass amerikanische Anleihenanleger in Richtung Ausgang laufen. Der Anleihenzins mit dreißigjähriger Laufzeit hat sich fast ein halbes Jahr zwischen 3 und 3,2% bewegt, stieg jetzt jedoch in wenigen Tagen auf 3,4%.

Mit unserer Anleihenstrategie erlebten wir Montag ein Einstiegssignal und fuhren in wenigen Tagen 8% Gewinn ein.

Damals und heute
1980 stieg der Zins für amerikanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von dreißig Jahren auf 15%. Und damals war die Lage lange nicht so dramatisch wie heute. Damals hatte die Fed bei Weitem nicht so viel Geld gedruckt wie jetzt. Und die amerikanische Regierung schrieb eine Staatsverschuldung von insgesamt 909 Milliarden Dollar. Lediglich 26% des BIP. 1980 gab es keinerlei Grund, an der finanziellen Zuverlässigkeit der USA zu zweifeln.

Jetzt schreibt die amerikanische Regierung eine Staatsverschuldung von 15.516 Milliarden Dollar. Über 100% des BIP. Und die Verschuldung steigt jährlich um 1.400 Milliarden Dollar!

Es gibt aktuell ausreichend Gründe, um an der finanziellen Zuverlässigkeit der USA zu zweifeln. Es gibt sogar Grund genug, der USA auf KEINEN FALL Geld zu leihen. Und hinzu kommt noch, dass die Fed aktuell Geld in unbekannter Höhe gedruckt hat!

Rechnen Sie kurz gemeinsam mit mir nach…
Anhand der o.g. Zahlen können Sie erkennen, dass die Situation jetzt viel dramatischer ist als im Jahr 1980. Wir sind daher absolut davon überzeugt, dass der Anleihenzins in den kommenden Jahren bis weit über 15% steigen wird.

Letzte Woche stieg der Anleihenzins von 3,2% auf 3,4% und wir erzielten einen Kursgewinn von 9%. Nur 0,2% Zinsanstieg brachten uns 8% Kursgewinn ein. Stellen Sie sich einmal vor, dass der Zins auf 15% steigt. Wie viel Kursgewinn würde das ergeben?

Sie dürfen es selber ausrechnen. Aber Sie sehen wohl selber, dass unsere Anleihenstrategie in den kommenden Jahren eine phänomenale Rendite einbringen wird. Sie haben also eine einzigartige Chance, vom Zerplatzen einer enormen Blase profitieren zu können. Klicken Sie hier, um von dieser enormen Chance zu profitieren.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Viele Fragen zur größten Seifenblase seit Jahren (3)

Uns erreichten insbesondere nach diesem Artikel vielen Fragen bezüglich unserer Überzeugung, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die jeden Moment zerplatzen könnte.

In den vergangenen Wochen habe ich schon zwei Fragen beantwortet. Wir erzählten Ihnen in diesem Artikel, warum der Vergleich zwischen Amerika und Japan komplett in die Hose geht und in diesem Artikel erläuterten wir, warum der Zinsentscheid der Fed unabhängig von den Zinsen für Staatsanleihen mit langen Laufzeiten ist.

Heute die dritte Frage:

Bernanke hat bereits für eine große Summe amerikanische Staatsanleihen aufgekauft. Wenn er alles aufkauft, kann er den Zins dann nicht so niedrig halten, wie er möchte?

Antwort: In diesem Artikel stellten wir bereits fest, dass der Zins auf amerikanische Staatsanleihen von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Die Federal Reserve kann tatsächlich so viele amerikanische Staatsanleihen aufkaufen wie sie will und damit eine so hohe Nachfrage schaffen, dass der Zins niedrig bleibt. Vorübergehend.

Angebot und Nachfrage
Die simple Frage, die sich bei all dem Aufkaufen stellt, lautet: Wo nimmt Bernanke das Geld her, um die ganzen Staatsanleihen aufzukaufen? Das Geld wird künstlich geschaffen. Aus dem Nichts. Gedruckt.

Die Folge des ganzen Gelddrucks ist ein Wertverlust des Geldes. Man bekommt in einem Jahr weniger für sein Geld. Die Folge des Gelddruckens heißt Inflation. Je mehr Geld man druckt, desto schneller nimmt die Inflation zu.

Je höher die Gefahr einer Inflation, desto weniger bekommen die bestehenden Anleihen Anleger am Ende der Laufzeit für ihre Dollar zurück und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie der Sache nicht mehr trauen und ihre Anleihen verkaufen. Und dadurch wiederum steigt die Wahrscheinlichkeit eines stark steigenden Zinses. Griechische Zustände also.

Die Fed kann theoretisch natürlich alle amerikanischen Staatsanleihen aufkaufen, aber praktisch wird das unmöglich sein. Nun liegt die amerikanische Inflation bei 3,6% und Bernanke kann noch die Erwartung verkünden, dass die Inflation sinken wird. Sobald die Inflation allerdings die 5% Marke übersteigt, wird er da nicht mehr mit wegkommen.

Unser Fazit
Bernanke kann den Zins auf Staatsanleihen kurzfristig niedrige halten, indem er sie ganz einfach mit aus heißer Luft geschaffenen Dollar aufkauft. Das lässt die Inflation jedoch ansteigen, und dadurch werden Anleger, die in Anleihen investiert haben, starke Verluste hinnehmen müssen, sollten sie ihre Anleihen festhalten. Hinzukommt, dass Bernanke unmöglich einen zu großen Teil der Staatsverschuldung mit gedruckten Dollar aufkaufen kann. Existierende Anleihen Anleger werden verkaufen und andere Anleger wollen sich ihre Finger nicht verbrennen.

Hunderte Prozent Gewinn
Wir erwarten daher, dass am amerikanischen Anleihenmarkt griechische Zustände auf uns warten. Ein Zins, der letztendlich weit über die 10% steigen wird. Und das wird bedeutet, dass wir hunderte Prozent Gewinn machen werden, wenn die Seifenblase zerplatzt.

Profitieren Sie von der letzte großen Blase an den Finanzmärkten.
Klicken Sie hier, um den einzigartigen Anleihenreport zu bestellen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Massenflucht in wertlose Staatsanleihen

Der Anleger hat sich vergangene Woche in großer Zahl aus Aktien verabschiedet und sein Geld ist nur zu einem kleinen Teil Richtung Gold und Silber geflossen. Der mit Abstand größte Teil der Anleger parkte sein Geld im „sicheren Hafen“ amerikanischer Staatsanleihen.

Und das, obwohl wir in diesem Newsletter immer wieder unterstreichen, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen werden muss. Wie läuft das eigentlich? Ich kann es Sie fragen hören…

Recht bekommen kann lange dauern
Ein wichtiger Teil des Anlegens ist die Tatsache, dass es lange dauern kann, bis sich eine Analyse bewahrheitet. Jemand der 1998 feststellte, dass sich an der Börse eine Internetblase entwickelte, hatte absolut Recht. Es dauerte anschließend jedoch noch zwei Jahre, bevor die Börse ihm Recht gab. Aber damals gab es durch das Zerplatzen der Seifenblase natürlich viel mehr zu verdienen…

50 Jahre lang ein sicherer Hafen
In diesem speziellen Fall gilt, dass amerikanische Staatsanleihen in den vergangenen 50 Jahren ein absolut sicherer Hafen für Anleger waren. Jeder der sein Geld für kurze Zeit im sicheren Seitenaus parken wollte, wusste, dass er ohne groß nachzudenken amerikanische Staatsanleihen kaufen konnte. Und es dauert nun einmal lange, bevor die große Öffentlichkeit realisiert, dass amerikanische Staatsanleihen nicht länger sicher sind, sondern im Gegenteil eher risikobehaftet.

Wir warnen in unserem Anleihenreport auch davor, dass jederzeit eine Phase anbrechen kann, in der Anleger in einer Art Pawlowschen Reaktion wieder massenhaft Richtung amerikanischer Staatsanleihen flüchten könnten. Und gerade weil es lange dauern kann, haben wir nicht blind darauf spekuliert, sondern orientieren uns am Börsentrend.

Zahlen lügen nicht
Die Situation ist allerdings untragbar. Zahlen lügen nicht. Und Schulden werden nur höher, wenn man sie nicht rigoros angeht. Die amerikanische Staatsverschuldung beläuft sich nun schon auf 14.500 Milliarden Dollar. In den kommenden drei Jahren werden die Vereinigten Staaten jedes Jahr 1.000 Milliarden Dollar begleichen müssen und demnach werden sie die Anteilseigner der Anleihen davon überzeugen müssen, Amerika erneut Geld zu leihen, oder sie müssen neue Geldgeber finden.

Außerdem gibt die amerikanische Regierung jedes Jahr 1.500 Milliarden Dollar mehr aus, als die einnimmt. Und für diese ganzen 1.500 Milliarden Dollar wird die amerikanische Regierung also Geldgeber finden müssen.

Geldgeber für 10.000 Milliarden Dollar suchen
Das bedeutet, dass die USA in den kommenden vier Jahren 10.000 Milliarden Dollar geliehen bekommen müssen. Von Menschen, die so verrückt sind, dieses Risiko einzugehen. Das bedeutet auch, dass der gesamte amerikanische Anleihenmarkt in vier Jahren von jetzt 14,5 Milliarden Dollar auf 20,5 Milliarden Dollar wächst. Wo werden sie all diese Geldgeber finden, die den USA Geld für ein paar popelige Prozent leihen, während die Inflation in den Himmel schießt? Bei mir brauchen sie auf jeden Fall nicht anzuklopfen!

Aktuelle Flucht ist goldene Chance
Die massenhafte Pawlowsche Reaktion der vergangenen Woche hat dazu geführt, dass sich die Seifenblase nur noch weiter aufgeblasen hat. Sie hat außerdem dazu geführt, dass der Gewinn noch ein Stück größer ausfallen wird, sobald die Seifenblase zerplatzt. Wir betrachten die aktuelle (vorübergehende) Flucht darum als eine goldene Chance und haben unseren Teilnehmern der
Anleihenstrategie gestern ein Signal geschickt.

Das meiste Geld kann man an der Börse verdienen, wenn eine Seifenblase zerplatzt. Und so wie die Dinge nun aussehen, gibt es hier ENORM viel Geld zu verdienen. Haben Sie unseren Anleihenreport noch nicht? Klicken Sie dann hier, um ihn noch schnell zu bestellen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Die Amerikaner sind sauer

Sie sind sauer auf die Chinesen. Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der chinesische Export um 48,5% zugenommen hat. Natürlich sind diese Zahlen ein wenig gepimt, denn der chinesische Import ist ebenfalls kräftig gestiegen. Beides kommt dadurch, dass die Chinesen unfertige Produkte importieren, diese dann fertigstellen und anschließend wieder exportieren. Dennoch hatte China im Mai einen Handelsüberschuss von $ 19,5 Milliarden.

Die Schuld trägt selbstverständlich jemand anderes
Die Amerikaner ärgert das und sie finden es unfair, denn sie haben nun schon so oft gesagt, dass die Chinesen ihre Währung dem Dollar angleichen und demnach steigern sollen!
Jetzt, nachdem sich gestern gezeigt hat, dass der amerikanische Export stärker abgenommen hat als der Import, sind die Amerikaner noch verärgerter. Das Handelsdefizit ist damit nämlich auf $ 41 Milliarden herangewachsen. Selbstverständlich liegt die Schuld dafür nicht bei den Amerikanern, sondern bei anderen. In diesem Fall bei den Chinesen.

Neues Gesetz als Druckmittel
Senator Charles Schumer aus Obamas demokratischer Partei macht sogar einen Gesetzesentwurf, der den Import chinesischer Produkte auf eine solche Weise einschränken soll, dass der von den Amerikanern errechnete Nachteil ausgeglichen werden würde. Er möchte dieses Gesetz innerhalb von zwei Wochen durch den Kongress lotsen. Ein Finanzminister nutzt dies um die Chinesen unter Druck zu setzen und will damit erreichen, dass der Renminbi-Kurs im Verhältnis zum Dollar zunimmt.

Der amerikanische Bürger ist der Dumme
Ich verstehe allerdings überhaupt nicht, warum die Amerikaner so scharf darauf sind. Eine Wertsteigerung des Renminbi führt vor allem dazu, dass die in China produzierten Produkte teurer werden. Damit tut Amerika nichts anderes als Inflation zu importieren und sorgt so dafür, dass das Leben der amerikanischen Bevölkerung teurer wird und dadurch weniger Kaufbereitschaft entsteht. Der Amerikaner bekommt dann weniger für seinen Dollar. Das alles obwohl „Consumer Spending” für die Amerikaner einer der wichtigsten Indikatoren für den derzeitigen Wirtschaftszustand ist!

Dieses Problem können sie glücklicherweise immer noch mit noch mehr neugedrucktem Geld „beiseiteschaffen“!

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Amerikanische Zinspolitik verdammt zur Inflation

Wenn wir den Wirtschaftsberichten aus Amerika Glauben schenken wollen, dann geht es in Amerika weiter bergauf. Nicht nur hat sich die Börse schon etwa um 80% von der Talsohle gelöst, sondern wir sehen auch eine Erholung auf dem Wohnungsmarkt, bei den Industrieaufträgen, Unternehmensgewinnen und Konsumenten-ausgaben. Das alles sollte normalerweise zu einer Anpassung des Zins nach oben führen. Hier ist aber absolut nicht die Rede von. Mit keinem Wort wird über eine Zinserhöhung gesprochen.

Inflation macht kurzen Prozess mit Spargeldern und Rente
Das alles macht ein baldiges Erwachen der Inflation immer wahrscheinlicher. Eine Inflation ist allerdings genauso wenig auf dem Schirm der Behörden wie eine Zinserhöhung. Stimmen die Zahlen nicht oder ist etwas anderes faul? Tatsache ist, die Inflation erst einmal wieder weg zu bekommen, wenn sie einmal da ist. Inflation macht kurzen Prozess mit Ihren Spargeldern und zukünftiger Rente. Ich schrieb letzte Woche noch in diesem Newsletter (
lesen Sie den Artikel hier noch einmal) dass man nicht länger darauf vertrauen kann, dass sein Geld auf einem Euro-Sparkonto sicher ist. Das Argument, dass man auf sein Sparkonto noch Zinsen bekommt und zum Beispiel auf Gold nicht, hält nicht mehr stand, wenn die Inflation höher ist als der Zins. Und das ist schließlich erschreckend oft der Fall.

Extra Service an unseren Abonnenten
Als Extraservice schicken wir jeden Neu-Abonnent einen Bonusbericht, in dem wir ihnen alles darüber erzählen, wie Sie Ihr Vermögen während der kommenden Jahre gegen eine Inflation schützen können. Hiermit sichern Sie Ihren Gewinn ab, damit Sie diesen nicht am Hintertür verlieren während Sie den Gewinn am Eingangstür reinholen. Sie vermeiden auch damit, dass Ihr Vermögen wie Sand durch die Finger rinnt. Wollen Sie anhand gut durchdachter Anlagestrategien investieren und Ihr Vermögen gleichzeitig unter anderem gegen eine zunehmende Inflation schützen? Dann ist es nun wirklich höchste Zeit, ein Abonnement auf
DienstagTrader oder TopAktienReport abzuschließen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

China ist kein ausgewachsener Markt…zum Glück

Ich stehe China als Land in dem sich für Anleger große Chancen bieten  schon seit Jahren positiv gegenüber. Dennoch muss ich feststellen, dass China bei Weitem nicht so weit ist wie der Westen. Das allerdings ist genau einer der Gründe, der das Land so interessant macht! Wir sollten darum auch nicht darüber meckern, denn wenn China eine bereits ausgewachsene Ökonomie wäre, hätten wir die Chancen, die sich uns nun eröffnen, nie bekommen. Was mir dennoch ein wenig auf die Nerven geht, sind all die Analytiker, die die nächste Krise bereits voraussagen.

So ein Unsinn!
Nicht weil eine nächste Krise auf keinen Fall oder möglicherweise eintreten wird, sondern weil es in meinen Augen ganz einfach 100% sicher ist, dass es irgendwann erneut zu einer Krise kommen wird. Da verhält es sich bei China nicht anders als bei Amerika, Deutschland oder Österreich.
Es hat jedoch noch niemals eine Börsenkrise in China begonnen. Darf das Land also auch mal den Anfang machen? Amerika, dem Land dem die meisten Analytiker so positiv gegenüber stehen, ist die Ursache der enormen Börsenfälle in den Jahren 1929 und 1987. So gut wie niemand schreibt Amerika für diesen extrem schlechten Trackrecord vollständig ab.

Splitter oder Balken?
China folgte 2008 dem Fall in Amerika, war jedoch eher die Lösung innerhalb der Börsenerholung als das Problem des Falls.
Wenn also China mal die Ursache einer Börsenkrise sein sollte, wäre es inzwischen an der Zeit. Grundsätzlich geht es Amerika allerdings schlechter. Man sollte darum nicht den Splitter im Auge Chinas suchen, während der Balken im Auge Amerikas unangesprochen bleibt. Übrigens, sogar Thailand kann sich damit brüsten, bereits einmal Ursache eines weltweiten Börsenfalls gewesen zu sein (1997). China kann es mittlerweile auch einmal vertragen, ein wenig Status zu bekommen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen