Über Geithner lachen

Ende 2010 lag die amerikanische Staatsverschuldung noch bei 13.551 Milliarden Dollar. Vergangenen Montag wurde der vom amerikanischen Kongress festgesetzte Schuldendeckel von 14.300 Milliarden Dollar fast erreicht. In nicht einmal fünf Monaten Zeit haben die Amerikaner es geschafft, ihre Staatsverschuldung um 739 Milliarden Dollar zu erhöhen.

Laut amerikanischem Gesetz darf die Regierung nun also noch 10 Milliarden Dollar aufnehmen und danach nichts mehr. Wenn die Politiker sich vor dem 2. August in Bezug auf die Anhebung des Schuldendeckels nicht einigen, wird die amerikanische Regierung kein Geld mehr aufnehmen können und dann wird sie Personal, Lieferanten und Gläubiger nicht mehr bezahlen können.

Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner rief den Kongress auf, den Schuldendeckel anzuheben weil dann „das Vertrauen in die Vereinigten Staaten aufrecht erhalten bleibt“. Welches Vertrauen?

Vor ungefähr zwei Jahren beteuerte eben dieser Geithner in einer Rede an der Universität in Beijing, dass ein starker Dollar für die Vereinigten Staaten lebenswichtig sei. Unter den Studenten brach spontanes Gelächter aus. Natürlich weil er mit versteinertem Gesicht gelogen hatte.

In den vergangenen zwei Jahren sank der US Dollar Gold gegenüber um 60%, gegenüber dem Kanadischen Dollar um 19%, gegenüber dem Australischen Dollar um 32%, gegenüber dem Schweizer Franken um 23%, gegenüber der Norwegischen Krone um 13%, gegenüber dem Neuseeländischen Dollar um 24%, gegenüber der Schwedischen Krone um 17% und 14% gegenüber dem Singapur-Dollar.

Das alles ist das Resultat einer bewussten Strategie, mit der der Dollar anderen Währungen gegenüber im Wert herabgestuft werden soll. Den Euro und das Britische Pfund erwähne ich hier nicht, weil dies meiner Meinung nach ebenso unnütze Währungen sind wie der US Dollar.

Sollten Sie kein Geld in Form von Gold und Silber führen wollen, könnte es eine gute Idee sein, Ihr in den kommenden Monaten über unterschiedliche Währungen zu verteilen. Währungen von Ländern denen es grundlegend besser geht als den Vereinigten Staaten und Europa.

 

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