Viele Fragen zur größten Seifenblase seit Jahren (3)

Uns erreichten insbesondere nach diesem Artikel vielen Fragen bezüglich unserer Überzeugung, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die jeden Moment zerplatzen könnte.

In den vergangenen Wochen habe ich schon zwei Fragen beantwortet. Wir erzählten Ihnen in diesem Artikel, warum der Vergleich zwischen Amerika und Japan komplett in die Hose geht und in diesem Artikel erläuterten wir, warum der Zinsentscheid der Fed unabhängig von den Zinsen für Staatsanleihen mit langen Laufzeiten ist.

Heute die dritte Frage:

Bernanke hat bereits für eine große Summe amerikanische Staatsanleihen aufgekauft. Wenn er alles aufkauft, kann er den Zins dann nicht so niedrig halten, wie er möchte?

Antwort: In diesem Artikel stellten wir bereits fest, dass der Zins auf amerikanische Staatsanleihen von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Die Federal Reserve kann tatsächlich so viele amerikanische Staatsanleihen aufkaufen wie sie will und damit eine so hohe Nachfrage schaffen, dass der Zins niedrig bleibt. Vorübergehend.

Angebot und Nachfrage
Die simple Frage, die sich bei all dem Aufkaufen stellt, lautet: Wo nimmt Bernanke das Geld her, um die ganzen Staatsanleihen aufzukaufen? Das Geld wird künstlich geschaffen. Aus dem Nichts. Gedruckt.

Die Folge des ganzen Gelddrucks ist ein Wertverlust des Geldes. Man bekommt in einem Jahr weniger für sein Geld. Die Folge des Gelddruckens heißt Inflation. Je mehr Geld man druckt, desto schneller nimmt die Inflation zu.

Je höher die Gefahr einer Inflation, desto weniger bekommen die bestehenden Anleihen Anleger am Ende der Laufzeit für ihre Dollar zurück und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie der Sache nicht mehr trauen und ihre Anleihen verkaufen. Und dadurch wiederum steigt die Wahrscheinlichkeit eines stark steigenden Zinses. Griechische Zustände also.

Die Fed kann theoretisch natürlich alle amerikanischen Staatsanleihen aufkaufen, aber praktisch wird das unmöglich sein. Nun liegt die amerikanische Inflation bei 3,6% und Bernanke kann noch die Erwartung verkünden, dass die Inflation sinken wird. Sobald die Inflation allerdings die 5% Marke übersteigt, wird er da nicht mehr mit wegkommen.

Unser Fazit
Bernanke kann den Zins auf Staatsanleihen kurzfristig niedrige halten, indem er sie ganz einfach mit aus heißer Luft geschaffenen Dollar aufkauft. Das lässt die Inflation jedoch ansteigen, und dadurch werden Anleger, die in Anleihen investiert haben, starke Verluste hinnehmen müssen, sollten sie ihre Anleihen festhalten. Hinzukommt, dass Bernanke unmöglich einen zu großen Teil der Staatsverschuldung mit gedruckten Dollar aufkaufen kann. Existierende Anleihen Anleger werden verkaufen und andere Anleger wollen sich ihre Finger nicht verbrennen.

Hunderte Prozent Gewinn
Wir erwarten daher, dass am amerikanischen Anleihenmarkt griechische Zustände auf uns warten. Ein Zins, der letztendlich weit über die 10% steigen wird. Und das wird bedeutet, dass wir hunderte Prozent Gewinn machen werden, wenn die Seifenblase zerplatzt.

Profitieren Sie von der letzte großen Blase an den Finanzmärkten.
Klicken Sie hier, um den einzigartigen Anleihenreport zu bestellen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen