Wer wird der Extremste sein?

Ich wollte einen Artikel über die EZB-Maßnahmen schreiben, die am Donnerstag verkündet wurden. Das ist aber im Grunde genommen gar nicht nötig.

Denn die Reaktionen in den Medien zeigen deutlich, dass das Misstrauen Draghi gegenüber zunimmt. Ich habe keine einzige Positive Reaktion mitbekommen.

Der ehemalige Chef der niederländischen Zentralbank DNB, Nout Wellink, zum Beispiel ließ kein gutes Haar am EZB-Vorgehen.

Vom Weihnachtsmann zum Dummkopf
In den gängigen Medien wird jetzt (endlich) genug vor dieser dramatischen, sehr gefährlichen Politik gewarnt.

Es fällt allerdings richtig auf, dass sich die Stimmung in den Medien innerhalb weniger Monate komplett gewendet hat. Als ich im Oktober diesen Artikel schrieb, wurde Draghi in den Medien noch als eine Art Weihnachtmann mit Säcken voll Geschenken umjubelt.

Jetzt schrumpft das Vertrauen in die EZB rasant.

Der Verrückteste von allen
Anfang dieser Woche ist BoJ-Chef Kuroda an der Reihe. Der Verrückteste von allen. Dieser gefährliche Wahnsinnige hantiert Peter Pan als politische Inspiration. Siehe unten.

Für Japan ist es sehr wichtig, dass der Euro im Verhältnis zum Yen stark steigt. Denn dadurch ist es für japanische Unternehmen leichter, der europäischen Konkurrenz am Weltmarkt standzuhalten.

In der Graphik unten sehen wir allerdings, dass der Euro seit Juni 2015 stark gesunken ist (und der Yen gestiegen).

Das ist genau das Gegenteil von dem, was Kuroda für einen Anstieg der Inflation benötigt.

Um diesem Trend entgegen wirken zu können, wird Kuroda Maßnahmen ergreifen müssen, die so extrem sind, dass Besitzer japanischen Yens, selbige unmittelbar in Dollar oder Euro tauschen werden.

Safes
Als Kuroda während des vergangenen BoJ-Meetings einen Negativzins ankündigte, um damit den Konsum zu stimulieren, erreichte er das Umgekehrte.

Denn auch die Japaner haben das Vertrauen in ihre Zentralbank (und in Abenomics) komplett verloren. Lesen Sie diese Schlagzeile:

Den einzigen Konsum, den Kuroda scheinbar stimulierte, war der Verkauf von Safes. Japaner kauften scharenweise Safes, holten 10.000-Yen-Scheine (80 Euro) von der Bank und steckten selbige in diese Safes.

Fortsetzung folgt…

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Am letzten Freitag haben wir das Signal verschickt, über das ich in diesem Artikel berichtet habe.

Das Signal mit dem wir darauf spekulieren, dass die Bank of Japan verkünden wird, dass sie erneut mehr Geld drucken wird.

Wenn Markt so reagiert wie im letzten Jahr…
Normalerweise reagiert der Markt jedes Mal heftiger auf eine erneute Ankündigung, weil jedes Mal ein Stück mehr Vertrauen in den Wert der eigenen Währung verloren geht.

Würde der Markt aber genauso reagieren, wie nach der letzten Meldung vom 31. Oktober 2014, könnten offensive Anleger 500% Gewinn machen.

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Es ist Krieg, Währungskrieg!

Es ist Währungskrieg. Aus Währungskriegen entstehen Handelskriege. Und aus Handelskriegen entstehen letztendlich richtige Kriege. Zumindest hat uns das die Vergangenheit gelehrt. Hoffen wir, dass vor allem Letzteres nicht eintreten wird.

Der aktuelle Währungskrieg nahm seinen Anfang mit den USA, die 2008 die Zinsen auf 0% herabstuften und anfingen viel Geld zu drucken. Natürlich zogen GB, Gesamteuropa und viele andere Länder nach.

Das dickste Ding
Aber das dickste Ding brachte Japan letztes Jahr. Die Herren auf dem Foto unten, Shinzo Abe und sein BoJ Kumpel Haruhiko Kuroda, heizten das Ganze so richtig an.

Die BoJ druckte ab nun monatlich 5.500.000.000.000 Japanische Yen, bzw. 55 Milliarden Dollar. Aus heißer Luft. Im Verhältnis zum Umfang der japanischen Wirtschaft ist das mit Abstand das größte Gelddruck-Experiment der Nachkriegsgeschichte.

Europäische Exporteure haben das Nachsehen
Auch weil Draghi es seit Juli 2012 bei dem Versprechen beließ, alles nötige tun zu wollen, sehen wir auf der folgenden Graphik nun die Konsequenzen für den EUR/JPY Kurs.

Chart forEUR/JPY (EURJPY=X)

Folge ist, dass der Euro in den vergangen zwei Jahren satte 35% teurer geworden ist. Und weil Japan nie wieder mit dem Gelddrucken aufhören können wird (warum erkläre ich Ihnen in einem der nächsten Artikel), wird der Yen in Zukunft noch viel weiter sinken.

Als Exportunternehmer haben Sie ein Problem
Wenn Sie also ein Unternehmer sind, der nach Japan exportiert, haben Sie ein kleines Problem. Denn Ihr Produkt kostet den Japaner jetzt mal eben 35% mehr.

Und wenn Sie als Unternehmer am internationalen Markt mit einem japanischen Unternehmen konkurrieren, haben Sie auch ein Problem. Denn dieses japanische Unternehmen kann seine Produkte auf der ganzen Welt für viel weniger Geld anbieten als Sie.

Da insbesondere deutsche Unternehmen am internationalen Markt mit japanischen Unternehmen konkurrieren, wird vor allem die deutsche Wirtschaft diesem Problem ausgesetzt sein. Und wenn der deutsche Export einen Schnupfen hat, bekommt die gesamte Eurozone eine schwere Grippe.

Draghi kündigt Handeln an
EZB-Chef Draghi weiß das natürlich auch. Er kündigte daher letzten Donnerstag an, dass die EZB ab nächsten Monat handeln wird, um die Euroinflation auf 2% anzuheben.

Frei übersetzt: der Euro muss runter. Denn anderenfalls würde der europäische Export zu sehr leiden. Also muss Geld gedruckt werden. Viel Geld.

Auf Aktion folgt Reaktion. Und anschließend erneut Aktion.
Japan wird dann seinen Export-Vorteil dahinschmelzen sehen und noch mehr Geld drucken. Dadurch werden sich andere Länder benachteiligt fühlen und ebenfalls Geld drucken. Dann wird Draghi sich gezwungen sehen erneut Geld zu drucken. Etc., etc.

Es ist Krieg, Leute. Währungskrieg. Und bei egal welcher Art von Krieg hat in jedem Land immer eine Personengruppe das Nachsehen. Der einfache Bürger. Immer.

Wenn Ihr Geld in ein Paar Jahren ganz brav auf einem Sparbuch steht und Sie kein physisches Gold und Silber besitzen, werden Sie meiner festen Überzeugung nach das größte Opfer sein. Das allergrößte.

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