Letzte Chance auf Gold für 1.700$ pro Unze?

Ich habe letzte Woche einen Artikel gelesen, in dem die Kursgraphik von Gold über mehrere Jahre thematisiert wurde. Und diese Kursgraphik zeigte ein auffälliges Muster. Jedes Mal, als Gold zu einer seriöse Korrektur ansetzte, dauerte es ungefähr ein Jahr und vier Monate, bevor der Goldpreis die alte Spitze durchbrach und damit einen definitiv neuen Anstieg zu einer höheren Spitze in Gang setzte.

Durchbruch rundum die Weihnachtstage
Wenn wir einmal von der letzten Spitze Ende August 2011 ausgehen, müsste Gold rundum die Weihnachtstage diese alte Spitze von 1.895$ durchbrechen. Der Anstieg wurde bereits in Gang gesetzt. Wenn sich das Muster der vergangenen zehn Jahre fortsetzt (und dafür gibt es ausreichend Gründe), bietet sich jetzt die letzte Chance, Gold zu einem Preis unter 1.700$ zu kaufen.

Jeden Tag mehr Gründe
Selbstverständlich handelt es sich hier lediglich um technische Betrachtungsweisen, die eine gute Ergänzung zur Fundamentalanalyse sein können. Die fundamentalen Gründe für einen Kauf von Gold und Silber werden allerdings von Tag zu Tag gewichtiger.

Schauen Sie sich allein schon die Meldungen von Anfang der Woche an. Deutscher Export im August stark rückläufig. Spanien muss Andalusien und Bankia retten. Draghi muss Spanien retten. Wir kaufen unser Gold und Silber bei diesen Anbietern!

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Jedes Mal das gleiche Schema

Während meiner vielen Literaturstudien wurde ich gestern Abend noch einmal sehr nett daran erinnert, wie unglaublich unverlässlich Politiker sind. Grant Williams ging kurz in die Vergangenheit zurück und wiederholte, wie das alles ablief, als sich zum ersten herausstellte, dass Griechenland Hilfen benötigt.

Als im November 2009 die Sozialisten an die Macht kamen, hat Griechenland ein offizielles Haushaltsdefizit von 6%. Nachdem jedoch alle Leichen aus dem Keller geborgen waren, stellt sich heraus, dass das tatsächliche Haushaltsdefizit bei 12,7% liegt.

Im Januar 2010 verspricht die griechische Regierung, dieses Haushaltsdefizit innerhalb von zwei Jahren von 12,7% auf 2,8% zurückzudringen. Die EU Politiker und die Finanzmärkte akzeptieren dieses Versprechen. Ohne weiter darüber nachzudenken. Schließlich wird ein Plan präsentiert.

Im April 2011 scheint nichts von diesem Plan umgesetzt zu werden. Der griechische Ministerpräsident erklärt jedoch, dass alles unter Kontrolle ist und weigert sich, Finanzhilfen zu beantragen. Exakt zwölf Tage später wird ein Hilfspaket in Höhe von 30 Milliarden Euro gepackt. Wiederum einige Tage später ist diese Summe bereits auf 45 Milliarden Euro angestiegen. Und wieder neun Tage später geht es um 110 Milliarden Euro.

Sie dürfen selbst nachzählen, mit wie vielen Meetings, Pressekonferenzen, Absprachen und Erklärungen Sie seitdem in Ihrer Zeitung oder Ihrem Fernsehen konfrontiert wurden, in denen EU Politiker Ihnen mitteilten, dass alles unter Kontrolle sei, dass ein Plan erstellt worden wäre, dass die Zukunft gut aussähe, dass wir unser Geld zurück bekämen etc. Zeitgleich wissen wir, das Griechenland nur noch ein Trümmerhaufen ist und dass jegliche Finanzhilfen in einem bodenlosen Fass verschwunden sind.

Dann kurz zu Spanien. Bankia. Am 23. Mai erklärt Ministerpräsident Rajoy, dass Spanien auf keinen Fall Hilfe von außen benötige. Am selben Tag erklärt Finanzminister De Guindos, dass Bankia 9 Milliarden Euro benötige. Am 25. Mai erklärt Bankia allerdings, dass sie 19 Milliarden Euro benötige. Am 8. Juni erklärt der IWF, dass der spanische Bankensektor 40 Milliarden Euro benötige. Einen Tag später beantragt De Guindos während einer EU Telefonkonferenz Hilfen in Hohe von 100 Milliarden Euro. Können Sie mir noch folgen?

Jedes Mal das gleiche Schema. Zuerst erklärt der Politiker, dass er auf keinen Fall Hilfe benötige. Anschließend eine begrenzte Summe, die danach jedoch immer großer wird. In diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass auch diese 100 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen werden.

Ach ja, der italienische Ministerpräsident Mario Monti erklärte am 13. Juni in einem deutschen Radiointerview, dass Italien jetzt und in Zukunft auf keinen Fall Finanzhilfen von außerhalb benötige. Wissen Sie schon was jetzt kommt? Ich weiß es ganz sicher…

Es ist glasklar. Die einzige Art und Weise, die Probleme weitestgehend wegzuschieben, ist der Druck neuen Geldes. Summe, die für den Normalbürger unvorstellbar sind. Geld drucken bedeutet schlichtweg nichts anderes, als Geld (Kaufkraft) der Bürger zu stehlen und das zugunsten der Regierung. In diesem kostenlosen Report erkläre ich Ihnen, wie ich mich selbst vor dieser Situation schütze.

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Es gibt ganz einfach keine positiven Wirtschaftsnachrichten!

Die spanische Bankia musste mit einer Kapitalspritze von 19 Milliarden Euro gerettet werden. Ministerpräsident Rajoy behauptet, Spanien benötige keine EU-Hilfe und weiß gleichzeitig, dass er lügt (schauen Sie sich auch meine Twitter Seite an). Die vier größten griechischen Banken bekamen 18 Milliarden Euro, um sie am Leben zu erhalten. Und die belgisch-französische Dexia hat letzte Woche bereits 10 Milliarden Euro zusätzliche Staatsgarantien beantragt.

Eine Bank nach der anderen gerät in Schwierigkeiten. Das war vor fünf Jahren noch undenkbar und jetzt wird es fast als normal betrachtet. Das geht so lange gut, bis eines Tages die Meldung erscheint, dass es dem Markt zu viel wird. Dann erleben wir gleich wieder ein 2008 Szenario.

Das niedrigste Niveau seit Juni 2009
Neben all diesen Meldungen über Banken in Schwierigkeiten, gibt es auch fast nirgendwo auf der Welt positive Wirtschaftsnachrichten von Bedeutung. Fast im kompletten letzten Monat wurden Wirtschaftszahlen veröffentlicht, die schlechter ausfielen als erwartet.

Ein wichtiger Frühindikator ist der Purchase Managers Index (PMI). Im April sank der PMI für die Eurozone auf das niedrigste Niveau seit Juni 2009; auch die Industrieproduktion sank, wohingegen die Konsum- und Herstellungspreise stiegen.

Es wir nur noch schlechter werden, bis…
Der Grund aus dem ich Ihnen schon seit über einem Monat jede Woche in diesem Newsletter mitteile, dass ich in den kommenden Wochen/Monaten eine sinkende Börse erwarte, ist dahingehend, dass ich mir nicht vorstellen kann, woher positive Wirtschaftsnachrichten kommen sollten. Und weil Zentralbanken die Geldpressen jetzt noch nicht aktivieren, werden die Wirtschaftsnachrichten meiner Meinung nach nur noch schlechter werden.

Wir erlebten letzte Woche eine konsolidierende Börse innerhalb eines sinkenden Trends. Die Börse scheint für den nächsten Dämpfer bereit zu sein. Während der ersten beiden Wochen, in denen wir mit DienstagTrader-Trend auf sinkende Kurse gesetzt haben, haben wir schon gut verdient.

Setzen Sie erst auf sinkende Kurse und dann auf steigende
Mit viel Vergnügen setzen wir in den kommenden Wochen auf einen weiteren Rückgang, um dann im Anschluss aus vollen Zügen auf eine steigende Börse zu setzen, sobald die Zentralbanken die Geldpressen laufen lassen.

Wenn Sie ein kluger Anleger sind, werden Sie in den nächsten ein bis zwei Monaten mit sinkenden Kursen verdienen und anschließend profitieren Sie von einem Anstieg. DienstagTrader-Trend ist dafür die ideale Strategie. Nicht nachdenken, einfach den Signalen folgen. Schließen Sie hier schnell ein Abonnement ab.

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