Warum alle eine günstigere Währung wollen

In diesem Artikel vom vergangenen Montag habe ich Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem steigt, weil die Zentralbanken weltweit Geld drucken und/oder Zinsen herabsenken.

Im noch so jungen Jahr 2015 stuften bereits ganze neun Zentralbanken ihre Zinsen herab!

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollen die Länder Wirtschaftswachstum schaffen, indem sie ihre Währung günstiger machen und dadurch ihren Export vorantreiben. Das geht allerdings immer auf Kosten anderer Länder.

Daraufhin reagieren andere Länder dann mit Zinssenkungen, weil sie nicht wollen, dass ihre Währung und damit ihr Export teurer werden.

Weiter steigende Schulden
Der zweite Grund ist der u.a. Abbildung zu entnehmen, die ich letzte Woche in der Financial Times gesehen habe.

Wenn sich (wie 2008) herausstellt, dass die westlichen Länder in einer Schuldenkrise gelandet sind, ist es logisch, dass diese Schulden in den darauffolgenden Jahren abgebaut werden. Aber Politiker und Zentralbanker denken darüber augenscheinlich anders.

Gesamtschuld stark gestiegen
Die Gesamtschuld (Haushalte, Unternehmen und Staat) als prozentualer Anteil des BIP ist in Deutschland um 8% gestiegen, aber in den anderen hier aufgeführten Euroländern zwischen 55 und ganzen 172%.

Die Antwort auf eine Krise, die auf zu hohen Schulden beruht: mehr Schulden machen.

Zwei Lösungen
Die einzige Lösung (neben Pleite gehen), die den Ländern zur Verfügung steht, um die Schuldenlast herabzusenken, ist Inflation. Und um Inflation zu schaffen, kann man zwei Dinge tun: Zinsen herabstufen und Geld drucken.

Darum darf man davon ausgehen, dass Zentralbanken weltweit alles daran setzen, den Wert ihrer Währungen zu verringern und/oder Inflation zu schaffen. Alles.

Dollar wird stark weitersteigen
Und weil die Federal Reserve vorläufig noch nichts unternehmen wird und nach Meinung vieler Analysten die Zinsen sogar anheben wird, wird der Dollar stark weitersteigen. Mit den denkbar schlimmsten Konsequenzen…

 

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Mario lässt die Geldpressen schon einmal warmlaufen

Im Juli 2012 schüttelte EZB-Präsident Mario Draghi einen schönen Trick aus dem Ärmel. Er versprach den Finanzmärkten ganz einfach mal, dass er alles dafür tun werde, um den Euro in seiner heutigen Form überleben zu lassen.

Mario saß zwischen zwei Brandherden. Große Schwierigkeiten in den PIIGS-Ländern riefen nach mehr gedrucktem Geld. Merkel wollte jedoch auf keinen Fall, dass die EZB noch mehr Geld druckte. Das hätte ihre Wiederwahl in Gefahr gebracht.

Der Trick hat funktioniert. Und das auch noch eine ganze Weile. Mario konnte sein Versprechen jetzt schon 15 Monate halten, ohne Geld drucken zu müssen. Dank seiner Kollegen Bernanke und Kuroda (Japan), die ihre Geldpressen sehr wohl reichlich laufen ließen. Aber der Trick verliert jetzt an Wirkung.

Katastrophale Zahlen
Letzte Woche gab Eurostat die Meldung raus, dass die Staatsverschuldung in der Eurozone im zweiten Quartal auf satte 93,4% des BIP gestiegen ist. Die Euroländer schaufelten gemeinsam noch einmal 125 Milliarden Euro auf ihren ohnehin bereits riesigen Schuldenberg drauf.

Die Staatsschulden von Griechenland (169%), Italien (133%) und Portugal (131%) sind schlicht und ergreifend untragbar. En obwohl Spanien mit 92% noch unter dem Durchschnitt liegt, steigt die Staatsverschuldung dieses Landes am schnellsten im Vergleich zu allen anderen Euroländern. Die folgende Graphik zeigt genug.

 

Mehr schlechte Nachrichten
Letzten Donnerstag veröffentlichte Eurostat noch mehr schlechte Nachrichten. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt mit 12,3% unverändert hoch. Im September verloren weitere 60.000 Menschen ihre Arbeit.

Wirklich überraschend aber war die Meldung, dass die Inflation in der Eurozone im Oktober auf nur noch 0,7% gesunken ist. Ohne Geld zu drucken entwickelt sich die Eurozone in den kommenden Monaten in Richtung Deflation. Schauen Sie sich hier unten einmal die spanischen Inflationszahlen an.

 

An der Börse wird es noch eine Weile gesellig bleiben
Deflation ist eine Katastrophe für Länder mit hohen Staatsschulden. Und sie ist ein Alptraum in den Augen von Zentralbankern. Mario wird Geld drucken. Viel Geld.

Das bedeutet, dass bald die drei größten Zentralbanken der Welt aus vollen Zügen Geld drucken werden. Eine Katastrophe, langfristig betrachtet.

Aber wir Anleger kümmern uns erst zu einem späteren Zeitpunkt um später auftretende Probleme. Denn für die nächste Zeit bedeutet das wahrscheinlich, dass es an den Aktienbörsen gesellig ablaufen wird. Sehr gesellig.

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So stark wächst die amerikanische Wirtschaft

In den gängigen Medien lese ich immer häufiger als mir lieb ist, dass es der amerikanischen Wirtschaft besser geht, weil die Federal Reserve doch bedeutende Maßnahmen ergreift.

Die Typen, die das behaupten, übernehmen blindlings eine vorgekaute Wirtschaftszahl. Natürlich, ohne sich dabei auch nur eine kritische Frage zu stellen. Höchste Zeit also, sich die letzten Zahlen einmal richtig anzuschauen.

Die offiziellen Zahlen
Im zweiten Quartal erzielte die amerikanische Wirtschaft offiziell ein Wachstum von 1,6%. Schauen wir uns einmal an, wie Amerika das erreicht hat.

In den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2013 betrug das amerikanische BIP 3,1%, bzw. 508 Milliarden Dollar mehr als in den zwölf Monaten zuvor. Offiziell lag die Inflation also bei 1,5%. Aber das müssen wir jetzt kurz außer Acht lassen.

3,87$ Schuldenzuwachs für jeden Dollar Wirtschaftswachstum
Der sogenannte Z1-Report, den die Federal Reserve jedes Quartal veröffentlicht, zeigt, wie es um die Gesamtverschuldung von Regierung, Unternehmen und Bürger steht.

Laut dem letzte Woche veröffentlichten Report liegt der Schuldensaldo von amerikanischer Regierung, von Unternehmen und Bürgern am 30. Juni insgesamt satte 1.971 Milliarden Dollar höher als ein Jahr zuvor.

Um 508 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu erzielen, hat die amerikanische Gesellschaft demnach ganze 1.971 Milliarden Dollar extra Schulden gemacht. Das sind Neuschulden in Höhe von 3,87$ für jeden einzelnen Dollar an Wirtschaftswachstum.

Mein Fazit
Stellen Sie sich einmal vor, ein Unternehmen liehe sich 100.000€, um seinen Umsatz zu stimulieren. Diese Aktion würde dann anschließend läppische 26.000€ zusätzlichen Umsatz einbringen. Und der Chef würde dann stolz verkünden, dass der Umsatz gestiegen sei!

Nun ja, so das Bild der amerikanischen Wirtschaft in aller Kürze. Wenn Sie hinter die von Medien veröffentlichten Zahlen schauen und sehen, wie viele Neuschulden gemacht wurden, um Wirtschaftswachstum (= zusätzlichen Umsatz) zu realisieren, erkennen Sie sofort, dass die amerikanische Wirtschaft in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine riesige Seifenblase.

Größte Blase aller Zeiten
Eine Seifenblase, die in den vergangenen Jahren ein historisches Ausmaß angenommen hat. Amerikanische Politiker haben sich selbst vorgegaukelt, dass man uneingeschränkt Geld ausgeben und uneingeschränkt Neuschulden machen kann.

Und dadurch wurde der amerikanische Anleihemarkt zur größten Blase aller Zeiten. Eine Blase, die garantiert platzen wird. Und wir werden damit hunderte Prozent Gewinn erzielen.

Vom Zerplatzen dieser historischen Blase maximal profitieren?
In unserem Anleihereport erkläre ich Ihnen exakt, wie Sie das sehr leicht hinbekommen. Und ich sende Ihnen zudem natürlich immer dann eine E-Mail, wenn wir ein Kauf- oder Verkaufssignal erhalten! Klicken Sie hier, um den Report zu bestellen.

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Staatsverschuldung zurückdrängen?

EU-Politiker haben auch in diesem Jahr schon zigmal angekündigt, dass eine Wirtschaftserholung bevorstehe oder bereits begonnen habe. Und schon seit drei Jahren erzählen sie uns, dass es so wichtig sei, die Staatsverschuldung zurückzudrängen.

Den Geschichten von Politikern zuzuhören ist sinnlos, denn sie lügen, dass sich die Balken biegen. Das ist Teil ihres Berufs. Montag veröffentlichte Eurostat diese harten Zahlen.

Die Regierungen der Eurozone haben so clever, so vernünftig eingespart, dass die Staatsverschuldung der Eurozone innerhalb eines Quartals um satte 150 Milliarden Euro gestiegen ist. Auf 92% des BIP.

Rekordhalter
Spaniens Staatsverschuldung stieg um ganze 39 Milliarden Euro, Italien musste 46 Milliarden zusätzliches Geld aufnehmen und die Iren 12 Milliarden Euro. Und auch die belgische Staatsverschuldung stieg stark an. Um ganze 19 Milliarden Euro.

Hätte ich doch fast die Franzosen vergessen. Hollande ist vermutlich Rekordhalter, wenn es um Ankündigungen einer Wirtschaftserholung geht. Frankreich musste 37 Milliarden Euro extra aufnehmen.

Problemlose Darlehen dank Draghi
Natürlich war das Geldleihen problemlos. Große Anlagefonds und Rentenfonds waren gerne bereit, diesen Ländern ihr Geld zu leihen. Dank Draghi. Denn er hat sie letztes Jahr wissen lassen, dass sie keinerlei Risiken eingehen, wenn sie den Euroländern Geld leihen.

Sobald die Zinsen für Staatsanleihen zu sehr ansteigen, schmeißt Draghi die Geldpressen wieder an. Oder denken Sie wirklich, Griechenland, Frankreich, Italien, Irland, Belgien und Spanien fänden eine Möglichkeit, ihre Staatsverschuldungen auf normale Weise zu begleichen?

Was Sie tun sollten – Und was nicht
Was wir in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben, passiert genau jetzt. Im Report erläutern wir, was wir in den kommenden Jahren mit unserem Geld tun und was nicht. Klicken Sie hier, um diesen kostenlosen Report zu bestellen.

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Es wird viel lauter knallen als ich bis jetzt dachte

Ich hoffe, dass Sie den Clip, den ich Ihnen geschickt habe, aufmerksam angesehen haben. Ich werde Ihnen zuerst noch einige Dinge erklären und dann sage ich Ihnen, warum ich es so schockierend finde.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gibt den Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Meist wird mit diesem Begriff das Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen gemeint.

Diese Definition habe ich kurz von Wikipedia kopiert. Sollten Sie noch irgendwo ein Ökonomiebuch haben, wird darin ungefähr dieselbe Definition stehen.

Deutschland berechnet BIP wie es sich gehört
Wenn Sie beim Bäcker ein Brot kaufen und dafür 2 Euro zahlen, steigt das BIP um 2 Euro. Wenn Sie einen Fernseher für 500 Euro kaufen, steigt das BIP um 500 Euro. Alle Transaktionen zusammen bilden das BIP.

In Deutschland lag die Summe aller Transaktionen im Jahr 2012 bei 2.644 Milliarden Euro. Und die Staatsverschuldung lag bei 2.166 Milliarden Euro, bzw. bei 82% des BIP. Und soweit ich es beurteilen kann, berechnet Deutschland (ebenso wie die anderen Euroländer) das BIP so wie es sich gehört.

Sich selbst Miete zahlen
Im Clip hat Chris Martenson Ihnen gezeigt, wie die USA sich allerlei Dinge ausdenken, um das BIP anzuheben. Wie ein Hauseigentümer, der sich selbst eine fiktive Miete zahlt. Oder ein Computer, der mehr Wert wird, weil die vermeidliche Qualität höher wird (während derselbe Computer für die Berechnung der Inflation dann wieder günstiger gemacht wird). Sie nennen das Imputations und Hedonics.

Auf der Website des Regierungsorgans BEA (bea.gov) habe ich gelesen, dass, laut aktuellster Zahlen, 14,8% des amerikanischen BIP aus Imputations bestehen und 21,6% aus Hedonics. Das ist also insgesamt ein zu 36,4% fiktives, also erfundenes BIP.

Der Kaiser ohne Kleider
2012 lag das amerikanische BIP bei 16.010 Milliarden Dollar. Wenn wir obige Prozentsätze übertragen, dann bedeutet das, dass 5.828 Milliarden Dollar aus fiktiven Anpassungen bestehen. Erfundene Transaktionen, für die niemand sein Portemonnaie geöffnet hat. Bleibt ein tatsächliches BIP von lediglich 10.182 Milliarden Dollar.

Ende 2012 lag die Staatsverschuldung bei 16.433 Milliarden Dollar. Und damit betrug die Staatsverschuldung satte 161% des wirklichen amerikanischen BIP. Neben Griechenland gibt es kein weiteres Euroland, das auch nur ansatzweise in die Nähe der USA kommt.

Es wird viel lauter knallen als ich bis jetzt dachte
Als ich den Clip sah, war ich schockiert. Erstens, weil die USA noch bankrotter sind als ich bis jetzt dachte. Zweitens finde ich es wundersam, dass die USA so lange den Schein waren konnten.

Und drittens realisierte ich, dass die Blase, die der amerikanische Anleihemarkt darstellt, noch viel lauter knallen wird als ich bis jetzt dachte. Und dass wir dadurch noch viel mehr Geld verdienen werden als ich bis jetzt dachte.

Und hier können Sie sehr leicht mitprofitieren
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Mehr Tatsachen um die wir nicht herumkommen

Vorletzte Woche habe ich bei Twitter einen Link zu einer Kolumne aus der Washington Post gepostet. Der Autor macht sich große Sorgen um amerikanische Banken, denn die 20 größten Banken sind so groß wie 85% des amerikanischen BIP. Er will keine Too Big to Fail Banken mehr. Recht hat er!

Die Vorsitzenden der Europäischen Union scheinen sich über solche Dinge keine großen Sorgen zu machen. In fünf Jahren haben Sie sich viel beraten (ihre Spezialität), aber es ist so gut wie nichts passiert.

Die Deutsche Bank allein repräsentiert schon 85% des deutschen BIP. Die ING Bank allein ist schon fast doppelt so groß wie die gesamte niederländische Wirtschaft. Und in Frankreich ist allein die BNP Paribas schon genauso groß wie die gesamte französische Wirtschaft.

Unvorstellbare Mengen
Viele Menschen scheinen nicht zu realisieren, was es bedeutet, wenn PIIGS-Länder, starke Haushaltsdefizite, steigende Staatsschulden, Immobilienkrisen und aufgeblasene, scheiternde Banken zusammenkommen. Die Geldmengen, die die EZB noch drucken wird, um das Ganze über Wasser (und zusammen!) halten zu können, sind unvorstellbar.

Das Komplettbild
In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ schaffen wir ein Komplettbild der aktuellen Lage. Dazu nennen wir harte Zahlen, verbildlicht in aussagekräftigen Tabellen.

Zudem teilen wir Ihnen mit, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren investieren und worin auf KEINEN Fall. Haben Sie den Report noch nicht gelesen?
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When an accident is waiting to happen…

In Europa herrscht miese Stimmung. Und weil die Aufmerksamkeit der Finanzwelt sich scheinbar immer nur auf eine Sache richten kann, sieht es so aus, als seien die Probleme in anderen Regionen weniger groß.

Das sind sie auch. Aber das ist nur, weil sie dort keine zankenden Politiker aus 17 Ländern haben, die allesamt mehr Rücksicht auf die kurzfristigen Belange des eigenen Stimmviehs nehmen wollen, als auf die langfristige Gesundheit ihres Landes und der Eurozone als Ganzes.

Keine Salamitechnik, kein Hackebeil
Die USA bewegen sich allerdings auch auf Kollisionskurs. Letzte Woche habe ich Ihnen in diesem Artikel darüber berichtet, dass die Euroländer mit der Salamitechnik sparen, obwohl sie eigentlich das Hackebeil verwenden müssten. In den USA verwendet man keins von beiden. Die amerikanische Regierung gibt weiterhin Geld aus, als gäbe es kein Morgen mehr.

Alle paar Wochen schaue ich hier kurz nach, wie es mit der amerikanischen Staatsverschuldung aussieht. Inzwischen fast 16 Billionen Dollar, bzw. 16.000 Milliarden Dollar. Über 100% des amerikanischen BIP. Dieses Jahr geben Obama und Konsorten satte 53% mehr Geld aus als sie einnehmen.

Stellen Sie sich einmal vor, was mit Ihnen passieren wird, wenn Sie eine Zeit lang 53% mehr ausgeben würden, als Sie einnehmen! Könnten Sie dann auch weiterhin uneingeschränkt Geld aufnehmen?

Vorübergehender Parkplatz für großes Geld
Ein Land, dem es unglaublich schlecht geht, kann jetzt Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit vergeben (also Geld leihen) und dafür lediglich 1,5% Zinsen zahlen. Wie kann das sein? Große professionelle Anleger parken Ihr Geld vorübergehend in Staatsanleihen. Und kleine gutgläubige amerikanische Anleger stecken ihr Geld weiterhin in großen Mengen in Staatsanleihen.

Sobald die Profis verkaufen werden, wird der Topf überkochen. Und dann ist der kleine Mann natürlich der Dumme. Es wird ein beispielloser Schneeballeffekt entstehen und der Anleihenmarkt wird einstürzen.

„When an accident is waiting to happen, it usually does.“

Diese Aussage finden Sie in dem Wirtschaftsklassiker „The time is different“ von Reinhart und Rogoff. In diesem Buch beschreiben die beiden Ökonomen acht Jahrhunderte finanziell wirtschaftlicher Hypes und Crashs.

Die letzte große Seifenblase wird zerplatzen
Das ist ganz klar ein „accident waiting to happen“. Jemand der tief in den Schulden steckt und weiterhin hohe Schulden macht, kann unmöglich weiterhin für 1,5% Geld aufnehmen. Der amerikanische Anleihenmarkt ist die letzte riesige Wirtschaftsblase, die auf jeden Fall zerplatzen wird. Und wenn das passiert, wird der Knall enorm laut sein!

Mit unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ gehen wir auf diese Situation ein. Für Sie die Chance, durch das Zerplatzen dieser letzten großen Seifenblase hunderte Prozent Rendite zu machen.
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Je mehr ich lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern

Letzte Woche habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass Spanien nicht nur einfach eine tickende Zeitbombe ist, sondern eher eine tickende Atombombe. Auf meiner Twitter Seite habe ich am Dienstag einen Artikel von John Mauldin gepostet, der über die spanischen Schwierigkeiten und die Maßnahmen der spanischen Regierung berichtet, die allesamt nach Panik riechen.

Je mehr ich über Spanien lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern. Es gibt nämlich schlicht und ergreifend keine Rettung. Viele spanische Banken (insbesondere die Cajas) sind technisch bankrott und existieren nur noch, weil sie an der Infusion der EZB hängen. Zudem stehen 1,5 Millionen Häuser leer, die Arbeitslosigkeit liegt bei 24%, Immobilienpreisen steht noch einmal ein Preisrückgang von 30% bevor und die tatsächliche Staatsverschuldung (also jene inklusive der Regionen) liegt schon jetzt bei 90% des spanischen BIP.

Und weil es für Spanien keine Rettung gibt, gibt es auch keine Rettung für die Eurozone. Die EZB hat keine andere Wahl, als alles zusammenbrechen zu lassen oder noch viel mehr Geld zu drucken. Es wird meiner bescheidenen Meinung nach desto wichtiger, unseren kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ aufmerksam zu lesen. Und dann vor allem zu handeln!

Meine (an Wirtschaft absolut nicht interessierte) Ehefrau fragte mich gestern, ob es vielleicht schlau wäre, ein Konto in einer Währung eines starken Landes zu führen. Wenn die EZB und die Fed jedoch massenhaft Geld drucken, dann tun Zentralbanken ihnen das weltweit gleich, weil Länder Angst davor haben, ihre Produkte infolge einer teuren Währung nicht mehr exportieren zu können. Anders gesagt: Es gibt ganz einfach keine wirklich starke Währung.

Und damit bleiben automatisch Gold und Silber übrig. Die einzige Währung, die nicht von Zentralbanken gedruckt werden kann und damit die einzig wertbeständige Währung. Hinzukommender Vorteil für uns als Anleger ist der, dass Gold- und Silberaktien noch nie zuvor so günstig waren. Wenn Sie als Anleger ernsthaft auf Schnäppchensuche sind, dann haben Sie jetzt die Chance Ihres Lebens.

Ach ja, auf meiner Twitter Seite finden Sie auch noch ein sehr lehrreiches Interview mit Marc Faber. Und einen Link zu einem großartigen Artikel, der Ihnen zeigt, wie die Fed dem amerikanischen Volk jetzt etwas vorgaukelt und welchen Unsinn Bernanke in den Jahren von 2005 bis 2008 verzapft hat.

 

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Die Ersten liefen diese Woche Richtung Ausgang…

Ich habe Ihnen letzten Donnerstag in diesem Artikel bereits mitgeteilt, dass die amerikanische Regierung im Fiskaljahr 2012 ohne jegliche Skrupel auch weiterhin Geld verschwendet. Nach fünf Monaten hat die Regierung schon fast 600 Milliarden Dollar mehr ausgegeben als hineinkommt und damit steuert Amerika auf ein Haushaltsdefizit von 1.400 Milliarden Dollar zu.

8% Gewinn in nur wenigen Tagen
Diese Woche haben wir die ersten Anzeichen dafür gesehen, dass amerikanische Anleihenanleger in Richtung Ausgang laufen. Der Anleihenzins mit dreißigjähriger Laufzeit hat sich fast ein halbes Jahr zwischen 3 und 3,2% bewegt, stieg jetzt jedoch in wenigen Tagen auf 3,4%.

Mit unserer Anleihenstrategie erlebten wir Montag ein Einstiegssignal und fuhren in wenigen Tagen 8% Gewinn ein.

Damals und heute
1980 stieg der Zins für amerikanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von dreißig Jahren auf 15%. Und damals war die Lage lange nicht so dramatisch wie heute. Damals hatte die Fed bei Weitem nicht so viel Geld gedruckt wie jetzt. Und die amerikanische Regierung schrieb eine Staatsverschuldung von insgesamt 909 Milliarden Dollar. Lediglich 26% des BIP. 1980 gab es keinerlei Grund, an der finanziellen Zuverlässigkeit der USA zu zweifeln.

Jetzt schreibt die amerikanische Regierung eine Staatsverschuldung von 15.516 Milliarden Dollar. Über 100% des BIP. Und die Verschuldung steigt jährlich um 1.400 Milliarden Dollar!

Es gibt aktuell ausreichend Gründe, um an der finanziellen Zuverlässigkeit der USA zu zweifeln. Es gibt sogar Grund genug, der USA auf KEINEN FALL Geld zu leihen. Und hinzu kommt noch, dass die Fed aktuell Geld in unbekannter Höhe gedruckt hat!

Rechnen Sie kurz gemeinsam mit mir nach…
Anhand der o.g. Zahlen können Sie erkennen, dass die Situation jetzt viel dramatischer ist als im Jahr 1980. Wir sind daher absolut davon überzeugt, dass der Anleihenzins in den kommenden Jahren bis weit über 15% steigen wird.

Letzte Woche stieg der Anleihenzins von 3,2% auf 3,4% und wir erzielten einen Kursgewinn von 9%. Nur 0,2% Zinsanstieg brachten uns 8% Kursgewinn ein. Stellen Sie sich einmal vor, dass der Zins auf 15% steigt. Wie viel Kursgewinn würde das ergeben?

Sie dürfen es selber ausrechnen. Aber Sie sehen wohl selber, dass unsere Anleihenstrategie in den kommenden Jahren eine phänomenale Rendite einbringen wird. Sie haben also eine einzigartige Chance, vom Zerplatzen einer enormen Blase profitieren zu können. Klicken Sie hier, um von dieser enormen Chance zu profitieren.

 

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Kann unmöglich weiterhin gutgehen

Vergangene Woche bekam ich eine E-Mail eines Lesers, der uns (und die gesamten Medien) aufgrund der Tatsache kritisierte, dass wir seiner Meinung nach allesamt blindlinks schreiben, dass Portugal Pleite ist, obwohl das in seinen Augen rein gar nicht so ist. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, dass er doch ein wenig Recht hat, denn Portugal ist ein Land, das jedes Mal erwähnt wird, obwohl man nicht viele tiefgründige Analysen darüber liest.

Die harten Zahlen
Es wird also Zeit, die wichtigsten Zahlen kurz zu nennen. 2010 lag die Staatsverschuldung bei 93% des BIP. Die portugiesische Regierung hatte Einnahmen in Höhe von 72 Milliarden Euro und gab ganze 87 Milliarden Euro aus. Gab also 22% mehr aus, als es einnahm. Hinzukommt, dass Portugal ein Land ist, das mehr importiert als exportiert; dadurch werden Sparmaßnahmen die Wirtschaft in Kürze besonders hart treffen. Die Arbeitslosigkeit lag im März bei über 11% und im ersten Quartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,6%.

Zu hohe Schulden, zu spät eingegriffen
Für 2011 wird erwartet, dass die portugiesische Regierung 14 bis 15 Milliarden Euro mehr ausgeben wir, als sie einnimmt. Die Staatsverschuldung wird dadurch weiter stark steigen. Man muss sich nur die Zahlen anschauen, um ein einfaches Fazit zu ziehen: Portugal ist chancenlos. Zu hohe Schulden, also zu spät eingeschritten.

Der erwähnte Leser wohnt bereits sechs Jahre in Portugal, ist dort erfolgreicher Unternehmer, fühlt sich dort zu Hause und hält Portugiesen für gute Unternehmer. Das glaube ich sofort. Der Punkt ist allerdings der, dass das nichts darüber aussagt, was die Politiker eines Landes aushecken. Wenn ein Land Pleite geht, kann die Regierung ab einem bestimmten Zeitpunkt ihre Schulden nicht mehr begleichen und dann will niemand mehr diesem Land Geld leihen. Unternehmer können daran nichts ändern, werden jedoch indirekt Opfer all dessen.

Kleine Länder sind als erstes fällig
Die portugiesischen Zahlen sind lange nicht so dramatisch, wie die amerikanischen. Aber ein Land wie Portugal gerät viel schneller ins Visier der Finanzmärkte. Einerseits, weil Portugal ein kleines Land ist und andererseits, weil es aufgrund des Euro keinerlei Möglichkeit besitzt, Geld zu drucken und damit seine Währung zu entwerten. Ich würde Portugal darum im Leben kein Geld leihen.

Der Tag der Wahrheit rückt auch für die Vereinigten Staaten näher
Den Vereinigten Staaten geht es jedoch viel schlechter, und Anleger leihen diesem Staat jetzt Geld zu einem Zins von 3,1%. Für mich ist das genauso unbegreiflich wie für den kritischen Leser. Man muss auf jeden Fall ein richtiger Idiot sein, um einem bankrotten Land gegen einen so niedrigen Zins für zehn Jahre Geld zu leihen! Auch hier gilt: Das kann unmöglich so weitergehen.

Eines Tages schnellen auch die amerikanischen Zinsen wie eine Rakete in den Himmel. Mit unserer Anleihenstrategie werden wir dabei sein und enorm profitieren. Sie haben diese Strategie noch nicht? Klicken Sie dann hier, um sie doch noch zu bestellen.

 

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