Wer wird Ihrer Meinung nach Recht bekommen?

Letzte Woche habe ich Ihnen mitgeteilt, dass Anleger massenhaft Index-ETFs kaufen. Sie investieren blind, also ohne nachzudenken in einen Börsenindex.

Aktien bewusst und kritisch zu selektieren, ist laut einer großen Mehrheit von Anlegern nicht länger erforderlich. Sich etwas so langweiliges wie Bilanzzahlen, Gewinnzahlen oder Kurs-Gewinn-Verhältnis anzuschauen schon gleich gar nicht.

Denn die Börse steigt ja ohnehin weiter. Dank der Zentralbanker.

Dieses massenhafte Herdenverhalten hat die Börsenindexe in letzter Zeit hinaufgeschoben und so auch die Kurse vieler Aktien, die ohnehin schon stark überbewertet wurden.

Die Konsequenz daraus ist, dass es für kritisch analysierende, logisch denkende Anleger sehr schwierig wird, gut zu performen.

Schlecht performende Hedgefonds
Im letzten Jahr habe ich regelmäßig Meldungen über bekannte, weithin anerkannte Hedgefonds-Manager gelesen, die in den vergangenen Jahren viel schlechter performt haben als die Börse.

Einer der anerkanntesten professionellen Anleger ist der 78-jährige Jeremy Grantham.

Sein GMO-Fonds performte schon weit schlechter als der Börsenindex.

Kunden massenhaft geflüchtet
Als er jedoch seinen Kunden in einem Newsletter mitteilte, dass die Börse seiner Ansicht nach stark überbewertet sei, dass er vorhabe weniger auf steigende sondern mehr auf sinkende Kurse zu spekulieren, zogen Anleger in Scharen ihr Geld heraus.

Er ist nicht der Einzige.

Hedgefonds stehen schon eine ganze Weile unter Druck. Ihre Fees sind viel höher und sie performen weit schlechter als die Börse. Dadurch treten Anleger in Scharen auf die viel günstigeren Index-ETFs über.

ETF-Anbieter Vanguard erlebte dadurch in den vergangenen drei Jahren einen Zufluss von 823 Milliarden Dollar von neuen ETF Anlegern. Mehr Geld als bei allen anderen Anlagefonds zusammen.

Wer wird letztendlich Recht bekommen?
Dieses Herdenverhalten drückt die Börse jetzt hinauf. Bis es dann irgendwann schief geht.

Denn wer glauben Sie, wird Recht bekommen? Ein erfahrener, kritisch denkender Profi, der schon 50 Jahre dabei ist? Oder eine breite Masse Anleger, die jetzt blind ETFs kauft?

Und was wird dann bald passieren, wenn diese ganze, riesige Horde Anleger nervös wird und sich dazu entscheidet, ihr Geld zurückhaben zu wollen?

 

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Börsen könnten wieder steigen

Nachdem Mario Draghi am 26. Juli 2012 seine berühmte „Whatever it takes“ Rede hielt, verhielten sich die Börsen und europäischen Anleihemärkte exakt so wie er es sich erhofft hatte.

Die Börsen setzten unmittelbar einen Anstieg in Gang.

Das Gleiche galt für Bernanke. Nach jeder neuen QE Ankündigung, setzten die Börsen zu einem langen starken Anstieg an. Und bei einem drohenden Rückgang, reichte eine Äußerung aus.

Eine Äußerung war genug
Im Oktober 2014 begannen die Börsen noch zu sinken. Es drohte sogar gehörig schief zu gehen. Eine simple Äußerung des Präsidenten der regionalen Fed Bullard reichte aus, um diesen Rückgang komplett im Keim zu ersticken.

Die Zentralbanker hatten schlichtweg die Fäden der Börsen in ihren Händen. Die Börse tat genau was sie wollten.

Draghi wird komplett ignoriert
Jetzt ist alles anders. Jetzt tut die Börsen nicht mehr unterwürfig das, was Zentralbanken verlangen. Dafür gab es in den letzten Monat ausreichend Beweise.

Den jüngsten Beweis erhielten wir jedoch letzte Woche. Draghi sagte letzten Donnerstag er sei bereit, um, falls notwendig, mehr Geld zu drucken als die aktuellen 60 Milliarden Euro monatlich. So groß ist seine Angst vor einem steigenden Dollar und sinkenden Börsen.

Die Börse stieg am Donnerstag, verlor am Freitag aber ebenso stark. Wenn man sich die Kursgraphiken ansieht, sieht es so aus, als hätte Mario nie etwas gesagt. Die Börse ignoriert ihn einfach.

Butter bei die Fische
Ab jetzt heißt es Butter bei die Fische. An der Börse zählen schöne Worte und/oder Warnungen von Zentralbankern nicht länger.

Kuroda und Draghi sind da jetzt schnell dabei. Und gleichzeitig haben sie Angst davor, dass ihre Währungen steigen oder nicht schnell genug sinken.

Börse könnte zu erneutem Anstieg ansetzen
Die Wahrscheinlichkeit ist daher groß, dass sehr bald die Meldung herausgegeben wird, dass noch mehr Geld gedruckt wird. Dadurch würde dann noch mehr frischgedrucktes Geld an die Finanzmärkte fließen.

Es würde mich daher auch nicht wundern, wenn die Börse bald zu einem neuen Anstieg ansetzt.

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Blick ins Jahr 2015 – Krise aus überraschender Richtung!

In diesem Newsletter blicken wir ins bevorstehende Jahr 2015. Nicht weil sich das laufende Jahr zufällig dem Ende neigt, sondern weil alles darauf hindeutet, dass im nächsten Jahr eine neue Krise ausbricht. Eine große Krise. Und der Ausschlag wird ein ganz anderer sein als Sie erwarten würden.

Lesen Sie weiter, denn es ist wichtig!

Zuerst noch kurz zu 2014
Letzte Woche haben wir zum vierten Mal in diesem Jahr etwas mitgemacht, was an einem normal funktionierenden Markt so gut wie nie vorkommt. Eine V-Formation. Bzw. Anleger werden pessimistisch, die Börse sinkt, Zentralbanker gibt Versprechen, Börse steigt genauso schnell wieder an.

Wenn sich die Stimmung an der Börse so häufig und so schnell vom Negativen ins Positive wendet, kann man zu Recht von einer unnatürlichen Börse sprechen, die sich anhand des Verhaltens der Fed bewegt.

Jedes Mal wenn man 2014 bei drohendem Börsenrückgang auf sinkende Kurse setzte, erlitt man hinterher eine dicke Schlappe. Das Jahr war darum vor allem für MontagTrader und DienstagTrader unglaublich frustrierend.

Der große Unterschied zu 2013
Die Fed hat den Aktienmarkt nach wie vor unter Kontrolle, hat dieses Jahr allerdings die Kontrolle über den (Unternehmens)Anleihemarkt verloren. Zudem macht der Währungsmarkt nicht länger das, was die Fed gerne hätte. Das wären nämlich ruhige Bewegungen.

Es ist daher auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch der Aktienmarkt nicht länger nach den Wünschen der Fed verhält. Und demnach wieder so funktionieren wird, wie ein Markt nun einmal funktionieren sollte.

Die große Krise 2015
Für 2015 können wir zunächst einmal davon ausgehen, dass der Dollar steigt. Das scheint vielleicht nicht so wichtig zu sein, ist es allerdings sehr wohl. Gerade ein steigender Dollar wird sehr wahrscheinlich eine enorme Krise auslösen.

In den vergangenen Jahren haben die niedrigen amerikanischen Zinsen und die gelddruckende Fed dazu geführt, dass Finanzinstitute und Großinvestoren viele (geliehene) Dollar in asiatischen Ländern investierten, wo die Zinsen höher sind und vor allem Anleihen viel mehr Zinsen einbringen.

9.000 Milliarden Dollar sind geliehene Dollar
Man leiht sich Dollar für geringe Zinssätze und investiert diese Dollar z.B. in Indien, China oder Indonesien, wo die Zinsen viel höher sind. Das nennt man auch Carry Trade. Die Gesamtsumme aller Carry Trades scheint astronomisch hoch zu sein.

Schätzungen zufolge liegt die Höhe dieser Carry Trades irgendwo zwischen 3.000 Milliarden Dollar und bis zu 9.000 Milliarden Dollar (Leiter Forschungsinstitut BIS).

Seitdem die Fed das Gelddrucken allerdings seinlässt, steigt der Dollar im Vergleich zu anderen Währungen stark (siehe Graphik).

Einerseits, weil die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen höher sind als jene für europäische oder japanische und andererseits, weil die BoJ gerade viel Geld druckt und weil alle davon ausgehen, dass die EZB in Kürze die Geldpressen anwerfen wird.

 

Alle verbuchen Verlust
Die Folge dieses Dollaranstiegs ist jedoch dahingehend, dass so gut wie alle, die sich in den vergangenen drei Jahren UDS geliehen haben, um eine höhere Rendite in Schwellenländern zu erzielen, jetzt mit Verlusten dastehen.

Als logische Konsequenz wollen oder müssen Anleger ihre Positionen schließen. Das bedeutet wiederum, dass sie Dollar zurückkaufen und Lokalwährungen von Schwellenländern verkaufen.

Dollar zurück in die USA
Die Dollar fließen zurück in die USA, dann gehen den Schwellenländern enorme Mengen Geld und Investitionen flöten und der Wert ihrer Währung sinkt rapide. Konsequenz: große Wirtschaftsprobleme in vielen Schwellenländern.

Auch in Europa werden wir das deutlich zu spüren bekommen. Denn wenn wir etwas rein gar nicht gebrauchen können, dann ist es wohl ein stark sinkender Export in einen Teil der Welt, weil die Wirtschaft dort hinkt.

2015 verspricht wirtschaftlich betrachtet also ein sehr unruhiges Jahr zu werden!

Welche Folgen hat all dies?
An den Finanzmärkten weltweit werden große Unruhen entstehen. Börsen und Währungen verschiedener Länder werden stark sinken.

Wir gehen im Hinblick auf die amerikanische Börse davon aus, dass die Fed die Kontrolle verlieren und die Volatilität zunehmen wird. Zugleich müssen wir annehmen, dass die amerikanische Börse von der Tatsache profitieren wird, dass eine so große Menge Dollar zurück in die USA fließen wird und dort eine Bestimmung benötigt.

Optimistisch, aber dennoch rechtzeitig absichern!
Wir schauen mit unserer TopAktien Strategie daher auch positiv in die Zukunft, halten es jedoch für außerordentlich wichtig, unsere Absicherungsstrategie zu verwenden, sobald ein Rückgang droht.

Und für MontagTrader und DienstagTrader gehen wir davon aus, dass wir zum ersten Mal seit Mitte 2010 endlich wieder einmal eine normal funktionierende, nicht von der Fed gesteuerte Börse erleben. Dass wir wieder hohe Renditen erzielen werden, die bis zu dem damaligen Zeitpunkt normal waren.

Zielgenau von dieser Entwicklung profitieren
Durch den steigenden Dollar kann man selbstverständlich ganz einfach profitieren, indem man Dollar kauft.

Sie können allerdings viel mehr Gewinn erzielen, wenn Sie auf die Nebeneffekte setzen, die an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit dadurch entstehen werden.

Wir sind gerade intensiv auf der Suche nach der einen bestimmten Position mit der wir am kräftigsten von dieser Entwicklung profitieren können. Mitte Januar können wir Ihnen hoffentlich bereits mehr dazu sagen!

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Só vorsichtig und doch so gewinnbringend: 66% in 2009

Oft erhalte ich eine Mail, in der folgende Frage gestellt wird : „welche Strategie passt zu mir als vorsichtiger Anlegertyp am besten?“. Ich kenne keine einzige Strategie, die besser passt als DienstagTrader-Easy. So weit ich weiß, gibt es keine Strategie, die vorsichtiger ist als DienstagTrader-Easy und die doch gewinnbringend ist. Sie legen konstant in Aktien an von Unternehmen, deren Gewinnerwartungen enorm nach oben korrigiert wurden und die demnach positive Schlagzeilen machen.

Ruhig zuschauen während Andere Verluste erleiden.
Dann jedoch nur, solange der Börsentrend steigend ist. Sobald der Börsentrend auf fallend dreht, gehen Sie als DienstagTrader-Easy Abonnent auf Nummer Sicher und verkaufen Ihre Aktien. Denn warum sollte man gegen den Strom an schwimmen? Davon wird man nur mürbe und kommt nicht voran. Legen Sie Ihr Geld also bei einer fallenden Börse lieber zur Seite, sehen Sie anderen ruhig beim Verluste machen zu und profitieren vor allem dann, wenn die Börse steigt.

Zu Anfang des Jahres standen wir an der Seite. Ab März profitierten wir voll von der Steigerung. Das gab uns 66% innerhalb von 10 Monaten. Was werden Sie demnächst tun, wenn an der Börse der nächste Abwärtstrend einsetzt? Und wie wollen Sie in den nächsten Jahren anlegen? Viel Risiko eingehen? Oder doch lieber viel Rendite durch eben wenig Risiko einzugehen?
Sie wollen natürlich Letzteres. Gehen Sie schnell auf
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