Zanken wie die Kleinkinder

Hyperinflation. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sich das anfühlen würde? Ich habe mir letzte Woche noch einmal angeschaut, was die wichtigsten Eigenschaften einer Hyperinflation sind. Und wenn es um die Eurozone geht, werde ich so unruhig, dass ich diese Eigenschaften kurz mit Ihnen teilen möchte.

Zuerst aber möchte ich Ihnen von meinem Wochenende Piemont in Italien berichten, wo ich mit einer Gruppe erfolgreicher Unternehmer gewesen bin. Mit einem habe ich mich ausführlich unterhalten. Er weiß kaum etwas darüber, womit ich mich beschäftige, er hat eine nicht sehr hohe Ausbildung und kann mit dem Anlegen rein gar nichts anfangen. („Ich investiere lieber in mein eigenes Unternehmen, denn das kann ich zumindest selbst steuern.“)

Er sagte mir, dass er dem Euro absolut nicht vertraue. Dass er sein Banksaldo größtenteils in CAD, AUD und NOK führe, weil er sonst Angst habe, dass sein Unternehmen in Gefahr geraten könnte. (In Gold habe er sich noch nie weiter vertieft.)

Zurück zur Hyperinflation. Von Hyperinflation spricht man, wenn Preise monatlich um über 50% steigen. Klingt unvorstellbar, finden Sie nicht? Die Voraussetzung für eine Hyperinflation ist eine Zentralbank, die in Vielzahl die Geldpressen anschmeißt, dies eine Weile fortsetzt und immer größere Summen druckt. Anlass (Trigger) sind eine große Anzahl Unternehmen und Bürger, die der Währung ihr Vertrauen kündigen.

Denken Sie kurz über die Voraussetzung und den Anlass nach. Die EZB hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr Geld gedruckt, als in den ersten drei Jahren nach Ausbruch der Krise insgesamt. Und um das Schiff am Laufen zu halten, wird die EZB immer größere Summen drucken. Mit dem Gelddruck aufhören kommt einem Einsturz des Ganzen gleich (was sie 2008 schon hätten tun müssen, sie aber niemals tun werden). Die Voraussetzung für eine Hyperinflation ist gegeben und wird nur noch stärker werden.

Der Anlass, bzw. Trigger. Schauen Sie sich meine Anekdote von vergangenem Wochenende noch einmal an. Ein Unternehmer der den Euro als eine potentielle Gefahr für sein Unternehmen betrachtet. Auf meiner Twitter Seite habe ich einen Link zu einem Artikel über den G20 Gipfel von vorletztem Wochenende gepostet. Die EU-Spitzen stritten in Mexiko und die Spitzen der USA, aus Kanada, China, Indien, Brasilien etc. schauten mit zunehmender Verwunderung zu.

Die EU-Politiker rennen nun schon vier Jahre hinter den Tatsachen her. Und sie streiten wie die Kleinkinder, während sich eine Bankenkrise und eine Länderkrise entfacht. Sie geben ihr Bestes, um dafür zu sorgen, dass Unternehmer innerhalb und außerhalb der Eurozone ihr Vertrauen in den Euro verlieren. Die entscheidende Frage lautet daher auch:

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmer und Bürger dem Euro in Vielzahl ihr Vertrauen kündigen?
Wir groß ist also die Wahrscheinlichkeit, dass eine Firma (oder Bürger) Euro bekommt und diese direkt in eine andere Währung umsetzt? Dass der Euro so heiß wird, das jeder Angst bekommt, sich seine Finger daran zu verbrennen? Und dass der Euro infolge dessen in eine Abwärtsspirale gerät, durch die das Leben in Euro gemessen enorm schnell teurer wird? Wie groß ist diese Wahrscheinlichkeit?

Jeder darf diese Frage selbst beantworten. Für mich ist es klar. Sicherheit geht vor. Kein Bares langfristig führen und vor allem nicht in Euro. Egal mit was für einer Inflation wir es auch zu tun bekommen werden – ich mache in den kommenden Jahren genau das, was ich in unserem Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschrieben habe. Bestellen Sie den Report hier, lesen Sie ihn aufmerksam und handeln Sie dann!

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