Kurz etwas richtigstellen

Anlässlich dieses Tweets vom 17. Juli erreichte mich eine Mail eines Lesers, der in Spanien wohnt.

Er meinte, der Artikel würde den Eindruck erwecken, spanische Banken hätten das Geld unwissender Bürger als Reaktion auf die Krise für längere Zeit festgelegt.

Laut dieses Lesers haben spanische Banken jedoch scheinbar bereits seit zehn Jahren in großen Mengen „Preferentes“ an insbesondere Kleinkunden verkauft. „Preferentes“ sind Schuldverschreibungen mit langer Laufzeit.

Insbesondere die spanischen Cajas haben diese Papiere dem einfachen, unwissenden Bürger angedreht. Dem Deppen, der seinem Banker noch vertraute und sich gleichzeitig von den hohen Zinsen blenden ließ. Jetzt stellt sich heraus, dass diese „Preferentes“ im Wert stark gesunken sind, und das genau zu einem Zeitpunkt, in dem viele Menschen infolge der Krise Geld benötigen.

Es handelt sich hierbei also im Grunde um nichts anderes, als um einen simplen Fall von (legalem) Betrug.

Meine Warnung in diesem Tweet ging dahin, dass man als Bürger darauf vorbereitet sein sollte, dass Banken komische Dinge tun, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Diese Warnung bleibt auf jeden Fall aktuell…

 

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