Es droht akute Gefahr – Schützen Sie Ihre Ersparnisse!

Alle sprechen in letzter Zeit über den Dollar, über China, den Yuan, den niedrigen Ölpreis, die enormen Schwierigkeiten in der Öl-Industrie. Und vor allem in Europa scheint so gut wie niemand zu erkennen, dass sich genau vor unserer Nase eine enorme Krise anbahnt.

Eine europäische Bankenkrise.

Ich habe schon oft genug geschrieben, wie schlecht es Europas größter Bank, der Deutschen Bank, finanziell geht. Vor zwei Wochen noch.

Jetzt werde ich wirklich nervös.

Deutsche Bank Aktie im freien Fall
Wir schauen uns erst einmal die Kursgraphik zur Deutsche Bank Aktie an. Wir sehen hier die Kursentwicklung der vergangenen 20 Jahre.

Der Kurs der Aktie ist in letzter Zeit enorm gesunken. Aber das Beunruhigendste ist, dass der Kurs jetzt sogar 21% unter dem absoluten Tiefpunkt der Kreditkrise notiert.

Das deutet darauf hin, dass große professionelle Anleger gerade DB wegschmeißen. Massenhaft.

Professionals kaufen scharenweise Versicherung
Noch beunruhigender sind die Credit Default Swaps (Versicherung gegen Pleiten) auf Anleihen der Deutschen Bank. Siehe unten.

Der Preis, der gezahlt werden muss, um sich selbst gegen eine Pleite zu versichern, schoss in den vergangenen Wochen um satte 60% hinauf.

Ein CDS ist ein Instrument, in das ausschließlich professionelle Anleger investieren können. Leute aus dieser Welt. Leute, die mehr wissen als wir. Wenn der Preis eines Credit Default Swaps in kurzer Zeit so schnell steigt, ist sofort klar, was los ist.

Aktienkurs im freien Fall. Kurs CDS schießt hinauf. Da ist die Kacke am Dampfen.

Ansteckung garantiert
Ich muss Ihnen nicht sagen, dass Banken enorm miteinander verwoben sind. Dass im Falle einer Pleite der DB nicht gerade eine Ansteckungsgefahr besteht, sondern viel mehr eine Ansteckungsgarantie.

Es wäre also sehr naiv zu glauben, dass Ihre Bank dadurch keine Probleme bekommen wird.

Schützen Sie Ihre Ersparnisse!
In derartige Situationen sind zuerst Anleger von Bankaktien und Bankanleihen die Dummen. So sollte es auch sein.

Es ist aber traurig, dass zudem auch die einfachen Sparkunden leiden werden. Grund genug also, Ersparnisse zu schützen. Jeder Sparkunde, Groß und Klein, kann sehr einfach einen Schutz einbauen.

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P.S.:
Der durchschnittliche Bürger hat keine Ahnung, was los ist. Und er wird große Schwierigkeiten bekommen. Leiten Sie diese Mail darum auch weiter. Je mehr Menschen rechtzeitig ihr Geld schützen, desto besser!

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Das Haus des Nachbarn

Letzte Woche konnten Sie in unserem Newsletter diesen Artikel zum Rettungsplan des spanischen Bankensektors lesen. Insgesamt 100 Milliarden Euro oder 301 Euro pro Einwohner der Eurozone.

Auf meiner Twitter Seite habe ich Dienstag einen Link zu einem Clip gepostet, in dem das britische Parlamentsmitglied Nigel Farage unter anderem rigoros mit diesem Rettungsplan abrechnet. Er sagt, dass diese 100 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen.

Das stimmt in der Tat. Schätzung von Analysten liegen allesamt weit über 100 Milliarden. JP Morgan geht davon aus, dass der letztendliche Schaden bei 350 Milliarden Euro liegen wird, bzw. bei 1.054 Euro pro Einwohner der Eurozone. Und dann geht es natürlich nach wie vor nur um den Bankensektor eines Eurolandes!

Wenn es um den Bankensektor geht, gibt es allerdings noch etwas, das ich mit Ihnen besprechen muss: Derivate und dann insbesondere Credit Default Swaps (CDS). Möglicherweise gehe ich in Ihren Augen jetzt ein wenig zu sehr ins Detail, aber lesen Sie die folgenden Abschnitte trotzdem kurz durch. Es ist wichtig!

Ein CDS ist ein Mittel, mit dem man sich vor einem Bankrott von wem auch immer absichern kann. Man kann es mit der Zahlung einer Versicherungsprämie vergleichen, durch die man dann eine Geldsumme ausgezahlt bekommt, sobald das Haus des Nachbarn in Flammen steht.

Hedgefonds kaufen CDS z.B. für den Fall eines griechischen oder spanischen Bankrotts. Sie zahlen dafür jedes Jahr eine „Versicherungsprämie“. Sollte das betreffende Land oder die betreffende Einrichtung Pleite gehen, gewinnt der Hedgefonds natürlich den Hauptpreis.

Aber an wen zahlt ein Hedgefonds nun eigentlich diese Versicherungsprämie? Ganz genau, an eine Bank. Banken lassen diese Fonds also z.B. auf den Bankrott eines Landes wetten.

Banken leben in dem Glauben, dass z.B. ein EU-Land nicht Pleite gehen wird und erlauben sich darum dieses Versprechen. Im Gegenzug für dieses Versprechen bekommt die Bank jedes Jahr eine Versicherungsprämie. Für die Bank ist es leicht verdientes Geld, denn ein CDS erscheint nicht auf dessen Bilanz.

Der Verkauf von CDS ist für eine Bank die attraktivste Form jährlichen Gewinnes. Denn es bedeutet Gewinn zu erzielen, ohne dass das eigene Vermögen als prozentualer Anteil der Gesamtbilanz sinkt. Ideal für den CEO einer Bank, um den „Return on Equity“ ein wenig zu pimpen und damit dann auch den eigenen Bonus!

Bis es natürlich schief geht! Genauso wie es mit den amerikanischen Subprime Mortgages in die Hose ging. Dann muss die Bank gerade stehen. Mit großen Säcken voll Geld. Nur kann das dem CEO einer Bank relativ egal sein. Er ist nur ein Arbeitnehmer und hat seinen Millionen Bonus schon längst kassiert.

Wie viele CDS sind im Umlauf? Und welche Banken haben CDS an Hedgefonds verkauft? Niemand weiß das genau. Aber sobald eine Bank zahlen muss, das jedoch nicht kann, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Dann klappt das Finanzsystem in Null Komma Nichts wie ein Kartenhaus zusammen.

In diesem Artikel habe ich Ihnen mitgeteilt, dass einige Leser mir vorwerfen, ich sei negativ. Aber wie soll man bitte positiv sein, wenn man weiß, dass genau so etwas gerade passiert? Wenn man weiß, dass Regierungen ihren Banken es erlauben, solche Risiken mit dem Ersparten der Bürger einzugehen.

Wenn Sie als Bürger gut für sich selbst und/oder für Ihre Familie sorgen möchten, müssen Sie so etwas erkennen und Maßnahmen ergreifen. Keine große Summen Spargeld in Euro führen, sondern Geld außerhalb des Finanzsystems bewahren. Also Gold kaufen. Klicken Sie hier, um Gold zu kaufen und/oder ein Goldkonto zu eröffnen.

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Die Schuldigen sind unschuldig

Die Probleme in Griechenland stehen immer noch ganz oben auf der Tagesordnung. In dieser Woche kündigte der griechische Premierminister Papandreou Maßnahmen an, die das Haushaltsdefizit um fünf Milliarden Euro schrumpfen lassen sollen. Erhöhung des Steuertarifs, höhere Verbrauchersteuer auf Tabakwaren, Alkohol und Kraftstoffe und Kürzungen der Gehälter der Politiker. Die direkte Folge war natürlich die, dass das Land heute wieder am Boden liegt.

Am Donnerstag hat Griechenland dann erfolgreich einen zehnjährigen 6,25% Obligationenkredit über fünf Milliarden Euro ausgeschrieben. Dafür gab es jede Menge Interessierten, denn es gab für 15 Milliarden Euro Anfragen.

Viele Politiker sind vor allem sauer auf die Hedge Fonds. Sie haben angeblich in Folge ihres massenhaften Kaufs von Credit Default Swaps (CDS) die Preise in die Höhe getrieben, hierdurch wiederum die Obligationskurse gesenkt und automatisch die Zinssätze für Obligationen erhöht.

Hedge Fonds haben den Griechen sogar geholfen
Die Wahrheit ist komischerweise genau das Gegenteil. Hedge Fonds haben in der Tat im großen Stil diese CDS gekauft, haben dies jedoch vor beinahe einem Jahr getan. Damals machte sich noch fast niemand Sorgen um die Griechen.
Sie kauften die Dinger für kleines Geld und hielten sie anschließend ganz ruhig fest. Niemand störte das. Sie taten dies, weil sie der Meinung waren, dass die griechischen Staatsfinanzen früher oder später Probleme bekommen würden. Hätten sie Recht bekommen, hätten sie ihre CDS mit einem schönen Gewinn wieder verkaufen können oder sie hätten griechische Obligationen zu einem großartigen Zinssatz kaufen können.

Sie werden verstehen, dass diese Hedge Fonds in den vergangenen Wochen genau das entgegengesetzte von dem gemacht haben, was ihnen zur Last gelegt wird. Sie haben Gewinne gemacht und ihre CDS genau darum verkauft. Hätten sie das nicht getan, oder hätten sie diese Dinger niemals in ihrem Besitz gehabt, dann wäre der Kurs der CDS auf griechische Staatsobligationen wahrscheinlich noch viel höher gestiegen, dann wäre der Tamtam noch größer gewesen und dann wären Kredite für die Griechen noch teurer. Wenn auch unbewusst, dennoch haben die Hedge Fonds den Griechen im Grunde geholfen.

Wer hat die CDS so massenhaft gekauft?
Sicherlich haben auch einige Spekulanten die CDS gekauft, aber zum größten Teil waren es die Banken. Verschiedene Banken (vor allem deutsche und französische) haben den Griechen viele Milliarden geliehen und bekamen Angst, ihr Geld nicht mehr wieder zu sehen. Sie haben haufenweise CDS gekauft um mögliche Verluste auf diese Kredite abzudecken durch Gewinne auf die CDS zu verbuchen.

Im Grunde hat der Markt also gut funktioniert und gibt es nur einen Schuldigen für das griechische Drama: Die Griechen selbst.
Bleibt noch die dringende Frage nach dem Land, von dem die Hedge Fonds nun die meisten CDS besitzen…?

 

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