Über aktuellen Währungskrieg nachdenken

Ich habe bereits mehrere Male geschrieben, dass sich gerade ein Währungskrieg abspielt. Ein Streit, der von den USA in Gang gesetzt wurde. Ein solcher Währungskrieg ist kein Zustand, der ein paar Wochen oder Monate dauert. So etwas dauert viele Jahre und die Folgen können desaströs sein.

Der Handelskrieg, den die USA 1929 mit dem Smoot-Hawley Tariff Act (hoher Einfuhrzoll auf über 20.000 Produkte) in Gang setzten, führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg. Auf einen Währungskrieg folgt ein Handelskrieg und mit ein wenig Pech im Anschluss ein richtiger Krieg.

Ich lese gerade das Buch `Currency Wars´ von James Rickards. Absolut empfehlenswert. Rickards zeichnet ein sehr gutes Bild von der Art und Weise, wie Währungskriege ausgefochten werden. Auch der aktuelle. Es ist als Anleger, aber auch als Bürger wichtig, das zu begreifen. Zumindest, wenn man kein Ofer werden möchte.

Außerdem möchte ich nächsten Montag etwas ausführlicher auf die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken darin eingehen. Es ist wichtig, sich gut vor Augen zu führen, wem eine Zentralbank nutzt. Das hilft nämlich dabei, sich ein Bild der Zukunft ausmalen zu können.

Über den aktuellen Währungskrieg, die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken nachzudenken, führt jedes Mal wieder zu ein und demselben Schluss: Es ist für die nächsten Jahre entscheidend, physisches Gold und Silber zu besitzen und nebenbei eventuell in Gold- und Silberaktien zu investieren. Sorgen Sie also bitte dafür, dass Sie auf jeden Fall physisches Gold und/oder Silber besitzen.

 

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